Tierische Orakel und ihre Prognosen zur WM: Wer wird der Champion?
Heute ist der 15. Juni 2026 und die Vorfreude auf das erste WM-Spiel der deutschen Mannschaft gegen Curaçao ist förmlich greifbar. Während die Fans vor den Bildschirmen auf die Anstoßzeit um 19:00 Uhr warten – ARD und MagentaTV übertragen live – stehen sie nicht alleine da. Tierische Orakel haben sich wieder einmal in Stellung gebracht, um ihre Prognosen abzugeben. Und was wäre ein großes Fußballturnier ohne diese tierischen Hellseher? Inspiriert von Krake Paul, der 2010 mit einer perfekten Vorhersagebilanz für Furore sorgte, sind die tierischen Orakel längst ein Teil der Fußballkultur geworden.
In diesem Jahr haben die Tierparks und Zoos in Deutschland ganz besondere „Wahrsager“ aufgestellt. So sagt ein Zwergseidenäffchen aus dem Tierpark der Minis in Aue einen klaren Sieg für Deutschland voraus. Das ist doch schon mal eine positive Nachricht! Aber was sagen die anderen tierischen Orakel? Im Zoo Leipzig werden Papageien als „Arakel“ aktiv, während die Brillen-Pinguin-Dame Siegrid aus Hannover für RTL einen klaren Favoriten wählt: den Deutschland-Fisch über den Curaçao-Fisch. Und nicht zu vergessen, die Ziege Annika aus dem Haustierpark Werdum, die sich nicht entscheiden kann und einfach den Napf von Curaçao wegschleudert. Ein Zeichen, dass Deutschland gewinnen wird? Es bleibt spannend!
Neues von den Orakeln
Natürlich sind die kleinen Tierchen nicht die einzigen, die ihre Prognosen abgeben. Der Ameisenbär Taio aus dem Allwetterzoo Münster wird als Orakel für die deutschen WM-Spiele fungieren. Er ersetzt den Tapir Theo, der bei der UEFA Euro 2024 zum Einsatz kam. Vor jedem Spiel stehen drei Flaschen mit Mehlwürmern bereit – eine für Deutschland, eine für Curaçao und eine für ein Unentschieden. Die Flasche, die zuerst leer geräumt wird, gibt Taios offiziellen Tipp an. Bis jetzt hat er für das Spiel gegen Curaçao ein Unentschieden vorhergesagt. Das klingt ja fast nach einer diplomatischen Lösung, oder? Aber die Spannung bleibt: Wie wird er sich gegen die Elfenbeinküste und Ecuador entscheiden?
In Leipzig sind die Aras ebenfalls am Werk, während der Elefantenbulle Kibo aus Erfurt seine Prognosen abgibt. Und in Berlin hat das Lamm Tina ebenfalls ihre Expertise angeboten – auch sie tippt auf ein Unentschieden. Komischerweise scheinen die tierischen Orakel in diesem Jahr eine Vorliebe für die neutralen Ergebnisse zu haben. Im Kölner Zoo hat Elefant Tarak seine eigene Methode: Er trat auf einen Ball in Deutschlandfarben und ließ ihn platzen. Das könnte man als ein gutes Zeichen werten!
Ein bisschen mehr als nur ein Spiel
Diese tierischen Vorhersagen sind nicht nur ein lustiges Gimmick; sie spiegeln auch die ungebrochene Leidenschaft wider, die die Menschen für den Fußball empfinden. Und während der Falke Shawk in den Golfstaaten beim Spiel Mexiko gegen Südafrika richtig tippte, hoffe ich, dass die deutschen Orakel uns nicht enttäuschen. Vorfreude, Nervenkitzel und die Hoffnung auf einen Sieg – all das wird heute Abend auf dem Rasen des Stadions in den USA, Mexiko oder Kanada im Mittelpunkt stehen. Es bleibt abzuwarten, ob die tierischen Vorhersagen in diesem Jahr genau so gut sind wie die von Paul, dem Oktopus, der 2010 mit einer perfekten Bilanz von 8 von 8 richtigen Vorhersagen glänzte. Ein bisschen Druck haben unsere pelzigen, gefiederten und gefleckten Freunde also schon!
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