Heute ist der 3.06.2026 und während viele von uns vielleicht entspannt das Wochenende planen, hat die Polizei in Ratingen, Hilden, Langenfeld und Monheim einen ganz anderen Fokus. An einem Mittwoch, dem 3. Juni, wurde ein beeindruckender Einsatz zur Verbesserung der Verkehrssicherheit durchgeführt. Das Hauptaugenmerk lag dabei auf den schwächeren Verkehrsteilnehmern: Fußgängern und Fahrradfahrern. Wer kennt das nicht? Man fährt gemütlich mit dem Rad, und plötzlich gibt es da einen schattigen Fußgänger, der einfach so auf die Straße springt. Da wird einem ganz anders, oder?

Von 7 bis 13.30 Uhr führte die Polizei eine große Verkehrskontrolle durch und die Zahlen sind, gelinde gesagt, bemerkenswert. Insgesamt wurden 210 Verstöße geahndet! Das sind satte 210 Gründe, warum die Straßen nicht nur für Autofahrer gedacht sind. Allein 64 Verstöße entfallen auf Fußgänger und Radfahrer! Das zeigt, dass es nicht nur die Autofahrer sind, die sich manchmal nicht an die Regeln halten.

Ein Blick auf die einzelnen Städte

In Ratingen wurden 45 Verstöße von Fußgängern und Radfahrern registriert. Besonders auffällig war die Missachtung der Verkehrsflächennutzung, die in sieben Fällen dokumentiert wurde. Und was ist das bitte mit den Radfahrern, die einfach in die falsche Richtung düsen? Sechs von ihnen haben sich dabei erwischen lassen. In Hilden waren es mit 14 Verstößen deutlich weniger, aber auch hier wurde eine Person beim Überqueren einer roten Ampel erwischt – das ist schon ein starkes Stück.

Und wie sieht’s in Langenfeld und Monheim aus? Nun, hier wurden insgesamt fünf Verstöße bei Fußgängern und Radfahrern festgestellt. Die Kraftfahrzeugführer in diesen Städten waren ebenfalls nicht besser dran – 13 Ordnungswidrigkeitsverfahren, meist wegen Ablenkung am Steuer. Das sollte uns wirklich zu denken geben! Und dann die Geschwindigkeitsmessungen in Monheim: 91 Fahrzeuge waren innerorts zu schnell unterwegs. Das klingt nach einem echten Verkehrsproblem.

Ein Projekt mit Weitblick

Was sich hinter all diesen Kontrollen verbirgt, ist das „Projekt Korrekt“, das 2012 ins Leben gerufen wurde. Ziel ist es, die Verkehrsunfälle mit schwächeren Verkehrsteilnehmern zu reduzieren. Diese „schwachen“ Verkehrsteilnehmer haben keine „Knautschzone“ und sind damit besonders gefährdet. Wenn man darüber nachdenkt, wird einem klar, wie wichtig solche Einsätze sind. Man könnte sagen, sie sind ein Schritt in die richtige Richtung.

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Die Zahlen zeigen deutlich, dass es Handlungsbedarf gibt. Wenn wir uns nicht gemeinsam für mehr Sicherheit auf den Straßen einsetzen, könnte das fatale Folgen haben. Es ist irgendwie beunruhigend zu sehen, wie viele Verstöße es gibt – und das sind nur die, die aufgezeichnet wurden. Da bleibt zu hoffen, dass solche Kontrollen nicht nur einmal im Jahr stattfinden, sondern regelmäßig. Denn nur so können wir unser aller Sicherheit auf den Straßen gewährleisten.