Am 1. Mai 2026 hat Christina-Maria Bammel ihren Dienst als Landesbischöfin der evangelisch-lutherischen Landeskirche in Braunschweig offiziell begonnen. Mit ihrer Wahl zur Nachfolgerin von Christoph Meyns, der im Sommer 2022 in den Ruhestand ging, begann ein neues Kapitel für die Landeskirche, die etwa 270.000 Mitglieder in 262 Gemeinden umfasst. Bammels geographisches Tätigkeitsfeld erstreckt sich von Wolfsburg im Norden bis Walkenried im Süden und von Peine im Westen bis Helmstedt im Osten. Das Amt der Landesbischöfin ist auf zwölf Jahre befristet und stellt eine bedeutende Verantwortung innerhalb der Kirche dar.

Christina-Maria Bammel, geboren am 1. Mai 1973 in Berlin-Pankow, ist eine erfahrene Theologin mit einem beeindruckenden beruflichen Werdegang. Vor ihrem Dienst in Braunschweig war sie Pröpstin des Konsistoriums der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO) und Stellvertreterin des Berliner Bischofs Christian Stäblein. Ihre akademische Laufbahn umfasst Studien in Evangelischer Theologie, Philosophie und Religionswissenschaften in Berlin, Marburg und Philadelphia (USA). Sie promovierte 2003 mit der Dissertation „Aufgetane Augen – aufgedecktes Angesicht. Theologische Studien zur Scham im interdisziplinären Gespräch“.

Ein kraftvolles Zeichen durch Musik

Bei ihrem Dienstantritt unterstrich Bammel die gemeinschaftsfördernde Kraft der Musik, insbesondere anlässlich des 50-jährigen Bestehens der Braunschweiger Domsingschule. Ihre Leidenschaft für die Musik ist ein bedeutendes Element ihrer theologischen Arbeit, und sie bringt diese Begeisterung in die Gemeinden der Landeskirche ein.

Als Pröpstin war Bammel nicht nur theologische Leiterin des Konsistoriums, sondern auch zuständig für wichtige Grundsatzfragen. Mit ihrem Engagement in verschiedenen kirchlichen Gremien, darunter der Vorsitz im Kuratorium AKD und der stellvertretende Vorsitz im Ökumenischen Rat Berlin-Brandenburg, hat sie bereits einen wertvollen Beitrag zur evangelischen Kirche geleistet. Zudem ist sie Mitherausgeberin der Zeitschrift Evangelische Theologie.

Ein Blick in die Zukunft

Die Landeskirche Braunschweig steht mit Christina-Maria Bammel an der Spitze vor neuen Herausforderungen und Chancen. Ihre Vision und ihr Engagement sind entscheidend, um die Gemeinschaft der Gläubigen zu stärken. In einer Zeit, in der die Kirchen oft mit schwindenden Mitgliederzahlen zu kämpfen haben, könnte die Förderung der Musik und der interkulturelle Dialog, den Bammel als Teil ihrer Arbeit versteht, neue Impulse setzen.

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Die Einführung von Dr. Sabine Winkelmann als theologische Oberlandeskirchenrätin und Personalchefin der braunschweigischen Landeskirche am 16. Januar 2026 zeigt, dass frische Ideen und Perspektiven in der Landeskirche gefragt sind. Es ist ein Zeichen des Wandels, das Bammels Amtsantritt begleitet. Der Austausch und die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen kirchlichen Ebenen sind essenziell, um die evangelische Kirche in der Region zu stärken und ihre Relevanz im gesellschaftlichen Kontext zu sichern.

Insgesamt bringt Christina-Maria Bammel nicht nur ihre umfangreiche Erfahrung, sondern auch eine klare Vision für die Zukunft der Landeskirche mit. Ihre Leidenschaft für die Theologie, unterstützt durch ihre zahlreichen Veröffentlichungen, wird sicherlich dazu beitragen, die Landeskirche Braunschweig in ein neues und hoffnungsvolles Kapitel zu führen.