Volkswagen und Samsung SDI: Ein neuer Kurs für die Elektromobilität in Europa
Heute ist der 17.06.2026, und in der Welt der Elektroautos gibt es spannende Neuigkeiten, die für ordentlich Aufregung sorgen. Volkswagen hat einen Großauftrag an Samsung SDI vergeben, um Batteriezellen für seine Elektrofahrzeuge zu produzieren. Diese Einheitszelle, die Anfang 2021 bei VW’s Power Day vorgestellt wurde, wird nun auch in Ungarn gefertigt. Das Werk in Göd, Ungarn, wird umgebaut, um die standardisierte Zelle herzustellen, die immer die gleichen Maße hat. Genauer gesagt, die Größe beträgt 256 x 24,8 x 106 Millimeter. Das Besondere an dieser Zelle ist, dass sie mit verschiedenen Zellchemien bestückt werden kann – seien es LFP, NMC oder sogar Feststoffzellen.
Samsung SDI wird damit der dritte Zulieferer für Volkswagen, neben Gotion High-Tech und der VW-Tochter PowerCo. Das Unternehmen plant, zwei Produktionslinien in Göd umzurüsten, womit ein Wechsel von der Top-Terminal- zur Seitenterminal-Linie erfolgt. Die Massenproduktion soll voraussichtlich 2027 beginnen. Konkrete Zahlen zur Produktionskapazität sind noch nicht bestätigt, aber es wird von einem zweistelligen Gigawattstunden-Bereich ausgegangen. Diese Entwicklung könnte Volkswagen in allen möglichen Aspekten zugutekommen, insbesondere im Hinblick auf den Industrial Acceleration Act der Europäischen Kommission, der strenge „Made in EU“-Regeln vorschreibt.
Die Rolle der Einheitszelle im VW-Portfolio
Die Einheitszelle spielt eine zentrale Rolle in Volkswagens Strategie, die darauf abzielt, bis zu 80 Prozent der Elektroautos des Konzerns damit auszustatten. Diese Zelle wurde im Jahr 2021 vorgestellt und hat sich seitdem als ein wichtiger Baustein in der Weiterentwicklung der Elektromobilität etabliert. Gotion High-Tech beliefert Volkswagen bereits seit dem vergangenen Jahr mit Einheitszellen aus Hefei, China. Auch wenn die Berichte über die Zusammenarbeit zwischen VW und Samsung SDI noch nicht offiziell bestätigt sind, zeigt der Großauftrag, dass man bei Volkswagen auf mehrere strategische Partner setzt. Das entspricht der „Make AND Buy“-Strategie, die das Unternehmen verfolgt.
Was die Nachfrage angeht, so erwartet Samsung SDI einen Anstieg um mehr als 10 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Auslastung im Werk Broed wird für die zweite Jahreshälfte auf über 70 Prozent geschätzt. Dies könnte darauf hindeuten, dass die Elektromobilität in Europa auf einem guten Weg ist – eine positive Entwicklung, die sowohl für den Verbraucher als auch für die gesamte Branche von Bedeutung ist. Außerdem machen südkoreanische Unternehmen über 80 Prozent der Produktionskapazität der EU-Batteriezellen aus, was ein starkes Zeichen für die Wettbewerbsfähigkeit dieser Region ist.
Ein ganzheitlicher Ansatz für die Elektromobilität
Doch die Entwicklungen bei den Batteriezellen sind nur ein Teil des großen Ganzen. Volkswagen versteht, dass eine umfangreiche Ladeinfrastruktur für den Erfolg der Elektromobilität unerlässlich ist. Derzeit bietet die Volkswagen Group ganze 850.000 Ladepunkte in Europa an, darunter 150.000 Schnellladepunkte. Man plant, komplette Lade-Ökosysteme auszubauen, die von Wallboxen für zu Hause bis hin zu günstigen Ladetarifen und öffentlichen Schnellladenetzen reichen. Das klingt schon mal nach einem soliden Plan, oder?
Ein weiteres interessantes Detail ist, dass Volkswagen an Lösungen für bidirektionale Lademöglichkeiten arbeitet, die es Fahrzeugen ermöglichen, als mobile Powerbank zu fungieren. Das könnte in Zukunft für den einen oder anderen ganz praktisch werden! Auch stationäre Großspeichersysteme sollen entwickelt werden, um die Wertschöpfung vom Automobilbau über die Ladeinfrastruktur bis hin zum Energiemarkt nachhaltig zu erweitern.
Die Weichen sind also klar gestellt. Volkswagen und Samsung SDI scheinen auf dem besten Weg zu sein, die Elektromobilität in Europa weiter voranzutreiben. Die kommenden Jahre versprechen eine spannende Zeit voller Möglichkeiten und Innovationen. Man darf gespannt sein, was wir noch alles erleben werden!
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