In Weeze wird gerade richtig viel für die kleinen Verkehrsteilnehmer getan. Die Verkehrswacht Kreis Kleve e.V. und die Kreispolizeibehörde Kleve haben die Aktion „Sicher zur Schule“ ins Leben gerufen. Diese Initiative hat ein ganz klares Ziel: Vorschulkinder auf ihren zukünftigen Schulweg optimal vorzubereiten. Hier im Franziskuskindergarten in Weeze wird ganz praktisch und spielerisch gelernt, wie man sicher durch den Straßenverkehr kommt. Es wird ja auch höchste Zeit, dass die Kids wissen, wie sie sich im Dschungel der Autos und Fahrräder verhalten sollen.

Aber nicht nur die Kinder werden ins Boot geholt! Auch die Eltern werden aktiv einbezogen, und zwar durch Informationsmaterialien, die ihnen helfen, ihre Sprösslinge gut auf die Herausforderungen des Schulwegs vorzubereiten. Dabei geht’s um essentielle Dinge wie das sichere Überqueren von Straßen, das Erkennen von Gefahren und ein aufmerksames Verhalten als Fußgänger. Polizeihauptkommissarin Melanie Honka leitet den praktischen Teil und führt die Kids durch typische Verkehrssituationen – mit viel Geduld und einem Lächeln, versteht sich! Sie weiß, wie wichtig es ist, dass die Kleinen nicht nur theoretisches Wissen haben, sondern das Ganze auch praktisch üben können.

Gemeinsam für mehr Sicherheit

Ein großes Lob gebührt Peter Baumgarten, dem Ersten Vorsitzenden der Verkehrswacht Kreis Kleve e.V., der die langjährige Zusammenarbeit zwischen Polizei, Kindergärten, der Unfallkasse NRW und den Sparkassen hervorhebt. Diese Partnerschaft ist Gold wert! Daniela Klose, die Leiterin des Kindergartens, sieht das Training als wertvolle Ergänzung zur täglichen Bildungsarbeit. Und das ist es auch! Regelmäßige Ausflüge zu Fuß sind fester Bestandteil des Kita-Alltags. So haben die Kinder die Möglichkeit, ihre praktischen Erfahrungen im Straßenverkehr zu sammeln. Das macht nicht nur Spaß, sondern schult auch das Bewusstsein für Gefahren.

Julia Koppetsch von der Sparkasse Rhein-Maas hat ebenfalls ein offenes Ohr für die Bedürfnisse der Kinder. Sie betont die Wichtigkeit der Unterstützung für die Aktion „Sicher zur Schule“. In diesem Jahr werden über 3.000 Kinder im gesamten Kreisgebiet mit neuen Medien versorgt, darunter ein Elternratgeber und ein Schülerheft. Das ist ein echter Schritt nach vorne! Die Kampagne wird seit vielen Jahren erfolgreich durchgeführt und hat sich als äußerst hilfreich erwiesen.

Von der Kita in die Schule

Wenn die Kinder dann schließlich in die Grundschule kommen, geht es mit der Mobilitäts- und Verkehrserziehung weiter. Denn das, was sie im Kindergarten gelernt haben, wird nun in der Schule fortgeführt. Hier wird nicht nur theoretisches Wissen vermittelt, sondern auch ganz konkret an Verkehrssituationen gearbeitet. Die Grundschule hat die Aufgabe, Kinder auf die Herausforderungen im Straßenverkehr und der Mobilität vorzubereiten, damit sie als Fußgänger, Radfahrer und sogar als Mitfahrer im Auto sicher unterwegs sind. Die Radfahrausbildung wird in den Klassen 1 und 2 vorbereitet und in den Klassen 3 und 4 praktisch umgesetzt.

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Die Verkehrserziehung ist also nicht nur ein einmaliges Ereignis, sondern ein kontinuierlicher Prozess. Die Kinder lernen, wie sie sich im Straßenverkehr verhalten müssen, und zwar so, dass sie in jeder Situation richtig reagieren können. Das ist wichtig, denn Regelwissen allein reicht nicht. Sie müssen auch lernen, vorausschauend zu handeln und auf wechselnde Verkehrssituationen zu reagieren. Das fördert nicht nur ihre Sicherheit, sondern auch ihre Selbstständigkeit.

Die Initiative „Sicher zur Schule“ ist ein Paradebeispiel dafür, wie Bildung und Erziehung Hand in Hand gehen können. Es ist schön zu sehen, wie viele Menschen und Institutionen sich gemeinsam für die Sicherheit unserer Kinder einsetzen. Und eines ist klar: Ein sicherer Schulweg ist nicht nur ein Ziel, sondern eine gemeinsame Verantwortung!

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