Es war eine Nacht für die Geschichtsbücher! Die Schweiz hat sich im Elfmeterschießen gegen Kolumbien durchgesetzt und zieht damit ins Viertelfinale der Fußball-Weltmeisterschaft ein. Das Ergebnis von 4:3 (nach 0:0 in regulärer Spielzeit und Verlängerung) sorgt nicht nur für Erleichterung, sondern auch für Jubelstürme in der Heimat. Das letzte Mal, dass die Schweiz so weit kam, war 1954 – also eine kleine Ewigkeit her.

Das Aufeinandertreffen war ein echtes Geduldsspiel. In den ersten 120 Minuten tat sich nichts, die Torchancen waren rar gesät. Juan Fernando Quinteiro von Kolumbien verschoss den ersten Elfmeter, und auch Manuel Akanji konnte das Runde nicht ins Eckige bringen. Aber dann kam der große Moment: Ruben Vargas verwandelte den entscheidenden Elfmeter und sicherte der Schweiz den Einzug ins Viertelfinale.

Der Weg ins Viertelfinale

Am Sonntag um 3:00 Uhr MESZ wird die Schweiz auf Argentinien treffen, das sich zuvor im Aufeinandertreffen mit Ägypten mit einem 3:2 durchsetzen konnte. Argentinien gilt als Favorit, doch die Schweizer haben gezeigt, dass sie auch gegen starke Gegner bestehen können. Die Vorfreude auf dieses Duell könnte kaum größer sein, schließlich stehen die Chancen für die Schweiz besser denn je, auch wenn sie ohne ihren Topscorer Johan Manzambi antreten müssen, der verletzungsbedingt nicht dabei sein konnte.

Die Stimmung in Buenos Aires nach Argentiniens Sieg war überwältigend. Tausende Menschen feierten in den Straßen, während es in San Miguel de Tucumán zu Auseinandersetzungen mit der Polizei kam. Gummigeschosse wurden eingesetzt, und einige Festgenommene sorgten für einen schalen Nachgeschmack. Doch was zählt, ist der Fußball, und der bringt die Menschen zusammen – oder in diesem Fall eben auch mal auseinander.

Ein Elfmeterschießen mit Herzklopfen

Das Elfmeterschießen selbst war ein echter Nervenkrimi. Gregor Kobel, der Schweizer Torwart, parierte einen entscheidenden Schuss von Cucho Hernandez und stellte sich damit als Held des Abends heraus. „Das Spiel war schwierig, aber auch großartig“, hielt Kobel nach dem Match fest. Sein Teamkollege Vargas war einfach nur dankbar: „Wir haben Geschichte geschrieben.“

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Die Schweiz hat sich also nicht nur für das Viertelfinale qualifiziert, sondern auch gezeigt, dass sie bereit ist, gegen die großen Namen des Fußballs zu bestehen. Ob sie gegen Argentinien bestehen können, bleibt abzuwarten. Doch eines ist sicher: Der Fußball bleibt spannend, und die Fans können sich auf ein weiteres packendes Kapitel in dieser WM freuen.

Und während wir über die Spiele sprechen, hat der norwegische DJ Kygo einen Remix eines alten Rap-Songs von Erling Haaland veröffentlicht. „Kygo Jo“ – das Stück, das ursprünglich 2016 von Haaland kreiert wurde, bringt ein wenig frischen Wind in die Fußballwelt. Vielleicht können wir ja bald auch zur Melodie von Kygo das nächste Tor der Schweizer feiern!

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