Der Hochsauerlandkreis, bekannt für seine malerischen Landschaften und charmanten Ortschaften, hat in der kommenden Woche etwas anderes im Gepäck: Geschwindigkeitskontrollen! Ja, richtig gehört. Vom 18. bis 22. Mai 2026 wird der Fachdienst Verkehrsordnungswidrigkeiten im gesamten Kreisgebiet blitzen. Man könnte fast sagen, dass es eine Art „Blitzwochenende“ wird – nur ohne die entspannte Atmosphäre, die man normalerweise mit Wochenendplänen verbindet!
Die angekündigten Kontrollstellen sind bereits bekannt gegeben worden. Am Montag, den 18. Mai, dürfen Autofahrer auf der Berliner Straße in Sundern und der Sauerlandstraße in Marsberg-Bredelar besonders achtsam sein. Am Dienstag stehen dann Schmallenberg-Hundesossen an der B236 und Meschede im Schlahbruch im Fokus. Und so geht es weiter: Mittwoch in Olsberg-Elpe, Donnerstag in Eslohe-Nichtinghausen sowie Bestwig-Velmede und Freitag in Brilon sowie Arnsberg. Wer denkt, das wäre alles, täuscht sich: Es könnte jederzeit auch an anderen Orten geblitzt werden – sogar an Wochenenden und Feiertagen. Überraschung inklusive!
Die Regelungen im Überblick
Ein Blick auf die möglichen Konsequenzen zeigt, dass Geschwindigkeitsübertretungen nicht ohne Folgen bleiben. Der ADAC hat klargemacht: Wer zu schnell fährt, muss mit einem Verwarnungsgeld von 5 bis 55 Euro rechnen. Ab 60 Euro geht es dann direkt ins Bußgeldterritorium – und die Verwaltungsgebühren von 28,50 Euro kommen obendrauf. Besonders brisant: Wer außerhalb geschlossener Ortschaften 26 km/h über der zulässigen Geschwindigkeit fährt, riskiert ein einmonatiges Fahrverbot. Ein Beispiel gefällig? Fährt man mit 100 km/h statt mit 70 km/h, wird’s teuer: 150 Euro Bußgeld und ein Punkt in Flensburg. Und wenn das Ganze innerhalb eines Jahres wiederholt passiert, winkt das Fahrverbot. Oje!
Das ist aber noch nicht alles. Der Bußgeldkatalog 2026, der am 15. Mai 2026 aktualisiert wurde, lässt auch andere Verkehrsverstöße nicht unbestraft. Geschwindigkeitsüberschreitungen sind die häufigsten Verkehrsverstöße in Deutschland. Um genau zu sein, gibt es jährlich etwa 2,45 Millionen Verfahren wegen zu schnellem Fahren! Dabei liegt die Punktvergabe bei ab 21 km/h – und ab 31 km/h innerorts sowie 41 km/h außerorts droht ein Fahrverbot. Wer mit dem Handy am Steuer erwischt wird, muss ebenfalls tief in die Tasche greifen: 100 Euro und ein Punkt sind die Strafe. Das sind nur einige Beispiele aus einem bunten Strauß von möglichen Verstößen, die mit Bußgeldern und Punkten im Fahreignungsregister (FAER) geahndet werden.
Punkte sammeln und verlieren
Im FAER werden Punkte für Ordnungswidrigkeiten vergeben. 1 Punkt gibt’s für einfache Verstöße, wie etwa die Nutzung des Handys am Steuer. Geht’s um schwerere Vergehen, wie Rotlichtverstöße, können bis zu 3 Punkte fällig werden. Doch Vorsicht – ab 8 Punkten wird’s richtig ernst, da droht der Entzug der Fahrerlaubnis. Auf der anderen Seite haben Autofahrer auch die Möglichkeit, Punkte durch freiwillige Fahreignungsseminare abzubauen, solange man nicht mehr als 5 Punkte hat. Ganz schön kompliziert, oder?
Die Verjährungsfristen sind ebenfalls nicht zu vernachlässigen: 1 Punkt verjährt nach 2,5 Jahren, 2 Punkte nach 5 Jahren und 3 Punkte nach 10 Jahren. Wer jetzt denkt, dass es damit getan ist, der irrt. Es gibt noch viele weitere Regelungen, die sich aus dem Bußgeldkatalog ableiten, wie etwa die Sanktionen für Abstands- und Rotlichtverstöße. Ja, das Autofahren kann schnell ins Geld gehen, wenn man nicht aufpasst.
Das alles zeigt, dass die Zeiten, in denen man einfach drauflosfahren konnte, vorbei sind. Die Verkehrskontrollen im Hochsauerlandkreis sind ein Zeichen für mehr Sicherheit auf den Straßen. Also, liebe Autofahrer, passt auf euch auf, haltet euch an die Geschwindigkeitsbegrenzungen und genießt die Schönheit der Region – vielleicht sogar ganz ohne Geschwindigkeitsüberschreitungen!