Heute ist der 17.05.2026 und in Mettmann wird es merklich lebendiger, vor allem wenn es um das Radfahren geht! In den letzten Jahren hat die Stadt eine alarmierende Zunahme an Unfällen mit Fahrrad- und Pedelec-Beteiligung erlebt. Allein im Jahr 2025 stieg die Zahl dieser Unfälle um fast 30 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Das ist schon ziemlich erschreckend, oder? Besonders die Zunahme der Schwerverletzten, die um 43 Prozent zulegte, macht deutlich, dass Handlungsbedarf besteht.

Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) Mettmann packt das Problem an der Wurzel und setzt sich für die Sicherheit von Schulkindern ein. Wie? Mit einem Fahrradparcours, der in enger Absprache mit den Mettmanner Schulen auf deren Schulhöfen aufgebaut wurde. Dieser Parcours ist nicht einfach nur ein Spielplatz für Räder – er besteht aus zehn Stationen, die alle an typischen Verkehrssituationen orientiert sind. Da wird Geschicklichkeit trainiert, Spurhalten geübt und sogar das einhändige Fahren sowie Handzeichen geben geschult. Rund 90 Meter Fahrweg auf einer Grundfläche von etwa 500 Quadratmetern – das ist schon eine ordentliche Fläche, die Kids da in Anspruch nehmen!

Ein Gemeinschaftsprojekt für mehr Sicherheit

Die Unterstützung kommt nicht nur von den Lehrern, sondern auch von vielen hilfsbereiten Eltern, die sich aktiv in das Projekt einbringen. Im April und Mai wurde der Parcours fünfmal aufgebaut – unter anderem am Konrad-Heresbach-Gymnasium und in der Astrid-Lindgren-Grundschule. Das Ziel? Die Fähigkeiten und das Verhalten der Kinder in kritischen Verkehrssituationen zu verbessern. Schließlich stehen diese Termine in engem Zusammenhang mit dem Fahrradführerschein der vierten Klassen und dem Stadtradeln, das am 17. Mai in Mettmann startete.

Die WHO empfiehlt, dass Kinder täglich mindestens 60 Minuten Bewegung und Sport haben. Komischerweise bewegen sich mehr als drei Viertel der 6- bis 17-Jährigen nicht ausreichend. Ein echtes Problem, wenn man bedenkt, dass Kinder, die zu Fuß oder mit dem Rad zur Schule kommen, sich besser konzentrieren können als solche, die im Auto chauffiert werden. Das könnte doch für viele Eltern ein Anlass sein, über ihre Gewohnheiten nachzudenken.

Radverkehrskonzept auf dem Vormarsch

Doch das ist nicht alles. Der Mettmanner Rat hat bereits im Jahr 2022 ein Radverkehrskonzept beschlossen, das sichere und durchgängige Radwege in der Stadt vorsieht. Ein ehrgeiziges Ziel: Der Anteil des Radverkehrs soll bis 2025 auf 15 Prozent und bis 2030 auf 20 Prozent steigen. Das ist eine echte Herausforderung, aber der ADFC wird die Fortschritte in diesem Bereich genau im Auge behalten. Es wird spannend zu sehen, wie sich die Situation entwickeln wird.

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In einer Zeit, in der die Mobilität neu gedacht werden muss, zeigt Mettmann, dass es auch anders geht. Der Fahrradparcours ist nicht nur ein Schritt zur Verbesserung der Verkehrssicherheit, sondern auch ein Zeichen dafür, dass die Stadt die Bedürfnisse ihrer jüngsten Bürger ernst nimmt. Vielleicht wird das Radfahren bald nicht nur sicherer, sondern macht auch wieder richtig Spaß!