Die Vorfreude auf die Internationale Gartenausstellung (IGA) 2027 in Hagen wächst! Am 23. April 2027 wird der Startschuss für dieses bedeutende Event gegeben. Bis zum 27. Oktober 2027 soll die IGA dazu beitragen, drei Millionen Besucher in die Region zu ziehen. Erstmals wird die IGA nicht nur in einer Stadt, sondern in der gesamten Region Ruhrgebiet stattfinden, was ein spannendes Kapitel für die gesamte Metropolregion darstellt.
Lars Stein, der IGA-Koordinator für die Hagener Projekte, hat Großes vor: Die IGA soll nicht nur mit wunderschönen Gärten und Parks begeistern, sondern auch die drängende Frage aufwerfen: „Wie wollen wir morgen leben?“ Der Auftakt wird am 23. April im Strandhaus und Beachclub am Hengsteysee gefeiert, wo rund 80 Beteiligte aus Wirtschaft, Politik, Kultur, Sport und Stadtgesellschaft zusammenkommen werden.
Projekte und Bürgerbeteiligung
In Hagen wird bereits an mehreren Projekten gearbeitet, darunter das beliebte See-Bad Hengstey, der See-Park Hengstey und die Villa Hohenhof. Oberbürgermeister Dennis Rehbein hebt die Bedeutung der Bürgerbeteiligung hervor, die eine zentrale Rolle im Rahmen der IGA spielt. Botschafter aus verschiedenen Bereichen, wie zum Beispiel von Phoenix, Eintracht Hagen und der Kulturszene, werden die IGA-Gedanken in die Stadt tragen. Der See-Park, der auf einer Fläche von 20 Hektar angelegt wird, wird klimaangepasste Baumarten sowie Rückzugsräume für Tiere und Pflanzen bieten und soll bis 2030 fertiggestellt werden.
Die IGA wird ein Fest der Begegnungen und Ideen sein, mit freiem Eintritt zu Veranstaltungen in Hagen. Lediglich an fünf Standorten mit Zukunftsgärten wird der Eintritt kostenpflichtig sein. Ein Highlight der geplanten Events wird das „größte Picknick der Welt“ am 20. Juni 2027 sein, das einen Weltrekordversuch zum Ziel hat. Außerdem ist „Ruhrleuchten“ im Sommer geplant, mit fünf erleuchteten Stellen, die die Region in ein besonderes Licht tauchen werden. Die Sparkasse an Volme und Ruhr unterstützt die Hagener IGA-Projekte mit 300.000 Euro, was einen wichtigen Beitrag zur Realisierung dieser Vision darstellt.
Ein grünes Ruhrgebiet für die Zukunft
Die IGA 2027 verfolgt das Leitmotiv „Zusammenwachsen“ und zielt darauf ab, das Ruhrgebiet sowohl räumlich als auch menschlich zu vereinen. Das Vorhaben wird in enger Zusammenarbeit mit den Bürgern umgesetzt, und bereits im Frühjahr 2025 startet eine Workshop-Reihe in einer Grundschule in Duisburg. Hier werden Kinder eine IGA-Tee-Mischung aus Kräutern kreieren, die sie beim Greenmapping in Hochfeld kennengelernt haben.
Mit dem Motto „Zukunft.Blüht“ möchte die IGA nicht nur einen Beitrag zur grünen Stadtlandschaft leisten, sondern auch das Ruhrgebiet zur grünsten Industrieregion der Welt entwickeln. Die geplanten 200 Projekte und zahlreiche Privatinitiativen, die in den nächsten Jahren ins Leben gerufen werden, zeigen, wie wichtig bürgerschaftliches Engagement und regionale Identifikation sind. Die IGA wird dabei ein Schaufenster für globale Zukunftsfragen, Nachhaltigkeit und kulturelle Interaktivität bieten.
Das gesamte Konzept der IGA 2027 umfasst fünf Zukunftsgärten, die über die gesamte Metropolregion verteilt sind und die ersten Schritte in eine grünere Zukunft der Region darstellen. Die IGA wird somit nicht nur ein Ereignis für die Region, sondern auch ein wichtiges Signal für die Zukunft, in der das Ruhrgebiet eine neue, grüne Identität annehmen kann.