Pavillon am Burghügel: Ein neuer Treffpunkt für die Gemeinschaft in Hamm
Ein Blick in den Burghügel Park in Hamm verrät, dass hier gerade ein kleines Bauabenteuer im Gange ist. Der Pavillon, ein beliebter Treffpunkt für viele, wartet sehnsüchtig auf seine Vollendung. Die Bauarbeiten haben zwar bereits begonnen, aber so recht will es mit der Fertigstellung nicht klappen. Der Neubau des Pavillons ist noch nicht abgeschlossen, und so muss das Jubiläums-„Coffee to go 800“ an einen anderen Ort verlegt werden. Schade, denn der Pavillon war bekannt für seine einladende Atmosphäre und die Möglichkeit, einfach mal eine Pause einzulegen – mit einem Kaffee in der Hand und der Natur um sich herum.
Die Bauarbeiten haben im Januar 2026 begonnen, nachdem der alte Pavillon abgerissen wurde. Der Bau des neuen Pavillons zieht sich allerdings länger als ursprünglich geplant. Immerhin, das Grundgerüst und die gemauerten Raumteiler sind bereits fertiggestellt. In den nächsten Tagen soll die Ausstattung wie Wände, Tische und Bänke eingebaut werden. Die Stadt investiert rund 180.000 Euro in diesen Neubau, wobei 100.000 Euro aus dem Bezirksbudget der Jahre 2024 und 2025 stammen. Die Fertigstellung wird für Ende Juni 2026 erwartet. Hoffentlich hält der Zeitplan, damit der Pavillon bald wieder ein Ort der Begegnung werden kann!
Neuer Platz für „Coffee to go 800“
Da der Pavillon noch nicht bereit ist, findet das „Coffee to go 800“ nun im Raum Tapetenwechsel im DRK-Senioren-Stift Mark statt. Diese Veranstaltung, die am 24. Juni von 14:30 bis 16:00 Uhr stattfindet, verspricht ein unterhaltsames Programm: Dr. Katja Kaufmann wird Geschichten erzählen, Peter Pilger sorgt für musikalische Klänge und Anne Böse moderiert. Ein Highlight dabei? Der Eintritt ist frei! Die Teilnehmer werden gebeten, eigene Tassen mitzubringen – das ist nicht nur umweltfreundlich, sondern schafft auch eine persönliche Note.
Der neue Pavillon wird nicht nur ein schöner Anblick sein, sondern auch durch seine barrierefreie Gestaltung bestechen. Geplant sind wettergeschützte Sitzplätze im Inneren, die über eine Rampe zugänglich sind, sowie ein umlaufender befestigter Freiraum mit weiteren Bänken. Das Konstruktionsprinzip ist einladend und freundlich, mit Materialien wie Stahl, Stein und Holz – alles harmoniert wunderbar mit der Ringmauer der Hochmotte. Das Konzept zeigt, wie wichtig es ist, öffentliche Räume zu schaffen, die nicht nur funktional, sondern auch einladend sind.
Ein Blick über den Tellerrand
In einer Zeit, in der Altbauaktivierung immer mehr an Bedeutung gewinnt, ist das Engagement der Stadt Hamm ein Schritt in die richtige Richtung. Es zeigt, dass Investitionen in die bauliche Substanz und soziale Strukturen Hand in Hand gehen müssen. Programme wie „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“ unterstützen solche Ansätze und fördern die breite Partizipation der Bevölkerung. Das Beispiel der Jahnhallen-Areal in Meißen verdeutlicht, wie durch Bürgerengagement alte Sporthallen in lebendige Quartierszentren umgewandelt werden können, was auch hierzulande an Bedeutung gewinnt.
Der Pavillon am Burghügel wird, wenn er fertiggestellt ist, sicher mehr als nur ein Ort für Kaffee und Kuchen sein. Er wird ein echtes Zuhause für die Gemeinschaft, ein Platz zum Verweilen, zum Austausch und zum Genießen der Natur. Es bleibt zu hoffen, dass die Bauarbeiten zügig voranschreiten, damit wir schon bald wieder gemeinsam im Burghügel Park zusammenkommen können – und das mit einem guten Kaffee in der Hand!
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