Am Montagabend war es endlich soweit: Cara Delevingne, die 33-jährige Britin, die wir vor allem als Model und Schauspielerin kennen, gab den Startschuss für ihre Musikkarriere in Berlin. Der erste Auftritt ihrer Tournee, die sie unter anderem nach London, Paris und Los Angeles führen wird, zog zahlreiche Fans an. Die Vorfreude war greifbar, als sie die Bühne betrat. Es war der Moment, auf den sie gewartet hatte – und die Zuschauer auch.

Die Doppel-Single «I Forgot / Out of my Head», die kürzlich erschienen ist, bildet eine Art emotionalen Rahmen für ihr musikalisches Schaffen. Begleitet wird die Musik von einem Kurzfilm, der von Jessica Lee Gagné, der Regisseurin von «Severance», inszeniert wurde. Was für eine kreative Kombination! Die Lieder thematisieren ihre persönlichen Erfahrungen, und besonders der Titel «I Forgot» beschäftigt sich mit ihren Herausforderungen der Abstinenz seit 2022. Ein tiefes, ehrliches Bekenntnis, das viele im Publikum berührte.

Von der Mode- zur Musikszene

Cara Delevingne wurde 1992 in London geboren und avancierte ab 2011 zu einem gefragten Model. Mit Aufträgen für große Marken wie Burberry, Chanel und Yves Saint Laurent war sie schnell ein gefragtes Gesicht. Doch die Modewelt war nicht genug für sie. Mitte der 2010er-Jahre wechselte sie zur Schauspielerei und erlangte Bekanntheit durch Filme wie «Margos Spuren» (2015), «Suicide Squad» (2016) und «Valerian – Die Stadt der Tausend Planeten» (2017). Musik war für sie jedoch kein völliges Neuland; sie sang bereits für den Soundtrack von «Valerian» das Lied «I Feel Everything». Ein echter Multitalent, diese Delevingne!

Bereits im Alter von neun Jahren begann sie, Schlagzeug zu spielen, und schrieb Gedichte sowie Liedtexte. Nun, mit ihrem Debütalbum, das für den Spätsommer angekündigt ist, will sie diesen kreativen Ausdruck weiter vertiefen. Die Zusammenarbeit mit der Musikerin Fiona Apple verspricht spannende Klänge und möglicherweise auch tiefere Einblicke in ihre Seele.

Ein offenes Gespräch über Sucht

Was uns besonders beeindruckt, ist, wie offen Cara über ihre Vergangenheit spricht. Sie thematisiert ihre frühere Abhängigkeit von Alkohol und Tabletten und erzählt, dass sie bereits im Kindesalter mit dem Trinken begann. „Mit acht Jahren war ich das erste Mal betrunken“, gibt sie zu. Es ist eine erschütternde Offenbarung, die zeigt, wie wichtig es ist, über solche Themen zu sprechen und Tabus zu brechen. Die Reise zu sich selbst ist oft nicht einfach, und Cara Delevingne ist ein lebendiges Beispiel dafür, dass es nie zu spät ist, sich neu zu orientieren.

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Wir sind gespannt, wie sich ihre musikalische Karriere entwickeln wird und welche Geschichten sie uns noch erzählen wird. Cara Delevingne hat uns in Berlin einen ersten Einblick gegeben, und die Vorfreude auf ihr Debütalbum lässt viele von uns aufmerken. Es bleibt abzuwarten, welche Melodien und Erfahrungen sie uns im Spätsommer präsentieren wird.

Weitere Informationen zu Cara Delevingne und ihren Herausforderungen finden Sie hier.