Heute, am 2. Juni 2026, werfen wir einen Blick auf die aktuelle Situation der Geschwindigkeitskontrollen im Ennepe-Ruhr-Kreis. Ein Thema, das viele Autofahrer und Verkehrsteilnehmer beschäftigt. In Deutschland ist überhöhte Geschwindigkeit eine der häufigsten Unfallursachen. Deshalb wird hier regelmäßig kontrolliert, was auch dringend nötig ist. Die Verkehrssicherheit steht dabei an erster Stelle!
Ein aktuelles Beispiel zeigt, wie ernst die Lage ist. Ein Raser wurde auf der B 226 in Herdecke mit 76 km/h geblitzt, wo nur 50 km/h erlaubt sind. Das bedeutet nicht nur eine satte Geldstrafe von 150 Euro, sondern auch einen Punkt in Flensburg. Der Spaß am Fahren kann schnell in eine teure Angelegenheit umschlagen, wenn man sich nicht an die Regeln hält.
Geplante Geschwindigkeitsmessungen
Die Kreisverwaltung und die Kreispolizeibehörde kündigen regelmäßig Geschwindigkeitsmessungen an. Für die kommenden Tage stehen folgende Orte auf dem Plan:
- Montag, 1. Juni: Gevelsberg (Rosendahler Straße, Feverstraße, Haßlinghauser Straße, Schwelmer Straße) und Ennepetal (Kölner Straße, Hembecker Talstraße, B483, Bransel)
- Dienstag, 2. Juni: Schwelm (B7, Friedrich-Ebert-Straße, Berliner Straße, Hattinger Straße) und Hattingen (Holthauser Straße, Hackstückstraße, Friedrichstraße, Grünstraße)
- Mittwoch, 3. Juni: Wetter (Schmiedestraße, Volgelsanger Straße, An der Kohlenbahn, Trienendorfer Straße) und Hattingen (Blankensteiner Straße, Bredenscheider Straße, Werksstraße, Dahlhauser Straße)
- Donnerstag, 4. Juni: Herdecke (Hauptstraße, Ender Talstraße, In der Schlage, Wittener Straße)
- Freitag, 5. Juni: Wetter (Grundschötteler Straße, An der Kohlenbahn, Schwelmer Straße, Wittener Straße) und Sprockhövel (Schmiedestraße, Bochumer Straße, Brinkerstraße, Wuppertaler Straße)
- Samstag, 6. Juni: Breckerfeld (Langenscheider Straße, Hansering, Klevinghauser Straße, Deller Straße)
Ach ja, und es wird darauf hingewiesen, dass auch an anderen Stellen im Kreis mit Geschwindigkeitskontrollen zu rechnen ist. Manchmal kann es ja ganz schön spannend sein, wenn man nicht genau weiß, wo die Blitzer stehen.
Die Konsequenzen einer Geschwindigkeitsüberschreitung
Wer denkt, dass es nur um das Bußgeld geht, der irrt. Die Bußgeldtabelle für Geschwindigkeitsüberschreitungen ist ziemlich klar. Innerorts wird es schon ab 21 km/h Überschreitung teuer: 115 Euro und ein Punkt in Flensburg. Und das Ganze kann, wie im Fall des Rasers, auch schnell zu einem Fahrverbot führen. Bei einer Überschreitung von mehr als 31 km/h droht sogar ein Monat Fahrverbot. Wiederholungstäter müssen besonders aufpassen: Wer innerhalb eines Jahres zweimal mit mehr als 26 km/h zu schnell geblitzt wird, muss mit einem zusätzlichen Fahrverbot rechnen.
Die Toleranzgrenze bei Geschwindigkeitsmessungen sollte ebenfalls nicht außer Acht gelassen werden. Unter 100 km/h gibt es einen Abzug von 3 km/h. Bei höheren Geschwindigkeiten wird es komplizierter – hier werden 3% abgezogen. Das ist wichtig für alle, die sich nicht sicher sind, ob sie vielleicht doch unter der Grenze bleiben könnten.
Fahranfänger in der Probezeit
Besonders für Fahranfänger in der Probezeit gelten strengere Regeln. Ein Geschwindigkeitsverstoß ab 21 km/h kann hier die Probezeit um zwei Jahre verlängern und die Teilnahme an einem Aufbauseminar nach sich ziehen. Das ist ziemlich hart und kann im schlimmsten Fall sogar zur Entziehung der Fahrerlaubnis führen. Man sollte also immer einen kühlen Kopf bewahren und das Gaspedal im Zaum halten!
Die Geschwindigkeitsmessungen erfolgen nicht nur durch Radarfallen, sondern auch durch moderne Laser-Messgeräte und Video-Messfahrzeuge. Die Technik entwickelt sich ständig weiter, und damit auch die Möglichkeiten, Autofahrer zur Verantwortung zu ziehen. Das ist ein wichtiger Schritt zur Verbesserung der Verkehrssicherheit und zum Schutz von Menschenleben.
Also, Autofahrer im Ennepe-Ruhr-Kreis: Haltet die Augen offen, passt auf eure Geschwindigkeit auf und denkt daran, dass ein wenig mehr Vorsicht nicht nur euch, sondern auch anderen Verkehrsteilnehmern zugutekommt. Bleibt sicher auf den Straßen!