Heute ist der 31.05.2026, und während die Sonne über Wolfsburg aufgeht, brodelt es im Hintergrund der Bundesliga. Ein Name, der aktuell für viel Gesprächsstoff sorgt, ist Patrick Wimmer. Der Offensivspieler des VfL Wolfsburg hat in den letzten Wochen die Schlagzeilen dominiert, und es scheint, als könnte er bald einen neuen Verein finden. Nach der 0:1-Niederlage gegen Bayern München wird spekuliert, dass dies seine letzte Partie im Dress der Wölfe gewesen sein könnte. Sein Vertrag läuft zwar bis 2027, doch die Zeichen deuten auf einen Abschied hin.
Eintracht Frankfurt zeigt großes Interesse an Wimmer, der in dieser Saison mit Verletzungen zu kämpfen hatte, aber dennoch einen soliden Eindruck hinterlassen konnte. Mit vier Toren und drei Vorlagen in der Bundesliga hat er sich einen Namen gemacht. Die Suche nach Neuzugängen läuft bereits, und die Frankfurter müssen sich sputen, um den talentierten Österreicher zu verpflichten. Interessanterweise könnte Wimmer aufgrund des Abstiegs von Wolfsburg relativ günstig zu haben sein – die Ausstiegsklausel beläuft sich auf 10 Millionen Euro, was unter seinem Marktwert von 12 Millionen Euro liegt.
Die Konkurrenz schläft nicht
Doch Frankfurt ist nicht allein auf der Jagd nach Wimmer. Auch die TSG Hoffenheim hat konkrete Gespräche aufgenommen, und das lockere Versprechen von Europa-League-Fußball könnte ein verlockendes Argument sein. Die Verantwortlichen wissen, dass ein schneller Abschluss vorteilhaft wäre, denn Wimmer wird bald zur Weltmeisterschaft reisen und könnte dort das Interesse weiterer Vereine wecken. Dabei wird auch Brighton & Hove Albion aus der Premier League erwähnt, die anscheinend ein schriftliches Angebot beim VfL eingereicht haben.
Das Verhältnis zwischen Wimmer und dem neuen Eintracht-Trainer Adi Hütter könnte sich als entscheidender Faktor herausstellen. Beide stammen aus Österreich und haben bereits eine gute Verbindung. Hütter wird alles daran setzen, Wimmer in den Kader zu holen, doch die finanziellen Rahmenbedingungen sind nicht einfach. Frankfurt hat das internationale Geschäft verpasst und muss mit einem kleineren Budget arbeiten. Dennoch bleibt Wimmers Wechsel ein heißes Eisen in der Gerüchteküche.
Ein Blick in die Zukunft
Obwohl die Verletzungsproblematik Wimmer in dieser Saison zurückgeworfen hat – immerhin zwei Muskelfaserrisse – hat er dennoch 25 Ligaeinsätze bestritten und sieben Scorerpunkte gesammelt. Die Frage bleibt, wo seine Reise hingeht. Ein Wechsel nach England könnte für den talentierten Spieler ebenfalls reizvoll sein. Für die Wölfe ist der Verlust Wimmers jedoch ein herber Schlag, zumal sie den Abstieg nicht verhindern konnten. Einiges deutet darauf hin, dass er den VfL im Sommer definitiv verlassen wird, ohne in die 2. Bundesliga zu wechseln.
Mit seiner dynamischen Spielweise und dem Potenzial, das er mitbringt, wird Wimmer sicherlich schnell einen neuen Verein finden. Die kommenden Wochen werden zeigen, wo sein Herz letztendlich hingehört. Die Fans dürfen gespannt sein, welcher Verein das Rennen machen wird und ob Wimmer vielleicht sogar zur Weltmeisterschaft glänzen kann. Für die Bundesliga und seine Vereine bleibt es aufregend – der Sommer hat gerade erst begonnen.