Heute ist der 12.06.2026 und in der Wesermarsch tut sich einiges. Es ist spannend zu beobachten, wie das Projekt „EAT-OW“ (Ernährung Außerhaus Transformation in Oldenburg und Wesermarsch) die regionale Esskultur aufmischt. Hier wird nicht einfach nur gekocht, sondern mit frischen Ideen und regionalen Zutaten ein neues Kapitel der Ernährung aufgeschlagen. Wer hätte gedacht, dass Kantinen, Kitas und Schulen nicht nur für die Verpflegung, sondern auch für die Förderung von nachhaltigen und gesunden Lebensmitteln so wichtig sein können?

Das Projekt ist Teil des Bundesprogramms „Modellregionenwettbewerb – Besser essen in der Region“ und vereint zahlreiche Akteure: Die Landkreise Wesermarsch und Oldenburg, die Stadt Oldenburg, der Ernährungsrat Oldenburg sowie die Regionalwert AG Bremen und Weser-Ems ziehen an einem Strang. Ein Ziel haben sie alle gemeinsam – mehr regionale Produkte in die Küchen zu bringen! Karin Janwlecke vom Landkreis Wesermarsch sorgt als Leiterin der Öffentlichkeitsarbeit dafür, dass das Vorhaben auch in der Bevölkerung Gehör findet. Mit 90 Kontakten zu Küchen in der Stadt und im Land Oldenburg, von denen 10 in der Wesermarsch sind, ist die Basis für eine starke Vernetzung gelegt.

Die Küchenberatung und regionale Wertschöpfung

Was die Küchenberatung angeht, so hat sich in der Wesermarsch einiges etabliert. Institutionen wie das Sozialwerk Wesermarsch, das Kreishaus in Brake, die Kreisvolkshochschule in Brake und die Zentralküche in Nordenham sind aktiv dabei. Der Kontakt zu 25 landwirtschaftlichen Betrieben, darunter vier in der Wesermarsch, ist ein weiterer Schritt zur Schaffung einer Wertschöpfungskette. Man könnte sagen, hier wird die Brücke zwischen Erzeugern und Verarbeitern geschlagen. Und das ist wichtig, denn nur so können die regionalen Produkte auch wirklich in den Küchen landen.

Ein weiteres spannendes Element ist das Programm „Krokodil im Bauch“, das gesunde Ernährung bei Kindern fördert. Lehrerfortbildungen zum Thema Regionalität und die Erstellung von Lehrfilmen sowie Unterrichtsentwürfen für Grundschulen machen das Ganze noch greifbarer. Der Bildungsansatz zeigt, dass das Thema Ernährung nicht nur in der Mensa, sondern auch im Klassenzimmer ein wichtiges Thema ist. So wird den Kleinen schon früh vermittelt, was es heißt, regional und gesund zu essen.

Die digitale Plattform Regiothek Nordwest

Apropos greifbar! Die digitale Plattform „Regiothek Nordwest“ ist ein wahrer Game-Changer. Sie verbindet Erzeuger, Verarbeiter und die Küchen der Außer-Haus-Verpflegung und erleichtert so den Einkauf regionaler Produkte. Dies eröffnet den Erzeugern neue Absatzmöglichkeiten und gibt den Kantinen die Chance, direkt bei regionalen Betrieben zu bestellen. Ein echter Gewinn für alle Beteiligten! Und noch dazu gibt es Diskussionen über die Einführung des „eat“-Angebots in Schulen – vielleicht mit finanzieller Unterstützung durch den Landkreis?

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Die Möglichkeit, durch Anpassung der Speisepläne und eine Reduzierung des Fleischverzehrs auch wirtschaftlicher zu werden, ist ein weiterer interessanter Aspekt, den man im Hinterkopf behalten sollte. Es zeigt sich, dass gesundes Essen nicht nur gut für die Umwelt, sondern auch für die Haushaltskasse sein kann.

Die Entwicklungen in der Wesermarsch sind ein Beispiel dafür, wie regionales Denken und Handeln einen positiven Einfluss auf unsere Ernährung haben können. Die Initiative „EAT-OW“ ist dabei mehr als nur ein Projekt – sie ist ein Aufruf an alle, bewusster mit Lebensmitteln umzugehen und die Region zu stärken. So wird nicht nur der Gaumen erfreut, sondern auch das Bewusstsein für nachhaltige Ernährung geschärft. Hier wird ein Fundament für die Zukunft gelegt – und wir dürfen gespannt sein, was noch kommt!