Kreative Meisterwerke geehrt: Staatspreis MANUFACTUM 2025 in Dortmund!
Gestern wurden in Dortmund die Preisträger des Staatspreises MANUFACTUM 2025 ausgezeichnet, einer bedeutenden Ehrung für angewandte Kunst und Design im Handwerk in Nordrhein-Westfalen. Wirtschaftsministerin Mona Neubaur überreichte das Preisgeld von insgesamt 60.000 Euro an die talentierten Handwerker:innen. Dieser Preis wird seit 1963 alle zwei Jahre verliehen und hat sich zu einer wichtigen Auszeichnung für kreatives Schaffen in Deutschland entwickelt. Rund 353 Bewerbungen wurden eingereicht, von denen 122 Objekte für die Ausstellung im Dortmunder Museum für Kunst- und Kulturgeschichte ausgewählt wurden, die noch bis zum 21. September zu sehen sein wird. Wirtschaft.nrw berichtet, dass die Ausstellung die prämierten Arbeiten sowie weitere Einreichungen präsentiert.
„Ideen und Leidenschaft sind das Herzstück des Handwerks“, betonte Neubaur bei der Preisverleihung. Die Möglichkeit, Innovation und Tradition zu vereinen, macht den Wettbewerb so einzigartig, und die Vielzahl an Einreichungen zeigt, wie kreativ das Handwerk in NRW ist. Ein besonderes Highlight dieser Veranstaltung war die erstmalige Durchführung der Preisverleihung in der Bürgerhalle des Dortmunder Rathauses, die eine festliche Atmosphäre schuf.
Die Preisträger im Überblick
Die Kategorien des Staatspreises sind vielfältig und spiegeln das breite Spektrum des Handwerks wider. Die Preisträger:innen des Jahres 2025 sind:
- Bild- & Druckmedien: Julian Braun (Köln)
- Kleidung und Textil: Gabi Mett (Essen)
- Möbel: Paul Vietz (Aachen)
- Objekt und Skulptur: Anke Wolf (Stolberg)
- Wohnen & Außenbereich: Uta K. Becker (Hoffnungsthal/Rösrath)
- Objekt und Skulptur (Sonderpreis): Zohair Zouirech (Düsseldorf)
Besonders spannend ist der Publikumspreis, bei dem die Besucher der Ausstellung ihre Stimme abgeben können. Dies fördert nicht nur die Interaktion mit den Kunstwerken, sondern gibt den Ausstellern auch wertvolles Feedback. Der Wettbewerb und die Ausstellung werden vom Westdeutschen Handwerkskammertag in Zusammenarbeit mit dem Dortmunder Museum organisiert, was eine enge Verzahnung von Kunst und Handwerk symbolisiert. Creative.nrw hebt hervor, dass die Teilnahmebedingungen klar definiert sind, um die hohe Qualität und Vielfalt der Einreichungen zu garantieren.
Wenn man über die Teilnahmebedingungen nachdenkt, fällt auf, dass zur Einreichung eine selbst entworfene und ausgeführte Arbeit nötig ist. Dies erfordert nicht nur handwerkliches Können, sondern auch innovative Ideen und die Bereitschaft, neue Wege zu gehen. Die Jury bewertet die Arbeiten nach Kriterien wie handwerklicher Präzision, materialgerechter Umsetzung und technischer Ausführung, was dem Wettbewerb einen hohen Anspruch verleiht.
Die nächste Bewerbungsrunde ist bereits offen, und Interessierte haben bis zum 23. Februar 2025 Zeit, ihre Arbeiten einzureichen. Wer also ein gutes Händchen für kreatives Design hat, sollte diese Chance unbedingt nutzen. Der Preis bietet nicht nur die Möglichkeit zur Anerkennung, sondern auch zur Vernetzung innerhalb der Kunst- und Handwerksgemeinschaft. Ein echter Gewinn für alle Beteiligten!
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