Am 13. Mai 2026 war es wieder soweit: Der Löschzug 1 der Freiwilligen Feuerwehr Erkrath öffnete die Türen seines Gerätehauses an der Kreuzstraße. Man könnte sagen, es war ein Tag, der im Zeichen der Gemeinschaft stand, auch wenn die Regenwolken anfangs nicht gerade zur guten Laune beitrugen. Doch wie das oft so ist – die Deutschen lassen sich nicht so leicht vom Wetter die Stimmung verderben! Trotz kleinerer Regenschauer fanden sich zahlreiche Besucher ein, die sich für die verschiedenen Attraktionen interessierten.

Feuerwehrfahrzeuge standen bereit, darunter eine beeindruckende Drehleiter, die zum Staunen einlud. Und auch die Bundespolizei war vor Ort und präsentierte ein gepanzertes Fahrzeug – sicher ein Highlight für die kleinen und großen Besucher. Auf der Rückseite des Geländes konnte man die Gerätschaften der Feuerwehr besichtigen, ein echter Blick hinter die Kulissen, der das Interesse für die wichtige Arbeit der Feuerwehr schürte.

Action für die Kleinen und Kulinarisches für alle

Für die Kinder war an diesem Tag so einiges geboten. Am Spritzenhaus durften sie selbst das Löschen ausprobieren, was sicher einige von ihnen zum Strahlen brachte. Und wer es etwas ruhiger mochte, konnte sich beim Kinderschminken vergnügen – die lange Warteschlange zeugte von der Beliebtheit dieser Attraktion! Rutscheautos standen bereit und eine Hüpfburg lud zum Toben ein. Was für ein Spaß!

Kulinarisch wurde ebenfalls für das leibliche Wohl gesorgt. Die Frauen der Feuerwehrleute hatten fast 70 Kuchen gebacken, und auch im Übungshof wurden Pommes, Steaks, Currywurst und Bratwurst angeboten – ganz nach dem Motto „Essen hält Leib und Seele zusammen“. Bereits vorab waren 1.000 Brötchen bestellt worden, um Engpässe zu vermeiden. Da kann man schon mal ins Schwitzen kommen, auch ohne die Feuerwehr zu rufen!

Wichtige Informationen und neue Gesichter

Ein ganz besonderes Augenmerk wurde auf die Notfallseelsorge gelegt, die an diesem Tag erstmals präsent war. Sie informierte über ihre wichtige Arbeit und die rund 70 Ehrenamtlichen, die seelische Unterstützung bieten. Die Finanzierung erfolgt durch evangelische und katholische Kirchen sowie den Kreis Mettmann. Und man sucht weiterhin nach einem Netzwerk von Unterstützern, um diese wertvolle Arbeit langfristig zu sichern. Das ist dringend nötig, denn die Notfallseelsorge kann in Krisensituationen einen enormen Unterschied machen.

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Natürlich gab es auch Informationen zur Freiwilligen Feuerwehr selbst. Besucher konnten sich über Aufnahmemöglichkeiten informieren und herausfinden, wie sie Teil dieser Gemeinschaft werden können. Der Versicherungsschutz für die Angehörigen der Feuerwehr ist durch die gesetzliche Unfallversicherung der Unfallkasse Nordrhein-Westfalen gewährleistet. Aber aufgepasst, Besucher sind nicht automatisch versichert! Also beim nächsten Mal einfach aufpassen.

Ein Blick in die Zukunft

Am Nachmittag, als die Regenwolken endlich weiterzogen, füllte sich das Gelände. Die Jugendfeuerwehr bot eine Löschübung bei nun strahlendem Sonnenschein an, und Feuerwehr-Chef Guido Vogt, der sich im Urlaub befand, musste sich wohl etwas ärgern, dass er den Kuchenverkauf verpasste. Aber es bleibt nicht lange still in Erkrath, denn schon am 19. September findet ein weiterer Tag der offenen Tür an der Feuer- und Rettungswache an der Bergischen Alle in Hochdahl statt. Ein guter Grund, sich die Zeit zu nehmen und vielleicht selbst einen Fuß in die Feuerwehrwelt zu setzen.

Insgesamt bleibt festzuhalten, dass die Freiwillige Feuerwehr durch ihre vielseitigen Aktivitäten und ihre Offenheit für die Bürger einen enormen Beitrag zur Sicherheit und zum Gemeinschaftsgefühl leistet. Manchmal denkt man gar nicht daran, was alles hinter den Kulissen geschieht – bis man einen Blick darauf werfen kann.