Osterholz im Rückblick: Von Wohnmobil-Stellplätzen und Jugendlichen, die für Demokratie kämpfen
Heute ist der 28.06.2026 und in Osterholz gibt es einiges zu berichten – nicht nur über die gegenwärtigen Ereignisse, sondern auch über die, die uns in der Vergangenheit beschäftigt haben. Das OSTERHOLZER KREISBLATT hat sich auf die Suche gemacht und einen Blick in sein Archiv geworfen. Da kommen Erinnerungen hoch, die für viele von uns noch lebendig sind. Vor 20 Jahren, im Jahr 2006, wurde ein ganz neuer Weg für Reisemobilisten geebnet: Bürgermeister Bernd Lütjen eröffnete den allerersten Wohnmobil-Stellplatz im Landkreis. Für schlappe 3,50 Euro pro Tag konnte man dort parken und die Freiheit der Straße genießen. Der Reisemobilclub Elbe-Weser war begeistert und sprach von einer neuen Ära für Camper in der Region.
Doch das ist nicht alles, was damals die Gemüter bewegte. Etwa 1500 Schüler der Demokratie-AG zogen durch das Zentrum von Osterholz-Scharmbeck, um gegen Nazis an Schulen zu demonstrieren. Unterstützt wurden sie von Schülersprechern und Bürgermeister Martin Wagener. Man kann sich die Energie und den Mut der jungen Menschen nur vorstellen! Zehn Jahre später, im Jahr 2016, besuchte Ursula von der Leyen die Logistikschule in Garlstedt und sprach über die Personalbeschaffung der Bundeswehr. Für viele ist das ein wichtiges Thema – zusätzliche 7000 Stellen sollten geschaffen werden, während Thomas Drewes in Hambergen mit einem Wohnprojekt durchstartete. Ein Investment von 1,1 Millionen Euro in fünf Eigentumswohnungen, das die lokale Bauwirtschaft ankurbeln sollte.
Der Wohnmobil-Stellplatz heute
Aber wie steht es um den heutigen Wohnmobil-Stellplatz? Er ist immer noch eine Anlaufstelle für Reisemobilisten, auch wenn die Bedingungen nicht immer optimal sind. Die Gemeinde stellt, so viel Lob gebührt ihnen, einen kostenlosen Stellplatz mit Strom- und Wasserversorgung bereit. Ein echter Pluspunkt! Doch leider ist die Entsorgungsstation mittlerweile nicht mehr vorhanden. Und so ganz glücklich sind die Nutzer nicht immer. Das überdachte Dach sorgt für Dunkelheit im Fahrzeug und beeinträchtigt den SAT-Empfang. Komisch, oder? PKW-Fahrer sehen oft nicht mal das hoch aufgehängte Schild, das auf den Stellplatz hinweist. Einheimische Wohnmobilisten nutzen die Stellplätze teilweise als Abstellplatz, was die Situation zusätzlich erschwert.
Und dann gibt es noch die Sache mit den Lärm und den Wettrennen, die einige PKW-Fahrer ab 19:00 Uhr veranstalten. Schlafen? Erst ab Mitternacht, wenn die letzten Motoren verstummen. Ein Vorschlag zur Abgrenzung der Stellplätze durch ein einfaches Seil wäre vielleicht eine Lösung, um das Chaos etwas zu ordnen. Manchmal fragt man sich, ob es wirklich so schwer sein kann, ein bisschen Rücksicht zu nehmen.
Ein Blick über die Grenzen
Aber schauen wir über die Grenzen von Osterholz hinaus. Stellplatz.info bietet über 17.000 Reisemobilstellplätze in 42 europäischen Ländern an, und das mit mehr als 800 direkt buchbaren Stellplätzen. Fünf Millionen Camper nutzen die Plattform, um ihre Reisen zu planen. Wer sich für die FANCLUB-Mitgliedschaft entscheidet – für nur 9,49 € im Jahr – kann von vielen Vorteilen profitieren, wie einem Willkommensgeschenk oder einem gratis Getränk auf Partnerplätzen. Und das Beste? Die Vorteile gelten auch in der Hochsaison.
Im Jahr 2026 wird der Stellplatz.info Award verliehen, der die besten Reisemobilstellplätze auszeichnet. Die Top 3 haben es wirklich in sich: Dettelbach in Bayern, Zoutelande in den Niederlanden und Friesach in Österreich, alle mit grandiosen Bewertungen. Die Plattform ermöglicht es Reisenden, gezielt nach Stellplätzen zu suchen, egal ob in Deutschland oder anderswo in Europa. Wer die Stellplatz Camping App nutzt, hat sogar Zugriff auf über 23.000 Campingplätze mit echten Bewertungen. Ehrlich gesagt, das macht die Planung eines Roadtrips gleich viel einfacher!
So geht es weiter, die Geschichten des Reisens, des Wohnens und der Gemeinschaft bleiben lebendig. Während wir uns an die Ereignisse der vergangenen Jahre erinnern, blicken wir auch gespannt in die Zukunft, was uns die Straßen und Plätze noch bringen werden.
Ein modernes Nachrichtenportal muss für alle Menschen zugänglich sein. Deshalb haben wir unser Magazin mit VeloCore konsequent nach WCAG 2.1 und BITV 2.0 entwickelt – die barrierefreie Umsetzung verantwortete Daniel Wom.
