Heute ist der 29.04.2026 und in Osnabrück stehen spannende Veränderungen ins Haus. Oberbürgermeisterin Katharina Pötter (CDU) hat für Donnerstag, den 30. April, um 10.30 Uhr eine Pressekonferenz anberaumt. Der Fokus der Veranstaltung liegt auf der zukünftigen Nutzung des ehemaligen Prelle-Shops, der seit 163 Jahren an der Krahnstraße beheimatet ist und nun in eine Kinder- und Jugendbibliothek umgebaut werden soll. Die Details zu diesem Projekt werden während der Pressekonferenz vorgestellt, während Informationen über das Haus Tenge (ehemals „La Vie“) kurzfristig zurückgestellt wurden.
Der Prelle-Shop war ein fester Bestandteil der Osnabrücker Geschäftswelt, aber wie es aussieht, wird er bald eine neue Bestimmung finden. Der Immobilienausschuss und der Kulturausschuss tagen gemeinsam am Dienstag, den 5. Mai, um 17 Uhr, um die nächsten Schritte zu besprechen. Bisher sind die Sitzungsunterlagen noch nicht veröffentlicht, aber es gibt bereits Gerüchte über das Interesse eines Fast-Food-Anbieters für das leerstehende Eckhaus.
Das Haus Tenge und seine Zukunft
Das Haus Tenge, ein unter Denkmalschutz stehendes klassizistisches Geschäftshaus, wird ebenfalls unter die Lupe genommen. Geplant ist, dass das Standesamt dort ein Trauzimmer für Hochzeiten einrichtet. Im großen Saal im Obergeschoss sollen künftig größere Hochzeitsgesellschaften Platz finden, während im Erdgeschoss eine gastronomische Nutzung angestrebt wird. Die letzten Details des Mietvertrages für das Haus Tenge sind noch zu klären, und die Nutzung des Hauses steht ebenfalls auf der Tagesordnung im Immobilienausschuss.
Das Sterne-Restaurant „La Vie“ schloss im Juli 2018 seine Pforten und seitdem steht die Immobilie lange leer. Auch der Nachfolger des Pralinenherstellers Leysieffer, der ein Café betrieb, hat seine Türen 2024 geschlossen. Die Pläne für das Haus Tenge sind also nicht nur ein Schritt in die Zukunft, sondern auch eine Antwort auf die vergangenen Herausforderungen in der Gastronomie und dem Einzelhandel.
Katharina Pötter – eine engagierte Oberbürgermeisterin
Katharina Pötter, die 1979 in Münster geboren wurde und in Osnabrück aufwuchs, bringt eine breite Palette an Erfahrungen in ihre Rolle als Oberbürgermeisterin ein. Sie ist studierte Juristin und war seit 2001 Mitglied des Osnabrücker Stadtrats für die CDU. Ihre beruflichen Stationen umfassen unter anderem die Niedersächsische Landesschulbehörde sowie das Niedersächsische Kultusministerium und das Ministerium für Inneres, Sport und Integration. Zudem war sie Beigeordnete im Verwaltungsausschuss und Vorsitzende im Ausschuss für Finanzen, Infrastruktur und Beteiligungssteuerung. Pötter ist verheiratet und Mutter von drei Kindern, was sie zu einer engagierten Vertreterin der Osnabrücker Bürgerinnen und Bürger macht.
Die Entwicklungen rund um den Prelle-Shop und das Haus Tenge sind nicht nur bedeutend für die Stadtentwicklung, sondern auch für die kulturelle und soziale Infrastruktur in Osnabrück. Es bleibt abzuwarten, welche weiteren Informationen die Pressekonferenz am 30. April bringen wird und wie die Pläne letztlich umgesetzt werden. Eines ist sicher: Die Stadt Osnabrück bleibt ein spannender Ort voller Veränderungen und Möglichkeiten.