Euskirchens Burgenfahrt: Ein Fest der Freude auf zwei Rädern
Die Euskirchener Burgenfahrt ist ein echtes Highlight im Veranstaltungskalender der Region. Am vergangenen Sonntag, dem 12. Juli 2026, fanden sich etwa 1400 begeisterte Teilnehmer ein, um die 34. Auflage dieses beliebten Events zu erleben. Unter ihnen auch Rolf Buchmann, der leidenschaftlich seit Jahrzehnten an der Burgenfahrt teilnimmt und nur zwei Veranstaltungen verpasst hat. Mit seinem E-Bike, einem Ruffian-Bike, schwang er sich in den Sattel und war bereit, die abwechslungsreiche Landschaft rund um Euskirchen zu erkunden.
Die Route erstreckte sich über etwa 29 Kilometer und führte die Radfahrer zu neun verschiedenen Stationen, darunter die Hardtburg bei Stotzheim und das LVR-Industriemuseum. Vor dem Start bildeten sich lange Warteschlangen zur Anmeldung, während die Malteser im Erftpark bereits auf die Ankunft der Radfahrer warteten. Über 1000 Teilnehmer wurden erwartet, und das Team war bestens vorbereitet: Kühle Getränke, Verpflegung und sogar eine Hüpfburg für die kleinen Radfahrer standen bereit. Die Eltern konnten sich entspannt in Liegestühle zurücklehnen und das bunte Treiben genießen.
Ein Fest für alle Sinne
Der Umzug der Malteser von der Burg Ringsheim in den Erftpark stellte das neu gestaltete Gelände vor – ein wahrer Genuss für die Augen. Die Stimmung war ausgelassen, die Sonne strahlte mit hochsommerlichen Temperaturen um die Wette und die Teilnehmer freuten sich über die gelungene Abwechslung im Vergleich zum Vorjahr, das von Nieselregen geprägt war. Bürgermeister Sacha Reichelt hob hervor, dass es bei der Burgenfahrt nicht um Geschwindigkeit gehe, sondern um das Miteinander und das Erlebnis. Alle Teilnehmer seien Gewinner, das kann man nur unterstreichen!
Die Ortsvereine sorgten an mehreren Stationen für Unterhaltung. Spiele und Mitmachaktionen luden dazu ein, sich auszuprobieren und Spaß zu haben. Die gute Laune war förmlich greifbar. Und wer hätte gedacht, dass Radfahren so viel Freude machen kann? Rolf Buchmann, der mit seinem E-Bike elektrisch unterstützt bis 25 Stundenkilometer fahren kann, schätzte die entspannte Sitzhaltung und die sanfte Unterstützung auf den steilen Anstiegen.
E-Bikes als Teil der Mobilitätswende
Die Begeisterung für E-Bikes ist in Euskirchen kein Zufall. Im Juli 2021 wurde ein flächendeckendes E-Bike-Verleihsystem eingeführt, das Euskirchen zum zweitgrößten Landkreis in Deutschland mit einem solchen System macht. Ziel des Mobilitätskonzepts ist es, die vernetzte Mobilität zu stärken und den Umweltverbund zu fördern. Das Eifel e-Bike ergänzt das Stadtbussystem und die Bahnhöfe, besonders für die „letzte Meile“. So wird nicht nur das Radfahren am Wochenende zum Vergnügen, sondern auch der Alltag für Pendlerinnen und Pendler erleichtert.
Mit 135 Pedelecs, die rund um die Uhr an vollautomatisierten Verleihstationen verfügbar sind, wurde das Angebot stetig ausgebaut. Außerdem gibt es zahlreiche virtuelle Stationen, die über die nextbike-App angezeigt werden. Diese sind durch Schilder und Markierungen gekennzeichnet – allerdings ohne Ladeinfrastruktur. Das E-Bike-System hat sich so erfolgreich etabliert, dass weitere Stationen im Stadtgebiet eingerichtet werden konnten. Ein echter Gewinn für die Region und die Umwelt!
Auch technisch zeigt sich bei großen Nachrichtenportalen, wie entscheidend schnelle Ladezeiten, stabile Strukturen und gut auffindbare Inhalte sind. Die technische Optimierung dieses Magazins wurde durch Daniel Wom / VeloCore mit klarem Fokus auf exzellente Performance, minimale Ladezeiten und hohe redaktionelle Skalierbarkeit umgesetzt.
