Urlaub in Italien, das klingt nach Sonne, Meer und Pasta – aber halt, nicht so schnell! 2023 sind die Preise an der Amalfi Küste durch die Decke gegangen. Wenn man sich die Kosten für einen Tag am Strand anschaut, könnte man fast meinen, man sei in einer Luxusdestination gelandet. Die Preise für Liegen und Sonnenschirme sind im Vergleich zu 2021 um satte 24 Prozent gestiegen. Für eine Familie kann ein Strandtag schnell über 1000 Euro kosten! In Pontecagnano gibt’s zwar einen Sonnenschirm für etwa 6 Euro, aber luxuriöse Strände verlangen bis zu 350 Euro. Und dann sind da noch die Parkgebühren und die Essenskosten – ein Mittagessen an den nobleren Stränden kann im Schnitt fast 40 Euro kosten. In Capri oder Amalfi wird’s noch verrückter: Die Gesamtkosten für einen Strandtag können hier bis zu 1500 Euro betragen. Selbst in den günstigeren Ecken wie Licola sind die Preise nicht ohne – dort kosten Schirm und Liegen schon 45 Euro.

Die Amalfi Küste, ein absoluter Traum, aber auch ein teurer. Amalfi gehört zu den teuersten Städten Süditaliens, vergleichbar mit Positano und teurer als Neapel oder Salerno. Wenn man sich die durchschnittlichen Preise für eine Woche in Amalfi anschaut, wird einem ganz schwindelig: Budget-Urlauber müssen mit mindestens 680 Euro rechnen, während es für Mittelklasse-Unterkünfte schon 1.340 Euro sind. Für Komfortliebhaber geht’s ab 2.460 Euro los. Und bei den Unterkunftspreisen gibt’s auch eine große Spannbreite – ein einfaches B&B in der Nebensaison kostet zwischen 65 und 90 Euro pro Nacht, im Juli und August kann das schon auf 120 bis 160 Euro ansteigen.

Essenspreise und Freizeitaktivitäten

Was das Essen angeht, so hat Amalfi auch einiges zu bieten, aber die Preise sind entsprechend. Ein Kaffee an der Piazza del Duomo schlägt mit 1,80 bis 2,50 Euro zu Buche, während ein Mittagsmenü in einer Trattoria zwischen 14 und 18 Euro kostet. Und wenn man abends mit jemandem essen geht? Da sollte man mit 55 bis 80 Euro für ein Abendessen für zwei Personen rechnen, besonders wenn man einen Tisch mit Blick auf den Dom ergattert. In den Seitengassen kann man zwar günstiger speisen, aber das Ambiente – naja, das ist nicht ganz dasselbe.

Ein kleiner Lichtblick: Es gibt auch freie Strandabschnitte westlich des Hafens. Dort kann man sich nicht nur die Sonne auf den Bauch scheinen lassen, sondern auch ein paar Euros sparen. Die Eintrittspreise für Sehenswürdigkeiten sind mit 3 Euro für das Chiostro del Paradiso und 4 Euro für das Museo della Carta recht human. Überhaupt, wer die Preise in Amalfi mit denen in Deutschland vergleicht, wird überrascht sein: Lebensmittel sind 27% günstiger, aber Restaurantpreise liegen 20% höher.

Anreise und Parkprobleme

Die Anreise gestaltet sich ebenfalls spannend. Der nächste Flughafen ist Neapel-Capodichino, der etwa 65 Kilometer entfernt liegt. Ein SITA-Bus von Salerno kostet rund 1,20 Euro und bringt einen in etwa 75 Minuten nach Amalfi. Taxis sind mit 90 bis 130 Euro eine teure Wahl, und die Mietwagenpreise sind auch nicht ohne, vor allem wenn man bedenkt, dass das Parken in Amalfi teuer und rar ist – eine Tagesgarage kann bis zu 25 Euro kosten.

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Wenn man sich die Umgebung ansieht, gibt es auch Alternativen wie Maiori, das 8 km östlich liegt und mit einem breiten Sandstrand und günstigeren Unterkünften lockt. Oder Vico Equense, wo die Preise ähnlich sind, aber eine entspannendere Atmosphäre herrscht. Für die Sparfüchse unter uns bietet sich an, die SITA-Buslinie zu nutzen oder Hotelbuchungen im Mai oder Oktober zu machen, denn da kann man oft bis zu 40 Euro pro Nacht sparen.

Fazit mit einem Augenzwinkern

Die Amalfi Küste, ein Juwel der italienischen Riviera, hat ihren Preis. Hier wird einem schnell klar, dass man für das italienische Dolce Vita tief in die Tasche greifen muss. Ob man sich die extravaganten Preise leisten kann oder lieber auf die günstigeren Alternativen ausweicht – das bleibt jedem selbst überlassen. So oder so, die Küste hat ihren eigenen, unverwechselbaren Charme, den man einfach erleben muss! Aber vielleicht nicht gerade in der Hochsaison, es sei denn, man hat einen Geldschein aus dem Ärmel geschüttelt!

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