Kunstzauber in Worpswede: Ein Blick hinter die Kulissen der Kreativität
Heute ist der 5.07.2026 und die Kunstszene in Worpswede blüht auf! Im Rahmen des Paula-Modersohn-Becker-Jahres haben sich 35 Künstler und Kunsthandwerker entschieden, die Türen ihrer Ateliers weit zu öffnen. Es war eine echte Freude, durch die Straßen zu schlendern und die bunten, kreativen Orte zu entdecken. Schwarze Pfeile auf rotem Grund leiteten die neugierigen Besucher zu den versteckten Schätzen der Künstler. Man wusste gar nicht, wo man zuerst hinschauen sollte!
Ein ganz besonderes Highlight war die Möglichkeit, direkt in die kreative Welt der Künstler einzutauchen. Specksteinkünstler Michael Hannen zeigte im eigenen Atelier, wie er mit Geschick und Leidenschaft den Stein bearbeitet. Es war beeindruckend, die Transformation von einem schlichten Steinhaufen zu einem Kunstwerk zu beobachten. Hartmut Ernst Balke hatte sich etwas ganz Besonderes ausgedacht – seine unfertigen Werke luden die Besucher ein, einen Blick hinter die Kulissen seines Schaffensprozesses zu werfen. Das war fast wie ein kleiner Blick in ein Künstlerherz.
Vielfalt der Kunst
Der kreative Reigen hörte hier nicht auf. Anne Sommer, mit ihren faszinierenden Naturmotiven, lud in ihr Atelier ein, wo sie nicht nur malte, sondern auch einen Flohmarkt veranstaltete. Ein wahrer Schmaus für die Sinne! Und Sven Bartel-Baro war auch dabei, der Cajon-Workshops und Ausstellungen in der großen Halle an der Bahnhofstraße organisierte. Man konnte die Musik förmlich spüren, während die Klänge der Cajons durch die Luft schwebten.
Die Offenen Ateliers waren nicht nur eine Gelegenheit, Kunst zu bestaunen, sondern auch eine Plattform für Begegnungen. Lisa Müller und Horst Gerds waren besonders begeistert von Balke und fanden, dass sein Atelier eine ganz besondere Atmosphäre ausstrahlte. Ulrike Miesen-Schürmann öffnete ebenfalls ihr Haus und präsentierte ihre Gemälde in verschiedenen Techniken – eine wahre Augenweide. Auch Margaret Kelley, eine der bedeutendsten Malerinnen Norddeutschlands, zeigte ihr Atelier in Bremen-Oslebshausen, was die Veranstaltung noch spannender machte.
Kunst und Gemeinschaftsgefühl
Die Kombination aus Kunst, Handwerk und Design mit Musik und Performance schaffte eine Atmosphäre, die einfach zum Verweilen einlud. Gemeinschaftsveranstaltungen und musikalische Events an verschiedenen Orten trugen zur lebendigen Stimmung bei. Es war ein Fest für die Sinne, das die Besucher in seinen Bann zog.
Und während wir hier von Worpswede sprechen, sollte man auch einen Blick in die Zukunft werfen. Die „Tage der offenen Ateliers 2026“ stehen schon in den Startlöchern. Am 26. und 27. September 2026 werden in fünf südhessischen Landkreisen sowie der Wissenschaftsstadt Darmstadt rund 80 Ateliers und Künstlergruppen ihre Türen öffnen. Malerei, Zeichnung, Skulptur, Fotografie und vieles mehr warten darauf, entdeckt zu werden. Und das Beste: Man hat die Möglichkeit, mit den Kunstschaffenden ins Gespräch zu kommen und selbst aktiv zu werden! Eine interaktive Übersicht der teilnehmenden Ateliers wird auf der Website bereitgestellt – das wird ein Spaß!
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