Leon Goretzka – ein Name, der nicht nur in Fußballerkreisen, sondern auch in den Herzen der Fans einen besonderen Platz einnimmt. Heute, am 16. Mai 2026, blicken wir zurück auf die beeindruckende Karriere dieses Bochumer Talents, das sich im Laufe der Jahre zu einem der größten deutschen Fußballer entwickelt hat. Goretzka wurde in Bochum geboren und begann seine Profikarriere beim VfL Bochum. Sein Debüt gab er am 4. August 2012 mit gerade einmal 17 Jahren, und gleich beim ersten Spiel erzielte er ein Tor gegen Dynamo Dresden – ein wahrer Auftakt nach Maß. Tatsächlich war er der jüngste Bochumer Torschütze im Profifußball und hinterließ sofort einen bleibenden Eindruck.

In seiner einzigen kompletten Saison beim VfL Bochum 1848 stand er in 32 Zweitliga-Spielen auf dem Platz und erzielte vier Tore, stets in der Startelf. 2013 folgte der Wechsel zu FC Schalke 04, wo er in fünf Jahren 116 Bundesliga-Partien bestritt und 14 Tore erzielte. Ein Highlight seiner Zeit in Gelsenkirchen war die Vizemeisterschaft 2018. Doch die erfolgreichste Zeit seiner Karriere begann mit dem Wechsel zum FC Bayern München. Hier feierte er gleich sieben von acht Meisterschaften, zwei DFB-Pokalsiege und den historischen Triple-Gewinn 2020. In seiner Zeit bei Bayern kam er auf 210 Bundesliga-Spiele und 40 Tore, dazu gesellten sich 68 Champions-League-Einsätze. Und das Beste daran? In 326 Bundesliga-Partien für Schalke und Bayern erhielt er keinen einzigen Platzverweis – das ist nicht selbstverständlich!

Ein Weg voller Erfolge

Doch Goretzkas Einfluss geht über die Bundesliga hinaus. Bereits in jungen Jahren gab er sein Debüt in der U-16-Nationalmannschaft. Sein erstes Spiel fand am 15. November 2010 gegen Nordirland statt, wo er auch gleich ein Tor erzielte – das war der Startschuss für seine internationale Karriere. Mit der U-17-Nationalmannschaft führte er sein Team ins Finale der Europameisterschaft 2012, wo sie leider im Elfmeterschießen gegen die Niederlande verloren. Aber Goretzka gab nicht auf. Seine Reise durch die deutschen Jugendmannschaften führte ihn über die U-21, wo er im August 2013 sein erstes Spiel bestritt, bis hin zur A-Nationalmannschaft.

Sein Einstand in der A-Nationalmannschaft fand am 13. Mai 2014 gegen Polen statt, leider verletzte er sich und musste aus dem Trainingslager der WM 2014 ausscheiden. Doch das war nicht das Ende: 2017 glänzte er beim FIFA-Konföderationen-Pokal in Russland, wo er als zweitbester Torschütze und drittbester Spieler ausgezeichnet wurde. Die Nominierung für die WM 2018 und die EM 2021, wo Deutschland jeweils früh ausschied, zeigen, dass sein Weg in der Nationalmannschaft nicht immer einfach war. Doch 2022 war er erneut im Kader und kam in allen drei Partien der Vorrunde zum Einsatz.

Ein Abschied mit Stil?

Aktuell steht Goretzka vor einem möglichen Karriereende beim FC Bayern München, und die Möglichkeit, seine Laufbahn mit einem Meistertitel und vielleicht sogar einem DFB-Pokalsieg zu krönen, ist in greifbare Nähe gerückt. In der laufenden Saison 2025/26 hat er bereits 30 von 33 Spieltagen gespielt und nach der Winterpause 7 Scorerpunkte erzielt. Am 29. Spieltag erzielte er das 102. Saisontor des FC Bayern beim beeindruckenden 5:0 gegen den FC St. Pauli – ein neuer Rekord! Es scheint, als wolle er sich gebührend verabschieden.

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Seine beeindruckende Liste an Erfolgen spricht für sich: Er ist einmaliger Torschützenkönig, UEFA Champions League-Sieger, siebenmaliger Deutscher Meister und hat den FIFA-Konföderationen-Pokal gewonnen. Goretzka ist nicht nur ein Spieler, sondern auch ein Vorbild für viele junge Talente, die von seiner Karriere und seiner Einstellung zum Fußball inspiriert werden.

Ob er seine Reise im Fußball nach dieser Saison fortsetzt oder in einen neuen Lebensabschnitt übergeht, bleibt abzuwarten. Doch eines ist sicher: Leon Goretzka wird immer als einer der Großen in die Geschichte des deutschen Fußballs eingehen.