Heute ist der 23.05.2026 und wir blicken voller Freude auf eine bemerkenswerte Initiative der Osterholzer Stadtwerke zurück. Unter dem Motto „Unsere Restcents“ sammeln die Mitarbeiter monatlich kleine Gehaltsbeträge, die für einen guten Zweck verwendet werden. Im Jahr 2025 kam dabei eine Summe von 654,96 Euro zusammen – das sind stolze 65.496 Cents. Aber das ist noch nicht alles! Der Betrag wurde unternehmensseitig auf 800 Euro aufgerundet und an den Tierschutzverein OHZ gespendet.
Der Tierschutzverein OHZ, der sich um ausgesetzte, misshandelte oder in Not geratene Tiere kümmert, leistet wertvolle Arbeit. Hier werden nicht nur Tiere in liebevolle Hände vermittelt, sondern auch Aufklärungsarbeit zur artgerechten Haltung geleistet. Anika Müller von den Stadtwerken hebt die Bedeutung des Tierschutzes hervor und möchte mit dieser Aktion ein oft übersehenes Thema in den Fokus rücken. Schließlich bedeutet Tierschutz, sich für die Mitgeschöpfe stark zu machen!
Ein wichtiger Beitrag für den Tierschutz
Stephanie Musik vom Tierschutzverein betont, wie unverzichtbar Spenden für ihre Arbeit sind. Der Verein erhält keine öffentlichen Gelder und ist auf private Spenden angewiesen. Das Engagement der Mitarbeiter der Osterholzer Stadtwerke, des Stadtmarketings und der Bäderbetriebe – die ihr Gehalt auf den nächsten vollen Euro aufrunden – ist daher von unschätzbarem Wert. Vermutlich wissen die meisten von uns, wie wichtig es ist, Tieren in Not zu helfen. Es ist einfach erschreckend, was für Zustände viele Tiere in Privathaushalten und auch in der Nutztierhaltung ertragen müssen.
Anika Müller und Stephanie Musik setzen sich gemeinsam für eine bessere Zukunft der Tiere ein. Der Tierschutzverein kümmert sich um die Kastration von Straßenkatzen und deren Nachkommen. Jedes Tier, das gerettet wird, ist ein kleiner Sieg – und jede Spende, die eingeht, hilft dabei, diese wichtigen Projekte am Laufen zu halten. Das macht Mut und zeigt, dass wir gemeinsam etwas bewirken können.
Tierschutz – mehr als nur ein Wort
Die Deutsche Tierschutzgesellschaft (DTG) macht auf die gravierenden Missstände in der Tierhaltung aufmerksam. Jährlich werden in Deutschland etwa 500.000 Schweine lebendig in Brühkessel gebracht, ohne vorher betäubt zu werden. Das ist ein schockierender Fakt, der uns alle zum Nachdenken anregen sollte. Die DTG setzt sich dafür ein, Menschen für den richtigen Umgang mit Tieren zu sensibilisieren und Tierschützer vor Ort zu unterstützen. Es ist wichtig, dass wir uns der Haltungsbedingungen von Tieren bewusst werden, insbesondere von denen, die für die Fleischproduktion genutzt werden.
So können wir nicht nur mit unseren Restcents Gutes tun, sondern auch durch Aufklärung und die Unterstützung von Tierschutzprojekten. Jeder von uns kann einen Unterschied machen – sei es durch Spenden, ehrenamtliche Arbeit oder einfach durch das Teilen von Wissen über artgerechte Tierhaltung. Denn Tiere sind nicht nur unsere Begleiter, sie sind auch unsere Verantwortung. Lasst uns dafür sorgen, dass ihre Stimmen gehört werden!