Heute ist der 20.04.2026 und die Fußballwelt blickt auf Dortmund, wo die TSG 1899 Hoffenheim am gestrigen Abend die Borussia Dortmund in einem packenden Spiel besiegte. Die Hoffenheimer, stets auf der Suche nach einer Chance zur UEFA Champions League, zeigten sich von ihrer besten Seite und nutzten die pomadigen Auftritte des BVB, um ihre Ambitionen für die nächste Saison zu untermauern.
Der entscheidende Moment des Spiels kam in der 42. Minute, als Andrej Kramarić per Elfmeter die Führung für Hoffenheim erzielte. Doch der BVB gab sich nicht geschlagen und Serhou Guirassy brachte Dortmund in der 87. Minute zurück ins Spiel. Doch Kramarić, der in der Rückrunde bereits 90 seiner insgesamt 138 Bundesliga-Tore erzielt hat, ließ sich nicht lange bitten und verwandelte in der Nachspielzeit (90.+8) erneut einen Elfmeter, der den Sieg für Hoffenheim sicherte.
Aufstieg in der Tabelle und gute Chancen auf die Champions League
Mit diesem wichtigen Sieg kletterte Hoffenheim auf den fünften Platz mit nun 54 Punkten und bleibt damit im Rennen um die Champions-League-Qualifikation. Coach Christian Ilzer lobte die kompakte Verteidigung seines Teams und die offensive Spielweise, die von Beginn an zu sehen war. Besonders erfreulich war, dass Hoffenheim nach vier sieglosen Spielen endlich wieder einen Dreier einfuhr, was dem Selbstvertrauen der Mannschaft gut tun sollte.
Auf der anderen Seite bleibt Dortmund mit 64 Punkten auf Kurs zur Champions-League-Teilnahme, kassiert jedoch die zweite Niederlage in Folge. BVB-Keeper Gregor Kobel äußerte seinen Unmut über die Entscheidungen des Schiedsrichters, insbesondere über die zwei Elfmeter, die gegen sein Team gepfiffen wurden. Zudem kritisierte Trainer Niko Kovac die mangelnde Chancenverwertung, die seiner Mannschaft in diesem Spiel zum Verhängnis wurde.
Kramaric im Fokus
Kramarićs Leistung war nicht nur entscheidend für den Sieg, sondern festigte auch seinen Status als einer der besten Stürmer der Liga. Er hat nun insgesamt 17 aufeinanderfolgende Elfmeter verwandelt und mit 11 Toren gegen Dortmund seine besondere Beziehung zu diesem Gegner unter Beweis gestellt. Nach dem Spiel äußerte Kramarić die Ambitionen Hoffenheims, in der nächsten Saison gegen die besten Teams der Welt zu spielen. Dies scheint umso realistischer, da Bayer Leverkusen eine unerwartete Niederlage gegen Augsburg erlitt, wodurch die Chancen auf einen Platz unter den Top vier weiter steigen.
Für Hoffenheim stehen in den kommenden Wochen entscheidende Partien an, darunter das Duell gegen den Hamburger SV am 31. Spieltag. Währenddessen empfängt Dortmund den SC Freiburg, in der Hoffnung, die Wende zu schaffen und die Champions-League-Teilnahme nicht aus den Augen zu verlieren.