Volksbank Weser-Wümme: Wachstum und Wandel in der Bankenlandschaft von Rotenburg
Heute ist der 23.06.2026 und in Rotenburg (Wümme) tut sich einiges in der Bankenlandschaft. Die Volksbank Weser-Wümme hat nicht nur der Gemeinde Sottrum einen Teil ihres Verwaltungsgebäudes verkauft, sondern auch beim Pressefrühstück in Bremen solide Geschäftszahlen für das Jahr 2025 präsentiert. Die Bilanzsumme kletterte auf 2.582 Millionen Euro – ein erfreuliches Plus von 3,9 % im Vergleich zum Vorjahr. Da fragt man sich doch, wie es im Kreditgeschäft aussieht, und siehe da, auch hier gab es einen Zuwachs von 6 %. Einlagen stiegen um 4,7 % und die außerbilanzielle Kundenanlagen sogar um 8,5 %. Wow, da kann man nicht anders, als ein wenig stolz auf die Region zu sein!
Vorstandsvorsitzender Ulf Brothuhn hat in seiner Rede betont, dass es keine Filialschließung in Sottrum geben wird. Das ist für die Anwohner sicherlich eine Erleichterung. Der Verkauf des Verwaltungsgebäudes war notwendig geworden, weil sich die Arbeitsbedingungen gewandelt haben – Homeoffice ist jetzt keine Seltenheit mehr. Feste Arbeitsplätze sind nicht mehr so wichtig, und viele Mitarbeiter verbringen mittlerweile die Hälfte ihrer Arbeitszeit im Homeoffice. Ein Trend, der sich nicht nur hier, sondern auch in ganz Deutschland abzeichnet.
Fusion und Wirtschaftswachstum
Interessanterweise hat die Volksbank Weser-Wümme im Jahr 2024 eine Fusion mit der Bremischen Volksbank vollzogen. Diese Fusion erstreckt sich von der Lüneburger Heide bis nach Bremen und zeigt, wie dynamisch die Bankenlandschaft ist. Trotz der Herausforderungen, die solch eine Fusion mit sich bringt, wächst die Bank in allen Geschäftsbereichen. Vorstand Matthias Dittrich berichtet von einem „etwas gebremsten“ Investitionsverhalten in der Region, jedoch ohne vermehrte Kreditausfälle oder Insolvenzen – das klingt doch schon mal positiv. Wer hätte das gedacht?
Ulf Brothuhn sieht das Wachstum als Zeichen der Wirtschaftsstärke der Region und erwartet durch das angekündigte Investitionsprogramm der neuen Bundesregierung eine Belebung der Wirtschaft. Viele Unternehmen, die auf positive Entwicklungen warten, dürften sich freuen. Privatkunden hingegen sind vorsichtiger, schieben größere Ausgaben auf – verständlich in diesen unsicheren Zeiten. Da bleibt nur zu hoffen, dass die anstehenden Entscheidungen im Bundestag und Bundesrat über die geplanten Investitionen bald positive Impulse setzen.
Die digitale Transformation
Digitalisierung ist das Stichwort, das die Bankenwelt zurzeit dominiert. Brothuhn hat klargemacht, dass die Volksbank verstärkt auf Quereinsteiger und Künstliche Intelligenz setzt, um dem demografischen Wandel zu begegnen. Eine interne KI-Lösung wird bereits eingesetzt, um Kundengespräche automatisch zusammenzufassen. Das klingt spannend, aber wie kommen die Kunden damit klar? Die Meinungen sind geteilt: Während einige die persönliche Beratung schätzen, beklagen andere den Druck zur Digitalisierung. Da wird noch viel Überzeugungsarbeit nötig sein!
Ach ja, und nicht zu vergessen: Die Volksbank vermarktet derzeit 43 neu geschaffene Eigentumswohnungen im Lieken-Quartier. Mehr als die Hälfte dieser Wohnungen ist bereits verkauft, was zeigt, dass das Interesse an Wohnraum in der Region groß ist. Und das betreute Kundenvolumen der Bank ist von 4,5 Milliarden Euro auf 4,9 Milliarden Euro gestiegen – das ist doch ein Wort, oder? Die Zahl der Kunden hat ebenfalls leicht zugenommen und liegt jetzt bei über 49.000.
Die Zukunft der Volksbank Weser-Wümme sieht also vielversprechend aus, auch wenn Herausforderungen wie Geopolitik, Bürokratie und die Digitalisierung im Raum stehen. Die Bank hat mit einem vorläufigen Jahresergebnis von 20,4 Millionen Euro und dem Vorschlag einer Dividende von 3,5 Prozent für die Mitglieder auch finanziell ein gutes Fundament. Man darf gespannt sein, wie sich die Entwicklungen in der Region und der Bankenwelt weiter entfalten werden.
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