Am 1. Mai 2026 gab es in der Politik des Ennepe-Ruhr-Kreises einen bedeutenden Schritt: Jessica Rausch aus Herdecke wurde einstimmig von den Vorständen der CDU-Stadtverbände Witten und Herdecke für die Aufstellungsversammlung im Landtagswahlkreis 106 nominiert. Der Wahlkreis umfasst die Städte Herdecke und Witten und wird damit von einer engagierten Kandidatin vertreten, die sich in der Kommunalpolitik bereits einen Namen gemacht hat.
Jessica Rausch, 48 Jahre alt, ist Diplom-Verwaltungswirtin und arbeitet als Amtsleiterin für Schulen, Kultur und Sport in Herdecke. Sie ist verheiratet und Mutter von zwei Kindern, was ihr ein tiefes Verständnis für die Bedürfnisse von Familien und jungen Menschen in der Region verleiht. Diese persönliche Perspektive sieht auch Dr. Katja Strauss-Köster, die Vorsitzende der CDU Herdecke und Bundestagsabgeordnete, die Rausch als kompetente Kandidatin lobt, die die Anliegen der Menschen vor Ort kennt.
Beruflicher Werdegang und Engagement
Mit einer beeindruckenden Berufserfahrung von 27 Jahren in der Verwaltung bringt Rausch sowohl Führungserfahrung als auch umfangreiche Kenntnisse in Krisenmanagement mit. Sie hat in ihrer bisherigen Laufbahn unter anderem das EDV-Amt geleitet und war für die Verantwortung in den Bereichen Schulen, Kultur und Sport zuständig. Ihre Fähigkeiten kamen besonders während der Corona-Pandemie und der Hochwasserkrise 2021 zum Tragen, wo sie handlungsfähig und lösungsorientiert agierte.
Die Nominierung hat Rausch mit Freude aufgenommen. „In den kommenden Wochen und Monaten möchte ich mich den Wählerinnen und Wählern vorstellen und meine Visionen für die Region teilen“, äußerte sie. Am 30. Juni 2026 findet die offizielle Kandidatenaufstellung der CDU Ennepe-Ruhr für den Wahlkreis 106 in Herdecke statt, ein wichtiges Datum, auf das sich viele in der Region freuen.
Die Bedeutung weiblicher Stimmen in der Politik
In einem größeren Kontext ist die Nominierung von Jessica Rausch besonders bedeutsam, da Frauen in Stadträten und Kreistagen in Deutschland nach wie vor unterrepräsentiert sind. Laut einer Studie liegt der Frauenanteil in vielen Gremien zwischen 24 und 39 Prozent, während zwei Drittel der Mandatsträger über 50 Jahre alt sind. Junge Frauen, wie Caroline Werner, die für den Stadtrat in Sundern kandidiert, und Anna Hußmann, die für die CDU in Wuppertal antritt, betonen die Notwendigkeit frischer, weiblicher Stimmen in der Politik. Sie setzen sich für Themen wie Familienpolitik, Verkehrswege und Umweltschutz ein und machen auf die Herausforderungen aufmerksam, die insbesondere junge Mütter beim politischen Engagement erleben.
Jessica Rausch bringt frische Ideen und eine klare Vision für die Region ein. Ihre Ziele umfassen die Schaffung eines attraktiven Standorts für Unternehmen und Familien, die Unterstützung von kleinen und mittelständischen Betrieben sowie ein sicheres Aufwachsen für Kinder. Ihre Motivation zur Kandidatur ist es, das Potenzial von Wetter und Umgebung zu nutzen und die Bürger aktiv in politische Entscheidungen einzubinden.
Persönliches Engagement und Ausblick
Neben ihrem politischen Engagement ist Jessica Rausch auch privat aktiv. Sie verbringt gerne Zeit mit ihrer Familie und ihrem Hund in der Natur und ist Geschäftsführerin des Herdecker Kulturvereins e.V., wo sie sich für die Förderung von Kunst, Musik und Geschichte einsetzt. Diese Vielseitigkeit macht sie zu einer facettenreichen Persönlichkeit, die sowohl im beruflichen als auch im sozialen Bereich Brücken zu schlagen versteht.
Die Nominierung von Jessica Rausch ist ein weiterer Schritt in Richtung mehr Diversität in der Politik und zeigt, wie wichtig es ist, dass Frauen in Entscheidungspositionen vertreten sind. Die kommenden Monate werden zeigen, wie sie ihre Ideen und Visionen in der Öffentlichkeit kommuniziert und welche Unterstützung sie von den Wählerinnen und Wählern erhält.