Blitzer-Woche im Hochsauerlandkreis: So entkommen Sie den teuren Konsequenzen!
Im Hochsauerlandkreis wird’s ab dem 6. Juli spannend für alle Autofahrer. Der Fachdienst Verkehrsordnungswidrigkeiten hat angekündigt, dass in der Woche vom 6. bis 10. Juli Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt werden. Diese Kontrollen sind nicht nur eine lästige Pflicht, sondern dienen auch der Sicherheit auf den Straßen. Wer zu schnell fährt, muss mit Konsequenzen rechnen. Und die sind nicht ohne!
Die Blitzer stehen an verschiedenen Orten bereit, um die Geschwindigkeitsübertretungen zu erfassen. Am Montag, den 6. Juli, sind die ersten Stationen in Brilon (Scharfenberger Straße) und Medebach-Hallacker (Küstelberger Straße) lokalisiert. Am Dienstag folgt Arnsberg-Hüsten (Clara-Schumann-Straße) und Bestwig-Ramsbeck (Im Seifen). Am Mittwoch wird dann in Arnsberg-Neheim (Schobbostraße) und Marsberg (Hauptstraße) kontrolliert. Der Donnerstag bringt die Messungen in Arnsberg (Jägerstraße) und Meschede-Hennesee (B55), während am Freitag die Autofahrer in Schmallenberg (An der Robbecke) und Sundern-Hellefeld (L686) aufpassen müssen.
Bußgelder und Punkte – ein teures Vergnügen
Was passiert, wenn man geblitzt wird? Das Bußgeld kann schnell in die Höhe schießen, vor allem bei Geschwindigkeitsübertretungen. Es beginnt bei einem Verwarnungsgeld von 5 bis 55 Euro und kann für schwerwiegendere Verstöße deutlich ansteigen. Ab einem Überschreiten von 26 km/h außerorts droht unter bestimmten Voraussetzungen ein einmonatiges Fahrverbot. Zum Beispiel: Wenn man bei erlaubten 70 km/h mit 100 km/h geblitzt wird, muss man mit 150 Euro Bußgeld und einem Punkt in Flensburg rechnen. Und das Ganze wird besonders ärgerlich, wenn man innerhalb eines Jahres erneut mit mehr als 25 km/h über dem Limit erwischt wird – dann ist das Fahrverbot nicht mehr weit!
Die Bußgeldtabelle gibt einen guten Überblick über die möglichen Strafen. Innerorts kann man bereits bei 21 bis 25 km/h über dem Limit mit 115 Euro und einem Punkt rechnen. Wer’s noch schlimmer macht, also 30 km/h oder mehr zu schnell fährt, muss mit Bußgeldern zwischen 180 und 800 Euro rechnen – und das je nachdem, wie viel zu schnell man war. Die Strafen sind also kein Pappenstiel!
Punkte sammeln und die Folgen
Ein weiteres Thema sind die Punkte. Das aktuelle Punktesystem sieht vor, dass man für schwerwiegende Verstöße bis zu 3 Punkte sammeln kann. Ab 8 Punkten wird’s kritisch: Da droht der Entzug der Fahrerlaubnis. Ein Punkt für das Handy am Steuer, zwei Punkte für einen Rotlichtverstoß mit Gefährdung – die Punkte können schnell zusammenkommen. Punkte verfallen nach bestimmten Fristen, abhängig von der Schwere des Verstoßes. Ein Punkt bleibt beispielsweise 2,5 Jahre, während drei Punkte ganze 10 Jahre auf dem Konto bleiben können.
Aber keine Sorge, es gibt auch Möglichkeiten, Punkte abzubauen! Wer weniger als 5 Punkte hat, kann an freiwilligen Fahreignungsseminaren teilnehmen, um seinen Punktestand zu verringern. Ein kleiner Lichtblick in der ganzen Misere.
Wer sich an die Verkehrsregeln hält, kann sich entspannen – für alle anderen heißt es: Augen auf und Tempo drosseln! Die Geschwindigkeitskontrollen im Hochsauerlandkreis sind ein Hinweis darauf, dass auch hier die Verkehrssicherheit großgeschrieben wird. Und schließlich will ja niemand nach einem schönen Tag im Grünen von einem Blitzer überrascht werden.
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