Digitale Zukunft zum Anfassen: Quantencomputer und KI im Fokus der FHDW Mettmann
Am Mittwoch, den 17. Juni 2026, steht an der Fachhochschule der Wirtschaft (FHDW) in Mettmann ein ganz besonderes Event auf dem Programm. Im Rahmen des bundesweiten Digitaltags laden zwei spannende Vorträge dazu ein, die Geheimnisse der digitalen Zukunft zu erkunden. Die Fachhochschule hat sich in die Reihe der Städte eingereiht, die aktiv zur Förderung des Verständnisses für digitale Themen beitragen. Und das Beste daran? Die Veranstaltung ist kostenlos! Wer also Interesse hat, sollte sich schnell unter www.fhdw.de/etn/digitaltag-in-mettmann anmelden.
Um 14.45 Uhr wird der renommierte Roland Pleger vom Deutschen Luft- und Raumfahrtzentrum mit seinem Vortrag über Quantencomputer die Zuhörer in seinen Bann ziehen. Quantencomputer – das klingt doch schon fast wie Science-Fiction, oder? Aber die Realität hat uns längst eingeholt! Diese Maschinen sind in der Lage, Daten auf eine Weise zu verarbeiten, die konventionelle Computer einfach nicht beherrschen. Sie nutzen Qubits, die gleichzeitig die Werte 0 und 1 annehmen können. Diese Überlagerung ermöglicht es, mehrere Berechnungen gleichzeitig durchzuführen, was in der Praxis enorm effizient ist. Und ja, die Regierungen sind sich dessen bewusst und setzen zunehmend auf diese Technologie als Schlüssel zur digitalen Zukunft, vor allem in den Bereichen Finanzen und Wirtschaft.
Ein Blick in die KI-Zukunft
Ab 15.30 Uhr wird Professor Walter Speth von der FHDW die Bühne betreten und einen kritischen Blick auf Künstliche Intelligenz werfen. Mit dem Titel „Die KI ist los – und in der EU zaudern wir uns zu Tode!“ wird er die Zuhörer auf eine Reise durch die Chancen und Risiken der KI mitnehmen. Dabei wird er nicht nur die aktuellen Entwicklungen in Europa beleuchten, sondern auch die Verantwortlichkeit, die mit dem Einsatz dieser Technologie einhergeht. Das Publikum darf sich auf eine offene Diskussion freuen, die nach den Vorträgen stattfinden soll. Hier wird es um Sicherheit, Vertrauen und den verantwortungsvollen Einsatz neuer Technologien gehen – ein Thema, das uns alle betrifft.
Die Faszination für Quantencomputing geht weit über die Vorstellungskraft hinaus. Diese Technologie revolutioniert nicht nur die Art, wie wir rechnen, sondern bietet auch Möglichkeiten, die wir uns derzeit kaum vorstellen können. Von der gleichzeitigen Berechnung komplexer Routen bis hin zur Optimierung von Maschinenlernen – Quantencomputer könnten in Zukunft eine Schlüsselrolle spielen. Die Kombination von Überlagerung, Verschränkung und Interferenz eröffnet neue Dimensionen der Datenverarbeitung. Aber, und das ist wichtig zu betonen, die aktuellen Vorteile sind größtenteils theoretischer Natur. Ein perfekter Quantencomputer ohne Fehler ist noch Zukunftsmusik.
Ein Netzwerk für die digitale Zukunft
Spannend wird auch die Frage, wie kleine und mittlere Unternehmen (KMU) von diesen Technologien profitieren können. In der Initiative „PlanQK“, gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, wird an einer offenen Plattform für quantenunterstützte Künstliche Intelligenz gearbeitet. Diese Plattform soll als Marktplatz für Quantenalgorithmen dienen, die speziell zur Lösung von Optimierungsproblemen im maschinellen Lernen entwickelt wurden. Hier könnten Unternehmen von Betrugsprognosen im Bankensektor bis zur Optimierung von Fahrplänen profitieren. Und damit nicht genug – das Fraunhofer FOKUS hat außerdem die Programmiersprache Qrisp ins Leben gerufen, um die Programmierung von Quantencomputern zu erleichtern.
Die Begeisterung für digitale Themen ist spürbar, und die Stadt Mettmann zeigt sich als aktiver Mitgestalter dieser Entwicklung. Bürgermeister André Bär betont nicht ohne Grund, dass die Digitalisierung unsere Lebens- und Arbeitsweise entscheidend verändert. Es bleibt spannend zu beobachten, wie sich die Technologie weiterentwickelt und welche neuen Möglichkeiten sie uns in Zukunft eröffnet. Wer sich also für die digitale Zukunft interessiert, sollte diesen Tag nicht verpassen!
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