Coesfeld fährt auf Innovation: 800.000 Euro für moderne Mobilität im Münsterland
Coesfeld, die charmante Stadt im Herzen des Münsterlandes, wird in den kommenden Jahren einen echten Mobilitätsschub erleben. Zwei aufregende Projekte erhalten jetzt eine satte Förderung von knapp 800.000 Euro durch NRW-Verkehrsminister Oliver Krischer. Das Ziel? Die Mobilität in ländlichen Räumen zu verbessern, besonders in Randzeiten und auf der sogenannten letzten Meile. Ein ambitioniertes Vorhaben, das die Stadt Coesfeld und ihre Umgebung auf jeden Fall attraktiver macht!
Die Stadt Coesfeld plant ein innovatives On-Demand-Projekt, das die Erschließung der ländlichen Fläche und die Anbindung der verschiedenen Ortslagen verbessern soll. Dabei sind zwei Fahrzeuge im Einsatz, die Teil eines umfassenden Mobilitätskonzepts sind. Die Buchung des On-Demand-Angebots erfolgt ganz modern und bequem digital. Das Projekt wird nicht nur bestehende Strukturen im Regionalverkehr ergänzen, sondern auch den BürgerBus-Verein unterstützen. Bürgermeisterin Eliza Diekmann-Cloppenburg hebt besonders die soziale Teilhabe hervor, die durch dieses Angebot gefördert wird. Ein weiterer Pluspunkt ist das Südkreiskonzept, das die Anbindung der Kommunen Nordkirchen, Olfen und Selm verbessern soll.
Der Startschuss für mehr Flexibilität
Im Rahmen des Förderaufrufs „On-Demand-Ridepooling in Nordrhein-Westfalen“ erhält die Stadt Coesfeld rund 400.000 Euro. Dies ist ein weiterer Schritt in Richtung einer besseren Anbindung, insbesondere der Ortsteile wie Lette, Goxel und Brink. Der Stadtbus wird hier eine entscheidende Rolle spielen, indem er Lücken im bestehenden öffentlichen Nahverkehr schließt. Fahrgäste können sich auf ein flexibles Angebot freuen, bei dem sie ihren Start- und Zielpunkt sowie die gewünschte Abfahrtszeit selbst bestimmen können. Das klingt doch nach einer feinen Sache!
Die Betriebszeiten sind ebenfalls durchdacht: Sonntag bis Donnerstag von 6 bis 22 Uhr, freitags und samstags sogar bis Mitternacht. Ein durchdachtes System, das nicht in Konkurrenz zu bestehenden Bus- und Bahnverbindungen steht, sondern sie vielmehr ergänzt. Diese Maßnahme ist Teil der Umsetzung der Maßnahme C2 des Masterplans Mobilität der Stadt Coesfeld. Und hey, das neue On-Demand-Angebot könnte sogar dazu beitragen, die Attraktivität der Bahnstrecke nach Dortmund zu erhöhen – schließlich kann man in nur 44 Minuten den Hauptbahnhof erreichen!
Ein Blick über den Tellerrand
Das Bundesministerium für Verkehr (BMV) hat in einem Forschungsprojekt zur nachhaltigen Mobilität in ländlichen Räumen einen Handlungsleitfaden veröffentlicht. Dieser Leitfaden, „Nachhaltig mobil in ländlichen Räumen“ genannt, gibt Kommunen wertvolle Tipps und Beispiele, wie man die Mobilität vor Ort gestalten kann. Von Plusbuslinien über Bedarfsverkehre bis hin zu Bürgerbusse und Car-Sharing – die Möglichkeiten sind vielfältig. Die Idee dahinter? Eine Verkehrspolitik, die die Bedürfnisse von Stadt und Land in den Fokus rückt.
Mit all diesen Projekten wird klar: Es ist an der Zeit, die Mobilität im ländlichen Raum neu zu denken und innovative Ansätze zu fördern. Multimodalität und Intermodalität sind Begriffe, die hier wichtig werden. Die Kombination aus starkem Linienverkehr und flexiblen, alternativen Angeboten bringt frischen Wind in die Mobilitätslandschaft. Die Bürger in Coesfeld können sich also auf spannende Entwicklungen freuen, die nicht nur den Alltag erleichtern, sondern auch das soziale Miteinander stärken.
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