Kunstleben am Puls der Zeit: Düsseldorfs „Grosse“ Ausstellung begeistert im Sommer 2026
Heute ist der 5.07.2026 und in Nordrhein-Westfalen pulsiert das Kunstleben wie nie zuvor. Die 124. Ausgabe der „Grossen“ Kunstverkaufsausstellung in Düsseldorf hat sich als wahres Highlight im Kalender der Kunstinteressierten etabliert. Diese Ausstellung, die älteste und größte ihrer Art in Deutschland, ist ein Fest für alle Sinne, organisiert von Künstlern für Künstler. Der Kunstpalast und das NRW-Forum öffnen ihre Pforten und laden ein, in die Welt der Kreativität einzutauchen.
Fünf Wochen lang, bis zum 9. August, können Besucher eintauchen in eine beeindruckende Sammlung von 300 Arbeiten. Hier begegnen sich Malerei, Grafik, Skulptur, Fotografie und Medienkunst in einem bunten Kaleidoskop. Und das Schöne: Die Preise sind für Kunstliebhaber unterschiedlichster Geldbeutel zugänglich. Die teuerste Installation, die von Ralf Werner, lockt mit einem Preis von 60.000 Euro, während Willekes Hyäne für 14.000 Euro zu haben ist. Aber keine Sorge, die meisten Werke liegen unter 10.000 Euro – das macht die Kunst auch für den kleinen Geldbeutel schmackhaft.
Das Kleine Format und die große Auswahl
Parallel zur Hauptausstellung gibt es das „Kleine Format“. Hier werden 350 Werke präsentiert, die maximal 40×50 cm groß sind und nicht mehr als 1.000 Euro kosten. Das ist eine tolle Möglichkeit, um auch mit einem kleineren Budget Kunst zu erwerben. Käufer können ihre Favoriten selbst abhängen und am Schalter bezahlen – das hat etwas Charmantes, fast wie ein kleiner Markt der Möglichkeiten. Die Ausstellungsleitung hat die Wandfläche für das Kleine Format sogar vervierfacht! Ein echter Coup, der dem Ganzen noch mehr Raum gibt.
Die Ausstellung spricht nicht nur Kunstinteressierte an, sondern auch Museumskuratoren aus der Region, die auf der Suche nach neuen Talenten sind. Mit 1.500 Bewerbungen für die Hauptausstellung und der Auswahl von 170 Künstlern zeigt sich das enorme kreative Potenzial, das hier versammelt ist. Die Themenbereiche sind vielfältig: Porträt, abstrakte Malerei, Skulptur – und viele Künstler thematisieren Natur und Umwelt, wie etwa Finn Wagners „Blut der Erde“ oder Thomas Wredes „Rhonegletscher“. Das regt zum Nachdenken an. Kunst als Spiegel der Gesellschaft.
Ein Ereignis mit Rahmenprogramm
Die Finanzierung der Ausstellung beläuft sich auf 400.000 Euro, die durch Fördergelder, Eintrittskarten und den Verkauf der Werke generiert werden. 60% des Erlöses fließen an die Künstler, 40% an den Organisator – eine faire Regelung, die das kreative Schaffen unterstützt. Außerdem wurde der Förderpreis an Max van Dorsten vergeben, während Bart Koning den Kunstpreis für Lebenswerk erhalten hat. Es ist schön zu sehen, dass solche Initiativen nicht nur Kunstwerke, sondern auch Künstler würdigen.
Die Ausstellung zieht nicht nur Kunstliebhaber an, sondern auch große Sammler, die sich für die Werke begeistern. Führungen, Konzerte und Atelierbesuche ergänzen das Rahmenprogramm und bieten eine wunderbare Möglichkeit, hinter die Kulissen der Kunstszene zu blicken. Ein Kombi-Ticket für 16 Euro ist ein echtes Schnäppchen, wenn man bedenkt, was einem hier alles geboten wird. Es klingt fast zu gut, um wahr zu sein! Aber die Zahlen sprechen für sich: 31.000 Besucher im Jahr 2025, 270.000 Euro Umsatz und 340 verkaufte Werke – das ist schon ein ordentliches Wort.
In einer Zeit, in der Kunst und Kultur mehr denn je gefragt sind, ist die „Grosse“ in Düsseldorf ein Ort, an dem Kreativität und Gemeinschaft aufeinandertreffen. Hier wird nicht nur ausgestellt, sondern erlebt. Es ist ein Schmelztiegel für Ideen, wo der Besucher nicht nur Zuschauer, sondern Teil des Geschehens wird. Man kann nur hoffen, dass diese Tradition der Kunstförderung weiterhin Bestand hat und die nächsten Ausgaben noch mehr Menschen begeistern werden.
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