In der beschaulichen Stadt Verden dreht sich in den kommenden Wochen alles um das Thema nachhaltige Ernährung. Die Regiowochen, die vom 22. August bis zum 4. Oktober stattfinden, laden dazu ein, die Schätze der Region zu entdecken und das Bewusstsein für lokale Produkte zu schärfen. Unter dem Motto „Iss, was um die Ecke wächst“ haben die Organisatoren vom Netzwerk „Brückenschlag nachhaltige Ernährung Verden-Dörverden“ ein spannendes Programm auf die Beine gestellt. Über 20 Aktionen und Veranstaltungen versprechen, ein Fest der Sinne zu werden!

In diesem Jahr wird die Aktion, die in den vergangenen Jahren bereits viele Anhänger fand, noch umfangreicher gestaltet. Ein Highlight ist das große Fest auf den Streuobstwiesen am 30. August, wo die Besucher die Vielfalt der regionalen Produkte hautnah erleben können. Auch die Mitmachaktionen und die Regio-Challenge, die vom 14. bis zum 21. September stattfinden, versprechen viel Spaß und Interaktivität. Es wird sogar Einblicke in den Schulgarten der Grundschule Walle am 25. August geben – ein tolles Angebot für Groß und Klein!

Ein buntes Programm für alle Sinne

Das Programm ist wahrlich bunt und abwechslungsreich. Am 2. September wird in der Stadtbibliothek ein Vortrag über „Insektenfreundlicher Selbstversorgungsgarten“ angeboten – ein Thema, das nicht nur Hobbygärtner interessieren dürfte! Und wie wäre es mit einer Schnibbeldisco im Allertreffpunkt am 3. September? Hier können alle, die Lust auf frisches Gemüse haben, kreativ werden und gemeinsam schnippeln. Die Verdener Eisdiele Venezia sorgt im September dafür, dass auch die süßen Gelüste nicht zu kurz kommen: Hier gibt es Eis aus regionalen Produkten – ein wahrer Genuss!

Für die Liebhaber der Natur gibt es am 26. und 27. September die Waldwanderung „Ab in die Pilze“, die von Förster Michael Müller geleitet wird. Außerdem stehen Biobacktage im Mehrgenerationenhaus in Westen auf dem Programm, und am 10. und 12. September gibt es Workshops zu Einwecken und Fermentieren. So wird nicht nur der Gaumen verwöhnt, sondern auch das Wissen über nachhaltige Ernährung erweitert.

Regionalität im Fokus

Die Regiowochen stehen nicht nur für Genuss, sondern auch für ein starkes Bekenntnis zur Regionalität. Gastronomiebetriebe und Kantinen sind eingeladen, sich an der Aktion zu beteiligen – und es gibt klare Vorgaben: Mindestens 50% der Hauptbestandteile müssen aus der Region stammen. Diese Regelung stärkt nicht nur die lokale Landwirtschaft, sondern sorgt auch dafür, dass die Besucher echte Frische auf den Teller bekommen.

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Die Resonanz auf die Regiowochen ist überwältigend! Koordinatorin Lea Unterholzner berichtet von einer positiven Unterstützung durch lokale Gemeinden, und auch die Kirchengemeinde sowie das Mehrgenerationenhaus sind aktiv in nachhaltige Projekte eingebunden. Es ist schön zu sehen, wie die Gemeinschaft zusammenkommt, um etwas Gutes für die Umwelt und die eigene Gesundheit zu tun.

Ein Teil des großen Ganzen

Die Regiowochen in Verden sind Teil einer größeren Bewegung hin zu mehr regionaler Wertschöpfung, unterstützt durch das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) mit der Initiative „RegioKost“. Ziel ist es, Verarbeitungsstrukturen für regionale Lebensmittel in ländlichen Räumen aufzubauen. Der Fokus liegt auf der Stärkung der wirtschaftlichen Stabilität und Autonomie dieser Regionen. Innovative Projekte, die zur ökologischen Lebensmittelwirtschaft beitragen, sind besonders willkommen – sie könnten sogar Fördergelder von bis zu 500.000 Euro erhalten!

Wer also noch nie an einem Nachbarschaftsfrühstück oder einem Ökomarkt teilgenommen hat, hat jetzt die perfekte Gelegenheit dazu. Die Regiowochen bieten eine Plattform, um regionale Vielfalt zu erleben und zu genießen – und das ganz im Sinne des Klimaschutzes. Ein Besuch lohnt sich!

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