In Hamm, genauer gesagt in Werries, tut sich etwas. Die Stadt hat den Plan gefasst, die Radhauptroute am Kanal für stolze 2,1 Millionen Euro auszubauen. Das klingt nach einer Menge Geld, aber wenn man sich die Details anschaut, wird schnell klar, dass hier wirklich an alles gedacht wird. Der steile Schotterhang an der Kanalbrücke – den haben viele Radfahrer und Fußgänger wohl schon als Herausforderung erlebt – wird durch eine barrierefreie Rampe und eine Treppe ersetzt. Das ist wirklich eine gute Nachricht für alle, die sich manchmal schwer tun, die steile Passage zu bewältigen.

Der Ausbau wird sich über etwa 900 Meter erstrecken und reicht vom Biberweg bis zur Ostwennemarstraße. Der Rat hat dem Vorhaben am 7. Juli 2026 zugestimmt – also wirklich topaktuell! Die neue Rampenanlage wird nicht nur funktional, sondern auch optisch ansprechend mit Handläufen, Absturzsicherungen und insektenfreundlicher Beleuchtung gestaltet. Tragende Elemente aus Sichtbeton, dazu Treppenstufen und Teile der Rampen aus Betonfertigteilen – das klingt nach einer soliden Bauweise.

Ein Aufatmen für Radfahrer und Fußgänger

Besonders erfreulich ist, dass ein neuer Weg geschaffen wird, der Radfahrern den Zugang zur Kanalkante erleichtert. Die Kosten für die Rampenanlage belaufen sich auf rund 1,472 Millionen Euro, wobei die Stadt einen Eigenanteil von etwa 294.000 Euro trägt. Es wird auch ein kombinierter Fuß- und Radweg geschaffen, der eine Lücke von der Kita Villa Kunterbunt bis zur Eickhoffstraße schließt. Hier sind Gesamtkosten von etwa 328.000 Euro eingeplant. Das klingt, als ob die Stadt wirklich auf die Bedürfnisse ihrer Bürger eingeht.

Ein weiterer Punkt, der nicht unerwähnt bleiben sollte, ist der Ausbau des Geh- und Radwegs Hammerskamp. Auf rund 450 Metern wird dieser modernisiert und asphaltiert, inklusive insektenfreundlicher Beleuchtung. Die voraussichtlichen Kosten dafür betragen 305.000 Euro, mit einem städtischen Anteil von 50.000 Euro. Es wird also kräftig investiert, um die Mobilität in der Stadt zu verbessern.

Barrierefreiheit im Fokus

Das Thema Barrierefreiheit gewinnt immer mehr an Bedeutung. Radfahrer haben, wie wir wissen, ähnliche Ansprüche an Verkehrswege wie gehbehinderte Menschen. Insbesondere Rollstuhlfahrer und Rollator-Nutzer sind darauf angewiesen, dass die Wege eben und ohne Stufen oder Schwellen gestaltet werden. Eine geringe Steigung ist ebenfalls wichtig – schließlich möchte niemand mit Schweißperlen auf der Stirn bergauf kämpfen müssen!

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Ein Seminar zur barrierefreien Gestaltung öffentlicher Verkehrsanlagen findet im September 2026 statt und richtet sich an Architekten, Planer sowie Entscheidungsträger. Hier wird das Wissen über die notwendigen Standards und Normen, wie DIN 18040-3 und DIN 32984, vertieft. Denn die Ansprüche sind klar: Blinde und sehbehinderte Menschen benötigen klare Grenzen und ertastbare Strukturen. Eine niveaugleiche Fläche kann schnell zur Falle werden, wenn Radfahrer und Fußgänger denselben Raum nutzen. Das sollte man im Hinterkopf behalten, wenn man an die neuen Wege denkt.

Ein Pionier auf seinem Gebiet

Ein ganz wichtiger Name in der Diskussion um Barrierefreiheit in Deutschland ist Wendelin Mühr. Der Diplom-Ingenieur für Straßenbau hat sich seit dem Inkrafttreten des Behindertengleichstellungsgesetzes im Jahr 2002 dem barrierefreien Planen und Bauen verschrieben. Er hat nicht nur Planungsvorlagen für städtische Verkehrsräume entwickelt, sondern auch Seminare geleitet und Behindertenverbände beraten. Seine Erfahrung und Expertise sind von unschätzbarem Wert für die Weiterentwicklung der Verkehrswege in Deutschland.

Mit diesen Entwicklungen in Hamm wird ein wichtiger Schritt in Richtung einer inklusiveren Gesellschaft gemacht. Es bleibt zu hoffen, dass der Ausbau der Rad- und Fußwege bald abgeschlossen ist und die Bürger von den neuen, barrierefreien Möglichkeiten profitieren können!

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