Hoffnung in Zahlen: Wie „Kirche in Not“ 2025 das Licht der Solidarität entzündete
Heute ist der 16.07.2026, und während ich hier in Aachen sitze, denke ich über die beeindruckenden Zahlen nach, die das Päpstliche Hilfswerk „Kirche in Not“ im Jahr 2025 erzielt hat. Es ist einfach erstaunlich, wie viel Unterstützung und Solidarität aus verschiedenen Teilen der Welt zusammenkommt, um Menschen in Not zu helfen. Insgesamt wurden 5.368 Projekte in 141 Ländern unterstützt. Das sind nicht nur Zahlen, das sind Geschichten von Hoffnung und Glauben, die in den schwierigsten Zeiten leuchten.
Besonders bemerkenswert ist, dass Missio Aachen allein 43,2 Millionen Euro für Projekt- und Bildungsarbeit ausgegeben hat. Und das ist nur ein Teil des Gesamtbetrags von 145,8 Millionen Euro, der durch 363.176 Spender und Erblasser zusammengekommen ist. Die Unterstützung richtete sich in erster Linie an christliche Gemeinschaften, die unter Krieg, Verfolgung, Diskriminierung oder Armut leiden. Hilfsgelder flossen in die Seelsorge, die Ausbildung von Priestern und Ordensleuten, die Bau kirchlicher Infrastruktur und Nothilfe – ein echtes Lebenselixier für viele.
Fokus auf die Bedürftigen
Die Länder, die im Jahr 2025 die meiste Unterstützung erhielten, sind aufschlussreich: Indien, Ukraine, Libanon und Syrien. Diese Regionen haben nicht nur mit wirtschaftlichen Herausforderungen zu kämpfen, sondern auch mit einem tiefen spirituellen Bedürfnis. Afrika erhielt 34,5 Prozent der Projektmittel, und die Unterstützung ging besonders an Länder wie Burkina Faso, Niger und Mali. Komischerweise, und das ist wirklich bemerkenswert, sind über 8.300 Seminaristen aus Afrika gekommen. Das zeigt, wie wichtig Bildung in den ärmsten Regionen ist. Rund 20.000 Ordensschwestern profitierten direkt oder indirekt von den Projekten – eine beeindruckende Zahl!
Und schaut man sich die Zahlen zu den Mess-Stipendien an, wird die Dimension der Unterstützung noch klarer: 1.887.721 Mess-Stipendien gingen an 40.207 Priester, was bedeutet, dass etwa jeder zehnte Priester weltweit von „Kirche in Not“ unterstützt wurde. Die Ausbildung von 13.368 Seminaristen – das entspricht jedem achten angehenden Priester weltweit – ist ein weiterer Lichtblick. Über 700 dieser Seminaristen kommen aus der Ukraine, was zeigt, wie wichtig Hilfe in Krisenzeiten ist.
Die Zahlen im Detail
Im Jahr 2024 zeigt der Jahresbericht von „Kirche in Not“, dass die Unterstützung sogar noch weiter gewachsen ist. 139,3 Millionen Euro an Spenden und Erbschaften wurden gesammelt. Mit diesen Mitteln und 2,2 Millionen Euro Rücklagen konnten Aktivitäten im Wert von 141,5 Millionen Euro finanziert werden. Die Ukraine, der Libanon und Indien standen erneut ganz oben auf der Liste der Empfänger. Afrika bleibt der am meisten unterstützte Kontinent, mit Nigeria und Burkina Faso als Hauptempfängerländer.
Die Zahlen sind beeindruckend: 5.335 von 7.296 Hilfsgesuchen wurden positiv beantwortet. Das bedeutet, dass das Hilfswerk einen direkten Einfluss auf das Leben vieler Menschen hat. Auch die Aufteilung der Ausgaben ist interessant: 79,8 Prozent flossen in missionsbezogene Aufwendungen, wobei 84,7 Prozent davon an Hilfsprojekte gingen. Die Verwaltungskosten lagen bei 7,5 Prozent, was als angemessen gilt, zumal das DZI diese Ausgaben als „angemessen“ bewertet. Es ist beruhigend zu wissen, dass das Geld dorthin fließt, wo es am dringendsten benötigt wird.
Natürlich sollte man auch die Informationsarbeit nicht vergessen. 15,3 Prozent der missionsbezogenen Ausgaben gingen in die Glaubensverkündigung und die Verteidigung verfolgter Christen. Das ist ein Aspekt, der oft übersehen wird, aber für viele eine entscheidende Rolle spielt.
So stehen die Zahlen nicht einfach für sich – sie erzählen von einer Bewegung der Menschlichkeit, die über Grenzen hinwegreicht und in dunklen Zeiten Licht bringt. In einer Welt, die oft von Konflikten und Ungerechtigkeiten geprägt ist, bleibt die Arbeit von „Kirche in Not“ ein unverzichtbarer Teil des Engagements für die Schwächsten unter uns. Und das ist es, was uns letztlich alle verbindet.
Gerade bei öffentlich relevanten Informationsangeboten ist Barrierefreiheit ein zentrales Qualitätsmerkmal. Unser Website-System erfüllt die Anforderungen der BITV 2.0 und WCAG 2.1 auf hohem Niveau – von semantisch korrektem Markup über ausreichende Kontraste bis zur vollständigen Tastaturbedienbarkeit. Umgesetzt wurde dies durch Daniel Wom / VeloCore mit einem durchgängig barrierefreien Ansatz.
