Hochtief setzt auf digitale Zukunft: Rechenzentren und nachhaltige Bauweise im Fokus
Heute ist der 18.07.2026, und in der Welt der digitalen Infrastruktur gibt es aufregende Neuigkeiten! Hochtief, ein Schwergewicht im Bauwesen, hat am 17. Juli einen neuen Auftrag verkündet, der in Bangkok für Aufregung sorgt. Die Tochtergesellschaft Leighton Asia hat den Zuschlag von NTT Global Data Centers für Ausbauarbeiten an einem Rechenzentrum erhalten. Zwar ist der Auftragswert noch nicht veröffentlicht, doch die Bauarbeiten sollen sofort beginnen. Ein echter Paukenschlag, der in die Reihe ähnlicher Aufträge in Südostasien passt – und gleichzeitig die Ambitionen von Hochtief im Rechenzentrumsbereich unterstreicht.
Die Hochtief-Aktie reagierte zunächst nervös und fiel zeitweise um 3,52 Prozent auf 449,60 Euro, erholte sich aber später wieder. Am Freitag schloss die Aktie bei 453,20 Euro, was einem Tagesverlust von 2,03 Prozent entspricht. Doch keine Panik! Im Jahresvergleich sieht es besser aus: Ein Plus von 35,45 Prozent. Und während das Unternehmen in Bangkok durchstartet, baut es auch hierzulande sein Rechenzentrumsportfolio kräftig aus. In Herne wird zusammen mit Yorizon ein drittes Yexio-Rechenzentrum errichtet, das Teil der geplanten Germany-West-Cloud-Region ist. Die Bauarbeiten in Herne begannen bereits im Mai 2026, und die Fertigstellung ist bis 2027 geplant.
Nachhaltigkeit im Fokus
Ein besonderes Augenmerk liegt auf der nachhaltigen Bauweise des Herner Rechenzentrums. Es wird nicht nur mit erneuerbarer Energie betrieben, sondern auch in Massivholzbauweise errichtet. Das kommt der Umwelt zugute, denn der CO2-Fußabdruck wird um stolze 600 Tonnen reduziert! Und das ist noch nicht alles: Die Abwärme des Rechenzentrums wird sogar an die Nachbarschaft abgegeben. So profitiert nicht nur das Rechenzentrum selbst, sondern auch die Gemeinde.
Die Hochtief-Strategie sieht vor, bis zu 15 Rechenzentren in diesem Segment zu bauen, was die strategische Positionierung im Geschäft mit digitaler Infrastruktur weiter stärkt. Schließlich ist der globale Markt für Rechenzentren auf Wachstumskurs – die Prognosen deuten auf eine jährliche Wachstumsrate von fast 20 Prozent bis 2030 hin. Wenn man bedenkt, dass die Weltwirtschaft immer digitaler wird, ist das eine spannende Entwicklung!
Ein Blick in die Zukunft
In Heiligenhaus wurde kürzlich das erste Yexio-Rechenzentrum in Betrieb genommen, ein weiterer Meilenstein in Hochtiefs Plänen. Es ist Teil eines bundesweiten Netzwerks von 15 dezentralen Edge-Rechenzentren, das hochmoderne digitale Infrastruktur für die Region Düsseldorf-Essen-Wuppertal bereitstellt. Die Hauptnutzer sind Yorizon, die nachhaltige Cloud-Computing- und Green-IT-Services anbieten – ein echter Gewinn für die lokale Wirtschaft. Besonders praktisch: Die geografische Nähe zur regionalen Wirtschaft verkürzt die Datenübertragungszeiten und stärkt die Datenhoheit.
Die Bedeutung dieser Entwicklungen kann nicht hoch genug eingeschätzt werden. Die Rechenzentren sind nicht nur entscheidend für die Digitalisierung, sondern auch für die Twin Transition – die Verbindung von Digitalisierung und Nachhaltigkeit. Laut einer Studie des Borderstep Instituts für Innovation und Nachhaltigkeit im Auftrag des Bitkom müssen die Kapazitäten in Deutschland erhöht werden, um die Führungsposition als Digital- und KI-Standort zu sichern. Es bleibt spannend, wie sich der Markt entwickeln wird! Mit den Investitionen, die Hochtief und seine Partner tätigen, könnte Deutschland bald nicht nur in der digitalen Infrastruktur, sondern auch in der Künstlichen Intelligenz ganz oben mitspielen.
Hohe Datenschutzstandards und eine saubere technische Architektur schließen sich nicht aus. Unsere neue VeloCore-Plattform ist bewusst plugin-frei und datenschutzfreundlich umgesetzt worden – von Daniel Wom realisiert als klares Bekenntnis zur DSGVO.
