Heute ist der 27.04.2026. Im Herzen des Ennepe-Ruhr-Kreises, genauer gesagt an der Strückerberger Straße in Ennepetal, entsteht ein zukunftsweisendes Projekt: das neue Gefahrenabwehrzentrum. Dieses Zentrum wird eine zentrale Anlaufstelle für über 4.000 Personen in der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr sein und hat bereits jetzt große Bedeutung für die Region.

Landrat Jan-Christoph Schaberick und Mitglieder des Bauausschusses haben kürzlich den aktuellen Baufortschritt bei einem Rundgang begutachtet. Die Bauarbeiten, die im August 2023 begonnen haben, erstrecken sich über eine beeindruckende Fläche von rund 17.500 Quadratmetern. Geplant sind nicht nur Büroräume, sondern auch Hallen-, Lager- und Freiflächen, sowie eine neue Leitstelle für Feuerwehr und Rettungsdienst.

Der Baufortschritt im Detail

Der Rohbau des Gefahrenabwehrzentrums soll im Dezember 2025 abgeschlossen sein. Laut der Kreisverwaltung liegt der Baufortschritt voll im Plan. Aktuell wird an der Holzfassade des fünfgeschossigen Bauteils A gearbeitet, während die Klinkerfassaden im Erdgeschoss sowie an den Bauteilen B und C bereits fertiggestellt sind. Fenster und Sektionaltore für die Werkstätten und Fahrzeughallen sind ebenfalls eingebaut, was den Fortschritt weiter sichtbar macht.

Die Koordination des Bauablaufs erfolgt durch einen „Leanplan“, der die einzelnen Schritte effizient steuert. Bauteile B und C sind weitgehend fertiggestellt, und in Bauteil A stehen nahezu alle Trockenbauwände. Auch die Gewerke in den Bereichen Heizung, Lüftung, Sanitär und Elektrotechnik liegen im Zeitplan. In den kommenden Wochen stehen weitere Vergaben an, darunter für die Leitstellentechnik und IT-Infrastruktur, die schrittweise erfolgen werden.

Ein Zentrum für den Bevölkerungsschutz

Ein großes Augenmerk liegt auf der Bündelung der Aufgaben des Bevölkerungsschutzes, die als entscheidender Vorteil angesehen wird. Durch die Schaffung moderner Unterrichtsräume und Übungsobjekte wird zudem die Aus- und Fortbildung der Einsatzkräfte erheblich verbessert. Dies wird nicht nur die Effizienz, sondern auch die Einsatzfähigkeit der Rettungsdienste erhöhen und damit einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit der Bürger im Ennepe-Ruhr-Kreis leisten.

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Insgesamt lässt sich sagen, dass das neue Gefahrenabwehrzentrum nicht nur ein architektonisches Highlight wird, sondern auch ein Ort, der den Zusammenhalt und die Sicherheit der Gemeinschaft stärkt. Die Entwicklungen sind nicht nur ein Gewinn für die Einsatzkräfte, sondern vor allem für die Bürger, die auf schnelle und effektive Hilfe angewiesen sind. Es bleibt spannend, wie sich dieses zukunftsträchtige Projekt weiter entfalten wird.