Heute ist der 26.05.2026 und während man sich im Ennepe-Ruhr-Kreis umschaut, fragt man sich vielleicht, wie es um die Lebensqualität in Nordrhein-Westfalen steht. Eine aktuelle Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) hat genau das unter die Lupe genommen. Und was soll ich sagen? Die Ergebnisse sind ziemlich aufschlussreich und vielleicht sogar etwas überraschend!
In einer umfassenden Analyse wurden insgesamt 10.817 Gemeinden in Deutschland untersucht. Dabei wurden verschiedene Kriterien wie Bildung, Gesundheit, Mobilität, Digitales und Freizeit betrachtet. In diesen Bereichen wird genau hingeschaut: Von Kitas und Schulen bis hin zur Anbindung an Autobahnen, dem Nahverkehr, der Erreichbarkeit von Ärzten, Apotheken und Pflegeeinrichtungen, ja sogar Breitbandinternet und Mobilfunk. Die beste Gemeinde in Deutschland? Das ist Haar bei München, Bayern. Aber was ist mit Nordrhein-Westfalen?
NRW im positiven Licht
Nordrhein-Westfalen kann sich im bundesweiten Vergleich wirklich sehen lassen. Stolze 86 Prozent der NRW-Gemeinden haben eine „sehr gute“ bis „gute“ Versorgungslage. Das ist doch schon mal ein Grund zur Freude! Über die Hälfte dieser Gemeinden erhält sogar die Bestnote. Schwelm im Ennepe-Ruhr-Kreis schneidet dabei als beste Gemeinde aus NRW ab – Platz 18 in Deutschland! Herne und Köln folgen auf den Plätzen 27 und 54. Man könnte sagen, NRW hat die Nase vorn, wenn es um die Daseinsvorsorge geht – und das, obwohl nur 53 Prozent der Deutschen ihre Daseinsvorsorge positiv bewerten. Hier sieht man schon einen Unterschied!
Interessant ist, dass unter den Anhängern von SPD, Union und Grünen etwa jeder Zweite die Versorgung für zuverlässig hält. Bei den AfD-Anhängern sieht das Bild jedoch ganz anders aus: Dort sind 39 Prozent unzufrieden. Es bleibt also spannend, wie sich die Wahrnehmung in den verschiedenen politischen Lagern entwickelt.
Ein Blick auf die Details
Wenn wir uns die Details der Studie genauer anschauen, wird deutlich, dass die Versorgung in NRW nicht nur quantitativ, sondern auch qualitativ hoch ist. Die Nähe zu kulturellen Angeboten wie Theatern, Museen und Schwimmbädern trägt sicherlich zur Lebensqualität bei. Und das ist nicht zu unterschätzen! In einer Zeit, in der digitale Anbindungen immer wichtiger werden, zeigt sich NRW durchaus zukunftsorientiert mit einer soliden Breitbandinternet-Infrastruktur.
Doch es gibt immer Raum für Verbesserungen. Auch wenn die Zahlen erfreulich sind, sollte man nicht vergessen, dass Zufriedenheit in der Daseinsvorsorge auch von individuellen Bedürfnissen abhängt. Einem hat die Kita um die Ecke vielleicht geholfen, dem anderen fehlt die Anbindung an den Nahverkehr. So unterschiedlich die Ansprüche sind, so wichtig ist es, dass die Gemeinden weiterhin darauf achten, die Bedürfnisse ihrer Bürger zu erfüllen.
Insgesamt zeigt die Studie, dass NRW auf einem guten Weg ist, wenn es darum geht, die Lebensqualität seiner Bürger zu sichern und zu verbessern. Die bestplatzierte Gemeinde Schwelm kann stolz auf diese Auszeichnung sein und als Vorbild für andere Städte und Gemeinden dienen. Aber wie heißt es so schön? Nach dem Spiel ist vor dem Spiel. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Daseinsvorsorge in den kommenden Jahren weiterentwickeln wird – gerade in einer Zeit, in der sich viele Dinge schnell verändern.