Coesfeld, ein Ort, der sich in den letzten Jahren ganz schön gewandelt hat. Wenn man sich umschaut, sieht man sie überall: Solarpanels auf öffentlichen Gebäuden, die strahlend in der Sonne glänzen. Der Kreis Coesfeld hat sich aufgemacht, seine Solarbilanz zu vervierfachen – und das ganz flott. Angefangen hat alles im Jahr 2018, als die ersten kleinen Anlagen am Oswald-von-Nell-Breuning-Berufskolleg und am Straßenverkehrsamt Dülmen installiert wurden. Was folgte, war ein regelrechter Boom. Von 596 Photovoltaikanlagen im Jahr 2019 ist die Zahl auf über 2.200 im Jahr 2022 gestiegen! Das sind massive Fortschritte, die so manch einen ins Staunen versetzen dürften.

Die jährliche Zubaurate an PV-Anlagen hat sich in nur wenigen Jahren vervierfacht, was ein deutliches Zeichen für die wachsende Bedeutung erneuerbarer Energien im Kreis ist. Aktuell erzeugt die Kreisverwaltung eigenständig etwa 20 bis 25 Prozent ihres Strombedarfs – das entspricht rund 250.000 Kilowattstunden jährlich. Ein echter Schritt in die richtige Richtung! Besonders bemerkenswert ist die neueste Anlage auf dem Parkhaus „Altes Freibad“ in Coesfeld, die mit einer Leistung von 211 kWp fast die Kapazität aller Kreisgebäude verdoppelt. Hier wird der erzeugte Strom direkt am Campus genutzt; wie rentabel das alles ist, wird sich noch zeigen – schließlich liegen bislang keine Abrechnungen vor.

Gemeinsam für eine grüne Zukunft

Die GFC, ein lokales Unternehmen, hat den Kreis Coesfeld tatkräftig unterstützt. Sie wurden beauftragt, die Photovoltaik für kommunale und kreiseigene Liegenschaften zu planen und zu realisieren. Bisher wurden sechs PV-Anlagen mit jeweils etwa 10 kWp erfolgreich umgesetzt, und es stehen noch 13 weitere in den Startlöchern. Das Besondere? Die meisten neuen Anlagen werden mit einer Leistung von 30 kW gebaut, da es gesetzliche Änderungen gibt, die das Vorhaben erleichtern. Und das nicht ohne Grund: Die GFC vermietet die Anlagen zunächst an die Kommunen, bevor sie schließlich in deren Besitz übergehen. Das sorgt für eine nachhaltige Lösung.

Ein weiterer interessanter Aspekt ist die Finanzierung. In Coesfeld gibt es verschiedene Fördermöglichkeiten, die sowohl auf kommunaler als auch auf Landes- und Bundesebene beantragt werden können. Im Jahr 2026 stehen zahlreiche Programme zur Verfügung – von kommunalen Zuschüssen bis hin zu Förderkrediten der KfW. Diese Zuschüsse können die Anschaffungskosten erheblich senken und die Amortisationszeit verkürzen. Das ist besonders wichtig in Zeiten, in denen die Einspeisevergütung gesunken ist und die Selbstnutzung des Stroms wirtschaftlich attraktiver ist. Wer also überlegt, in die Solarenergie zu investieren, sollte sich frühzeitig informieren – die Programme sind limitiert, und ein bisschen Planung schadet nie!

Auf dem Weg zur Treibhausgasneutralität

Der Kreis Coesfeld hat sich hohe Ziele gesetzt. Bis 2040 soll der gesamte Kreis treibhausgasneutral sein, die Verwaltung hat sich sogar das ambitionierte Ziel gesetzt, dies schon bis 2035 zu erreichen. Zukünftige Baumaßnahmen sind bereits in Planung: Alle Dächer sollen auf ihre Eignung für PV-Anlagen geprüft werden, und neue Anlagen für die Kreisleitstelle sowie die Rettungswachen in Nottuln und Lüdinghausen stehen auf der Agenda. Zudem wird der Kreisbauhof in Dülmen mit modernster Solartechnik saniert. Das lässt auf eine grüne und nachhaltige Zukunft hoffen, nicht wahr?

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Die Solarenergie hat im Kreis Coesfeld einen festen Platz eingenommen. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Situation weiterentwickelt, aber so viel steht fest: Hier wird mit voller Kraft in die Zukunft investiert!