Heute ist der 17.05.2026 und wir blicken auf eine eindrucksvolle Saison des Drittligisten Alemannia Aachen zurück. Die schwarz-gelben Farben des Vereins haben in dieser Spielzeit eine wahre Achterbahnfahrt durchlebt. Nach einer Hinrunde, die von Abstiegsängsten geprägt war, hat die Mannschaft unter dem neuen Trainer Mersad Selimbegovic in der Rückrunde den siebten Platz in der Abschlusstabelle erreicht. Ein bemerkenswerter Aufstieg, den die Fans mit lautem Jubel und strahlenden Gesichtern feierten!
Das letzte Spiel gegen den TSV Havelse endete mit einem beeindruckenden 6:1-Sieg, und das Tivoli-Stadion war der Schauplatz eines fulminanten Abschlusses. Die Mannschaft ließ sich bei ihrer Abschlussparty von den euphorischen Anhängern feiern. Arthur Lowartz, 27 Jahre alt, hatte die Hinrunde als „furchtbar“ beschrieben. Doch die Rückkehr zur Form und das Engagement des Teams haben die Stimmung aufgehellt. Geschäftsführer Sport Rachid Azzouzi hat seit seiner Anstellung im August 2025, als der Verein in akuter Abstiegsgefahr schwebte, alles daran gesetzt, Stabilität zu schaffen.
Ein Trainerwechsel, der alles veränderte
Der Wechsel von Trainer Backhaus zu Benedetto Muzzicato war ein entscheidender Moment in der Saison. Zu Beginn hatte Muzzicato nur 13 gesunde Profis zur Verfügung, was die Herausforderung nicht gerade einfacher machte. Doch der neue Trainer fand schnell seinen Weg und formte das Team neu. Die Dynamik innerhalb der Mannschaft, so Selimbegovic, sei etwas ganz Besonderes gewesen. Das Team hat zusammen gehalten, und das hat sich letztlich ausgezahlt.
Eine letzte Niederlage am 4. März 2026 war der letzte Schatten auf dem Weg zum Erfolg. Das primäre Ziel, der Klassenerhalt, wurde erreicht, und die positive Resonanz von Sponsoren und Fans spricht Bände über die Leistung des Vereins. Lars Gindorf, der Torschützenkönig, muss leider gehen, da er nur ausgeliehen war. Seine Tore werden schmerzlich vermisst werden.
Gesellschaftliches Engagement und Erinnerungskultur
Ein weiterer wichtiger Aspekt, den Alemannia Aachen in dieser Saison betont hat, ist das Engagement gegen Rassismus und das Gedenken an jüdische Spieler während der NS-Zeit. Diese Haltung hat nicht nur die Vereinsidentität gestärkt, sondern auch die Gemeinschaft rund um den Verein zusammengebracht. Die Fans fühlen sich mit diesen Werten verbunden und unterstützen die Mannschaft nicht nur im sportlichen, sondern auch im gesellschaftlichen Bereich.
Schließlich, nach einer Saison voller Höhen und Tiefen, bleibt die Vorfreude auf die nächste. Alemannia Aachen hat bewiesen, dass sie bereit sind, sich den Herausforderungen zu stellen und gemeinsam mit ihren Fans die nächsten Schritte zu gehen. Ein echtes Happy End am Tivoli, das vielen in Erinnerung bleiben wird!