Heute ist der 3. Mai 2026 und in Salzgitter steht ein ganz besonderes Ereignis an: die Orgeltage. Hier wird es ein musikalisches Fest für die Sinne geben, das mit der kraftvollen und gleichzeitig zarten Klangwelt der Orgel aufwartet. Ein wahres Highlight ist der Auftritt von Christian Barthen, einem herausragenden Organisten und Künstler, der die Musik am Berner Münster leitet. Er hat sich nicht nur als internationaler Konzertorganist einen Namen gemacht, sondern auch als Orgelprofessor an der Hochschule der Künste in Bern (HKB). Ein Mann, der die Orgel wie kaum ein anderer beherrscht!

Das Programm gestaltet sich vielversprechend mit Werken von D. Buxtehude, S. Scheidt, J. P. Sweelinck, C. P. E. Bach und natürlich dem Meister selbst, J. S. Bach. Der Eintritt ist frei, aber Spenden sind herzlich willkommen – ein kleiner Beitrag, um solch großartige Veranstaltungen weiterhin zu ermöglichen.

Christian Barthen: Ein Meister seines Fachs

Christian Barthen, Jahrgang 1984, hat sich eine beeindruckende Karriere aufgebaut. Im Kindesalter war er bereits als Jungstudent an der Hochschule für Musik Saar aktiv. Seine musikalische Ausbildung führte ihn durch bedeutende Städte wie Saarbrücken, Paris und Stuttgart, wo er sich nicht nur in Orgel und Klavier, sondern auch in Cembalo, evangelischer Kirchenmusik und Musikpädagogik weiterbildete. Und die Erfolge sprechen für sich: Preise wie der Johann-Sebastian-Bach-Wettbewerb in Wiesbaden und der Grand Prix de Chartres in Frankreich zeugen von seinem Talent.

Er hat in Kirchen, Kathedralen und Konzerthäusern in Europa, Südamerika, Russland und Fernost konzertiert. Die Liste seiner Engagements für die kommenden Jahre ist lang und beeindruckend: Er wird unter anderem im Münchner Dom, im Kölner Dom und in der Stiftskirche Stuttgart spielen. Das Orgelrepertoire von Barthen ist so vielfältig, dass es Werke aller Epochen und Stile umfasst, inklusive Transkriptionen und zeitgenössischer Musik. Besonders intensiv beschäftigt er sich mit dem Werk von Johann Sebastian Bach – eine Leidenschaft, die sich in seinen Konzerten und Produktionen widerspiegelt.

Ein Blick auf sein digitales Schaffen

Aber Christian Barthen wäre nicht der, der er ist, wenn er nicht auch die digitale Welt erobert hätte. Seit 2008 betreibt er einen YouTube-Kanal, der bis heute über 2600 Abonnenten und mehr als 1,1 Millionen Aufrufe verzeichnet. Die Inhalte sind ebenso vielfältig wie sein Repertoire: Von Bach über Jehan Alain bis hin zu Werken von Max Reger – die Liste ist lang und spannend. Man kann sich dort in die Klangwelten seiner faszinierenden Orgelinterpretationen hineinziehen lassen.

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Sein Engagement als Kirchenmusiker begann bereits in seiner Jugend. Nach einer Assistenzzeit an der Ludwigskirche in Saarbrücken war er Kantor und Organist in Giengen an der Brenz, bevor er seit 2020 die Leitung der Kirchenmusik an der Evangelischen Hauptkirche St. Anna in Augsburg übernommen hat. Im November 2022 trat er schließlich die Nachfolge von Prof. Dr. h.c. Daniel Glaus am Berner Münster an. Eine beeindruckende Karriere, die durch zahlreiche Jury- und Kommissionstätigkeiten bei internationalen Wettbewerben ergänzt wird.

Ein Blick in die Zukunft der Kirchenmusik

Der Bereich der Kirchenmusik und Orgel an Hochschulen, wie der Johannes Gutenberg Universität Mainz, setzt Maßstäbe für die Forschung und Lehre im europäischen Raum. Hier werden nicht nur klassische Orgeln gepflegt, sondern auch innovative Ansätze wie die „Spanische Orgel“ eingeführt, die das Studium der historisch informierten Aufführungspraxis ermöglicht. Solche Einrichtungen sind entscheidend, um die nächste Generation von Musikern auszubilden und zu inspirieren.

Mit seinem Engagement in der Rotary Stiftung und zahlreichen Ehrenämtern zeigt Christian Barthen, dass er nicht nur ein leidenschaftlicher Musiker, sondern auch ein Mensch ist, der sich für die Gemeinschaft einsetzt. In der heutigen Zeit, wo Kultur und Musik mehr denn je gebraucht werden, sind solche Persönlichkeiten wichtig. Sie tragen dazu bei, die Klänge der Orgel in die Herzen der Menschen zu bringen – und das ist eine wundervolle Sache!