Am Anfang des Monats Mai packte die Kolpingsfamilie Bottrop-Eigen ihre Koffer und machte sich auf zu einer fünf Tage langen Reise nach Rom, organisiert von der Firma Kremerskothen. Diese Reise war nicht nur ein einfacher Kurztrip, sondern ein echtes Abenteuer voller Erkundungen und kultureller Entdeckungen. Stadtführer Dr. Dr. Stefano führte die Gruppe durch die Gassen der Ewigen Stadt und vermittelte dabei spannende Informationen über die Kultur, Lebensweise, Kunst und Geschichte der Region.

Ein besonders eindrucksvolles Erlebnis war der Vortrag nach dem Gottesdienst im Campo Santo Teutonico, wo der Cranach-Triegel-Altar ausgestellt ist. Dieser Altar hat eine bewegende Geschichte, die eng mit dem Schicksal von Burkhard Scheffler verbunden ist. Scheffler, ein gebürtiger Gladbecker und ehemaliger Obdachloser, fand seine letzte Ruhestätte genau hier, im Campo Santo. Es ist bemerkenswert, dass der Altar einen Obdachlosen als Teil seines Kunstwerks zeigt – ein starkes Symbol für die Menschlichkeit und das Streben nach Verständnis.

Ein bleibender Eindruck in Castel Gandolfo

Das beschauliche Castel Gandolfo, der Sommerwohnsitz des Papstes, hinterließ einen bleibenden Eindruck bei der Gruppe. Die Vatikan-Fahne wehte – ob der Papst anwesend war, blieb jedoch ungewiss. Die Spannung in der Luft war förmlich greifbar! Höhepunkt der Reise war die Papst-Audienz auf dem Petersplatz. Leo XIV., der Gruppe ganz nah, segnete viele Kinder und verströmte eine Atmosphäre der Freude und des Segens. Man konnte die Begeisterung in den Gesichtern der Teilnehmer förmlich fühlen, als sie von dieser unvergesslichen Begegnung zurückkehrten, ganz in der Tradition von Adolf Kolping aus dem Jahr 1862.

Der Cranach-Triegel-Altar, ein Werk des deutschen Künstlers Michael Triegel, ist eine wahre Augenweide und wird noch zwei Jahre lang in der Kirche des Campo Santo Teutonico ausgestellt. Triegel, der Scheffler 2018 in Rom entdeckte, nutzt dessen Gesicht für die Figur des heiligen Petrus in einem vorherigen Altarbild. Diese tiefgreifende Verbindung zwischen Kunst und Menschlichkeit ist ein eindrucksvolles Beispiel für den Dialog zwischen verschiedenen Glaubensrichtungen, den Triegel mit seinem Werk anstrebt. Das Kunstwerk zeigt auch bedeutende Figuren wie den lutherischen Theologen Dietrich Bonhoeffer und einen Rabbi, den Triegel in Jerusalem traf, und symbolisiert die Überbrückung von Glaubensgrenzen.

Ein Kunstreise für alle Sinne

Kunst- und kulturbegeisterte Reisende haben die Möglichkeit, Rom in seiner ganzen Pracht zu erleben. Die Reiseangebote sind so vielfältig wie die Stadt selbst: Vom ersten Tag an, mit einem Flug nach Rom und einem Transfer zum Hotel, bis hin zu spannenden Führungen durch die Sixtinische Kapelle und den Petersdom. Neben geführten Stadtrundgängen gibt es auch genügend Freiraum für eigene Entdeckungen. Wer die Stadt wirklich erleben möchte, sollte sich die Zeit nehmen, um an den berühmten Plätzen wie der Piazza Navona oder dem Trevi-Brunnen zu flanieren.

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Für die perfekte Planung sind gute Hinweise wichtig: Ein gültiger Reisepass oder Personalausweis ist für deutsche Staatsangehörige erforderlich, und auch die Gesundheit spielt eine Rolle – es sind keine Impfungen nötig. Diese kleinen Details tragen dazu bei, dass die Reise zu einem unvergesslichen Erlebnis wird. Die Unterbringung im komfortablen Hotel Milton, zentral gelegen und gut erreichbar, rundet das Angebot ab. Wer weiß, vielleicht findet sich ja der ein oder andere Reisende, der sich in das Flair der Stadt verliebt und wiederkommt, um mehr zu entdecken!