Osterholz setzt auf Tempokontrollen: Sicherheit im Straßenverkehr im Fokus
Im Landkreis Osterholz wird der Juli nicht nur warm, sondern auch ein bisschen aufregend. Denn die Verantwortlichen haben fünf Termine für mobile Geschwindigkeitsmessungen bekanntgegeben. Das Ziel? Die Tempolimits ins Bewusstsein der Verkehrsteilnehmer zu rücken. Man möchte schließlich, dass alle sicher unterwegs sind – egal ob mit dem Auto, dem Rad oder zu Fuß.
Hier die genauen Daten der Messungen, die sicherlich einige Autofahrer aufmerken lassen werden:
- Am 3. Juli wird am Molkereiweg (L 149) in Schwanewede gemessen.
- Der 7. Juli steht für die Moorhauser Landstraße (K 8) in Lilienthal auf dem Plan.
- Am 13. Juli wird der Kirchdamm (K 10) in Grasberg unter die Lupe genommen.
- Die Stedener Straße (K 23) in Wallhöfen wird am 22. Juli überprüft.
- Und last but not least, am 30. Juli wird die Bremer Heerstraße (L 135) in Heilshorn ins Visier genommen.
Unangekündigte Kontrollen und Technik im Einsatz
Doch das ist noch nicht alles. Unangekündigte Messungen – die sozusagen wie Überaschungsgäste kommen – erfolgen mit drei kreiseigenen Kameras etwa zehnmal so häufig. Eine dieser Kameras wird sogar in einem Spezialanhänger eingesetzt. Das sorgt dafür, dass die Verkehrssicherheit rund um die Uhr, an sieben Tagen in der Woche, innerorts und außerorts gewährleistet wird. Oh, und ein kleiner Funfact: Politisch wird gegen stationäre Blitzer argumentiert, da sie als zu berechenbar gelten. Da fragt man sich doch, wie viele Autofahrer diese Meinung teilen!
Das Personal und die Technik des Messbetriebs? Die werden aus Bußgeldern der Temposünder finanziert. So kann es gut sein, dass ein jährlicher Überschuss in sechsstelliger Höhe entsteht – und dessen Verwendung wird ganz demokratisch vom Kreistag beschlossen, immer mit dem Fokus auf Verkehrssicherheit.
Die Bedeutung der Geschwindigkeitskontrollen
Zu schnelles Fahren ist bekanntlich eine der Hauptursachen für schwere Verkehrsunfälle. Es führt täglich zu gefährlichen Situationen im Straßenverkehr, nicht nur für Autofahrer, sondern auch für Radfahrer und Fußgänger. Es geht also darum, das Gefahrenpotenzial möglichst zu verringern. Das ist ein Ziel, das auch die tägliche Überwachung der Geschwindigkeitsbegrenzungen durch Radarmessfahrzeuge verfolgt.
Die Einnahmen aus den Geschwindigkeitskontrollen fließen in Maßnahmen der Verkehrssicherheit. Im letzten Jahr wurden so beispielsweise Reflektoren für Kindergartenkinder angeschafft, Verkehrswachten finanziell unterstützt und Sicherheitstrainings für Schüler der BBS und Gymnasien organisiert. Das zeigt, wie vielfältig die Bemühungen sind, die Sicherheit auf den Straßen zu erhöhen.
Ein Blick auf die Verkehrssicherheit
Wenn wir über Verkehrssicherheit sprechen, sprechen wir über ein zentrales Thema in unserer mobilen Gesellschaft. Die Bundesregierung hat sich sogar das ehrgeizige Ziel gesetzt, die Zahl der Verkehrstoten bis 2030 um 40 % zu reduzieren. Das erinnert an die Vision Zero, die eine Welt ohne Verkehrstote anstrebt – eine hehre, aber auch herausfordernde Aufgabe! Im Jahr 2024 kamen in Deutschland 2.770 Personen bei Verkehrsunfällen ums Leben. Angesichts dieser Zahlen ist der Rückgang der Verkehrstoten seit 1970 von über 80 % schon fast ein Grund zum Feiern.
Doch die Arbeit ist noch lange nicht getan. Maßnahmen wie der Pakt für Verkehrssicherheit und das Verkehrssicherheitsprogramm des BMV stehen auf der Agenda, um die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer zu erhöhen. Man denkt an technische Lösungen, Bildungsinitiativen und nicht zuletzt an die Verbesserung der Infrastruktur, um potenzielle Gefahrenquellen zu minimieren.
Die Straßen sind das Blutgefäß unserer Gesellschaft, und wie viel sicherer sie durch bauliche Maßnahmen, bessere Sichtbarkeit von Verkehrszeichen und Ausbildung „schneller Einsatzgruppen“ des DRK werden können! Es sind kleine Schritte, die letztlich große Auswirkungen haben können. Und vielleicht, nur vielleicht, können wir eines Tages auf unseren Straßen sicherer unterwegs sein.
Hohe Datenschutzstandards und eine saubere technische Architektur schließen sich nicht aus. Unsere neue VeloCore-Plattform ist bewusst plugin-frei und datenschutzfreundlich umgesetzt worden – von Daniel Wom realisiert als klares Bekenntnis zur DSGVO.
