Uelzen, die Stadt, die für ihre bunte Mischung aus Geschichte und Natur bekannt ist, hat in diesem Jahr beim Stadtradeln wirklich einen Gang höher geschaltet. Vom 3. bis 23. Mai 2026 radelten insgesamt 1.024 Teilnehmerinnen und Teilnehmer durch die Straßen und Wälder, und das mit einem erstaunlichen Ergebnis: 171.524 Kilometer wurden zusammengezählt! Das ist die höchste Teilnehmerzahl, die es je in der Geschichte des Stadtradeln in Uelzen gab. Ein Riesendank gebührt Bürgermeister Jürgen Markwardt, der das Engagement für den Klimaschutz mit lobenden Worten würdigte.

Am 20. Juni fand auf dem Herzogenplatz die große Ehrung der besten Teams und Radler statt. Hier wurden die strahlenden Gewinner vorgestellt, die sich durch ihren unermüdlichen Einsatz hervorgetan haben. Dagmar Stolte war die beste Einzelradlerin mit beeindruckenden 1.124 km, während Dennis Balduin als bester Einzelradler mit satten 2.156 km glänzte. Auch die Grundschule Veerßen machte mit 15.185 km das Rennen als beste Grundschule. Die Kita Wrestedt brachte es auf 1.054 km und wurde somit zur besten Kita gekürt. Ein weiteres Highlight war der Post Sportverein Uelzen, der mit 12.325 km die meisten Kilometer als Team zurücklegte.

Ein Fest für den Klimaschutz

Insgesamt wurde durch das Radfahren eine CO2-Einsparung von 28 Tonnen im Vergleich zum Autofahren erreicht. Wow! Das zeigt, wie wichtig und effektiv solche Aktionen sind. Uelzen erkämpfte sich dadurch den 47. Platz von 1.277 Städten bundesweit und den 10. Platz von 184 in Niedersachsen. Ein bemerkenswerter Erfolg, der zum Nachdenken anregt!

Das Stadtradeln 2026 war jedoch nicht nur ein Wettbewerb, sondern auch eine Einladung an alle, das Radfahren in den Alltag zu integrieren. Vom Anradeln am 3. Mai bis hin zu geführten Touren und einem kostenlosen Fahrradcheck – es gab zahlreiche Gelegenheiten, sich aktiv zu beteiligen. Besonders die Schüler des Herzog-Ernst-Gymnasiums zeigten ihr Können beim Fahrradcheck am 5. Mai, während die Polizei am 18. Mai eine kostenlose Fahrradcodierung anbot. Die Veranstaltungen waren für alle offen – egal ob jung oder alt, ob im Team oder als Einzelperson.

Radfahren als nachhaltige Mobilität

Radfahren hat nicht nur Spaß gemacht, sondern ist auch ein wichtiger Bestandteil einer nachhaltigen Mobilitätsstrategie. Radfahren verursacht keine schädlichen Klimagase, spart Platz und ist geräuscharm. Deutschland hat sich im Klimaschutzgesetz verpflichtet, die Treibhausgas-Emissionen bis 2030 um 65 % im Vergleich zu 1990 zu reduzieren. Ein ehrgeiziges Ziel, das nur mit einem Umdenken im Verkehr erreicht werden kann. Der Verkehr machte 2023 über 22 % der bundesweiten Treibhausgas-Emissionen aus und die Verlagerung von Pkw-Verkehr auf umweltfreundliche Alternativen wie Fahrrad- und Fußverkehr ist mehr als sinnvoll.

Werbung
Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

Die Zahlen sprechen für sich: Wer täglich 5 km mit dem Rad zur Arbeit pendelt, kann jährlich etwa 365 kg CO2-Emissionen einsparen. Angesichts der Tatsache, dass über 40 % der Autofahrten kürzer als 5 km sind, wird klar, dass das Rad oft die bessere Wahl ist. Und mal ehrlich, es gibt nichts Schöneres, als an einem sonnigen Tag mit dem Rad durch die Natur zu cruisen, oder?

Uelzens Engagement für den Klimaschutz und die Förderung des Radverkehrs ist ein Schritt in die richtige Richtung. Mit Unterstützung durch das Klimaschutzmanagement der Hansestadt und lokale Fahrradclubs wird das Radfahren nicht nur als Fortbewegungsmittel, sondern als Lebensstil gefördert. Und wer weiß, vielleicht wird das nächste Stadtradeln noch mehr Menschen dazu inspirieren, das Rad als ihr Hauptverkehrsmittel zu wählen.

Ein modernes Nachrichtenportal muss für alle Menschen zugänglich sein. Deshalb haben wir unser Magazin mit VeloCore konsequent nach WCAG 2.1 und BITV 2.0 entwickelt – die barrierefreie Umsetzung verantwortete Daniel Wom.