Heute ist der 19.04.2026 und die Fußballwelt im Burgenland blickt gespannt auf das Kastanien-Stadion in Halbturn. In der 23. Runde der Burgenland-Energie-Landesliga traf der USV Halbturn auf den ASK Horitschon. Nach zuvor zwei Niederlagen in Folge war der Druck auf die Hausherren groß. Die Gäste hingegen kamen mit Rückenwind, nachdem sie einen Auswärtssieg in Klingenbach feiern konnten.
Der Schiedsrichter pfiff das Spiel an und es dauerte nicht lange, bis die Zuschauer das erste Mal jubeln konnten. In der 9. Minute erzielte Julian Hamm nach einem präzisen Stanglpass von Ivan Hlushko das 1:0 für Halbturn. Der Jubel war groß, doch die Freude wurde von weiteren vergebenen Chancen getrübt, denn weitere Tore blieben bis zur Halbzeitpause aus. Kurz vor dem Seitenwechsel hatten die Horitschoner die Möglichkeit, den Ausgleich zu erzielen, doch ein Tor wurde wegen Abseits aberkannt – ein geschickter Schachzug der Halbturner Abwehr.
Ein starker Start in die zweite Halbzeit
Die zweite Halbzeit begann wie die erste endete, und in der 48. Minute legte Halbturn nach: Fabian Ziniel traf im Strafraum zum 2:0. Dieses Tor gab den Hausherren die nötige Sicherheit, und die Kontrolle über das Spiel war nun eindeutig in den Händen des USV Halbturn. Die Gäste aus Horitschon fanden einfach keinen Weg, um gefährlich vor das Tor zu kommen, und Torchancen blieben für sie Mangelware.
Nach dem Schlusspfiff stand es 2:0 für den USV Halbturn, was nicht nur den ersten Sieg nach einer Serie von drei sieglosen Spielen, sondern auch einen wichtigen Motivationsschub für die kommenden Herausforderungen bedeutete. Werner Hoffmann, der Sektionsleiter des USV, äußerte sich nach dem Spiel erfreut: „Horitschon ist ein Lieblingsgegner. Zwar haben wir Chancen leichtfertig vergeben, doch der 2:0-Sieg geht in Ordnung.“
Die Sicht der Gäste
Auf der anderen Seite war die Stimmung beim ASK Horitschon weniger euphorisch. Trainer Luca Wirtitsch befand das Spiel als „spielerisch schwach“ und kritisierte die vielen langen Bälle, die keine zwingenden Torchancen ermöglichten. Er zeigte sich jedoch optimistisch, dass verletzte Spieler bald zurückkehren und die Mannschaft wieder in eine bessere Besetzung kommen würde.
Insgesamt war es ein Spiel, das den Charakter beider Teams widerspiegelte: Halbturn zeigte sich als die entschlossene und kontrollierte Mannschaft, während Horitschon noch auf der Suche nach der optimalen Form ist. Die Rückkehr von verletzten Spielern könnte hier den entscheidenden Unterschied machen.