Es ist Pfingsten und die Sonne blitzt durch die Wolken – perfekt für einen Besuch im Schwimmbad! Doch halt, was ist das? Eine kleine, aber nicht unwesentliche Nachricht hat die Schwimmbadfreunde in Herne am Freitag erreicht. Der Südpool bleibt über die Feiertage, vom 23. bis 25. Mai, geschlossen. Und das aus einem ziemlich ernsten Grund: 13 Mitarbeitende der Wasseraufsicht haben sich krankgemeldet. Ja, manchmal kommt das Leben dazwischen, auch beim Bademeister!

Die Herner Bädergesellschaft hat daraufhin das Personal umverteilt. Natürlich will man die anderen Schwimmbäder – Wananas und Lago – offen halten, aber der Südpool? Der muss erst mal warten. Die Freibadsaison sollte eigentlich am 30. Mai starten. Glücklicherweise ist das nicht betroffen. Aber die Frage bleibt: Wie lange bleibt der Südpool tatsächlich zu?

Technische Probleme und Personalnot

Die Schließung des Südpool ist jedoch nicht nur ein kurzfristiges Problem. Tatsächlich ist das Bad laut einer Mitteilung der Herner Bädergesellschaft seit dem 3. Januar 2025 bis auf Weiteres geschlossen. Der Grund? Eine technische Störung, die die Wassertemperaturen in den Keller hat sinken lassen. Das macht das Schwimmen wirklich unsicher. Der Defekt betrifft den Heizungskessel, der für die Warmwasseraufbereitung zuständig ist – also für alles, was mit Wasser zu tun hat: Schwimmhalle, Umkleiden, Duschen. Ein echter Schock für die Wasserratten!

Die Betreiber arbeiten mit Hochdruck daran, das Problem zu beheben. Aber wann der Südpool wieder seine Pforten öffnen kann – na ja, das bleibt ungewiss. Die Bädergesellschaft bittet um Verständnis. Und für Clubmitglieder und Jahreskarteninhaber gibt’s einen kleinen Lichtblick: Sie können vorübergehend das Sport- & Erlebnisbad Wananas nutzen, allerdings ohne Sauna. Ein schwacher Trost, wenn man an die plätschernden Geräusche und das fröhliche Lachen im Südpool denkt.

Der Fachkräftemangel in deutschen Bädern

Schaut man sich die Situation etwas genauer an, wird schnell klar, dass die Schließungen nicht aus dem Nichts kommen. Deutschland kämpft mit einem ernsthaften Fachkräftemangel in der Bäderbranche. Laut Berichten sucht jeder dritte Betrieb nach qualifizierten Mitarbeitenden. Das ist eine alarmierende Zahl, wenn man bedenkt, dass die Bäder eine zentrale Rolle im Freizeitangebot vieler Städte spielen. Die Nachfrage nach qualifiziertem Personal könnte in den kommenden Jahren noch weiter steigen, während die Verfügbarkeit abnimmt. Ein Teufelskreis!

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Ob der Südpool in Herne bald wieder seine Gäste empfangen kann? Das bleibt vorerst ein Rätsel. Bis dahin bleibt nur, die Daumen zu drücken und auf die nächsten Updates zu warten. Das Wasser ruft, aber im Moment bleibt es still. Manchmal ist das Leben eben wie ein stilles Schwimmbecken: man weiß nie, wann die nächste Welle kommt.