Heute ist der 12.05.2026 und der Ennepe-Ruhr-Kreis hat gerade einen weiteren Schritt in die Zukunft gemacht: Der Haushalt für 2026 wurde genehmigt. Das ist schon mal eine gute Nachricht, nicht wahr? Die Bezirksregierung Arnsberg hat diesen Schritt nur fünf Wochen nach dem Beschluss des Kreistags vollzogen. Ein schnelles Verfahren, das man nicht oft sieht! Sie haben bescheinigt, dass alles ordnungsgemäß abgelaufen ist und die kreisangehörigen Städte korrekt beteiligt wurden. Das ist schon mal ein Grund zur Freude!

Doch die finanzielle Lage bleibt angespannt. Wie ein straff gespannter Bogen, der jederzeit reißen könnte. Einsparmöglichkeiten sind nach wie vor notwendig, auch wenn die positiven Aspekte des freiwilligen Haushaltssicherungskonzepts des Ennepe-Ruhr-Kreises nicht übersehen werden sollten. Dieses Konzept strebt Einsparungen von rund 5,5 Millionen Euro an. Ein ambitioniertes Ziel, das zeigt, dass man die Herausforderung ernst nimmt und mit einem klaren Plan angeht.

Haushaltszahlen im Detail

Werfen wir einen Blick auf die nackten Zahlen: Der Kreishaushalt für 2026 sieht Erträge von 805,4 Millionen Euro vor, während die Aufwendungen bei 819,2 Millionen Euro liegen. Das ergibt ein Minus von 13,8 Millionen Euro. Ein kleiner Schock, oder? Um diese Lücke zu schließen, wird die Ausgleichsrücklage von rund 4 Millionen Euro vollständig eingesetzt, während die verbleibenden 9,8 Millionen Euro im Laufe des Jahres eingespart werden sollen. Es ist ein Drahtseilakt, der viel Geschick erfordert!

Die Kreisumlage für 2026 beläuft sich auf 46,75 Prozent, was bedeutet, dass neun Städte zusammen rund 319,6 Millionen Euro an die Kreiskasse zahlen müssen. Diese Mittel sind unerlässlich für die Finanzierung wichtiger Aufgaben im Bevölkerungsschutz, im Ausländeramt, im Veterinärwesen und in der sozialen Beratung. Ein ganzes Bündel von Aufgaben, die das Leben der Bürger direkt beeinflussen. Und trotzdem bleibt der Sparauftrag für den Kreis bestehen. Die Herausforderung ist also noch lange nicht vorbei.

Kommunale Finanzen im großen Zusammenhang

Um das Ganze in einen größeren Kontext zu setzen: Kommunen sind Teile der Länder und unterliegen deren kommunalen Haushaltsrecht. Das bedeutet, dass die Länder Verantwortung für die Finanzausstattung der Kommunen tragen. Zuweisungen der Länder sind eine wichtige Finanzierungsquelle. Seit 1970 sind die Gemeinden am Einkommensteueraufkommen beteiligt, was zeigt, wie stark die finanzielle Eigenverantwortung der Kommunen gewachsen ist. Der Bund unterstützt Kommunen in Bereichen wie Soziales, Bildung und Verkehr. Das ist eine wichtige Stütze, vor allem in Zeiten, in denen die kommunalen Kassen oft leer sind.

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Im Jahr 2026 beträgt die Entlastung des Bundes für die Kommunen über 25 Milliarden Euro. Eine gigantische Summe! Wenn man bedenkt, dass die Kommunen im Jahr 2024 etwa 52 Milliarden Euro in Sachinvestitionen getätigt haben – fast 50 Prozent der öffentlichen Sachinvestitionen – wird klar, wie wichtig diese finanziellen Mittel sind. Der Bund fördert Investitionen in digitale Bildungsinfrastruktur und sozialen Wohnungsbau, was ebenfalls von großer Bedeutung für die Zukunft unserer Städte und Gemeinden ist.

Es bleibt spannend, wie sich die finanziellen Rahmenbedingungen in den kommenden Jahren entwickeln werden. Die Fachkonferenz Kommunalfinanzen am 5. Juli 2024 könnte ein entscheidender Moment für die Verbesserung der Kommunalfinanzierung sein. Aber bis dahin heißt es für den Ennepe-Ruhr-Kreis: weiter sparen, weiter planen und vor allem weiter anpacken!