Am Samstagabend, dem 6. Juli 2026, verwandelte sich die Northeimer Waldbühne in ein Mekka für Rockfans, als ZZ Top vor über 8000 begeisterten Anhängern auftraten. Was für ein Spektakel! Die Luft war erfüllt von der unverwechselbaren Mischung aus Blues, Boogie und Rock, die die Band seit Jahrzehnten prägt. Es war ein Abend, der für viele eine lange Anreise wert war, darunter auch zahlreiche Besucher, die bereits das legendäre Konzert 1991 in Köln miterlebt hatten. Und ja, die Atmosphäre war elektrisierend!

Auf der Bühne stand Gitarrist Billy Gibbons, das einzige verbliebene Originalmitglied der Band, mit seiner charakteristischen langen Mähne und dem markanten Schnurrbart. Voller Energie und Entschlossenheit eröffnete das Konzert mit „Got Me Under Pressure“ aus dem ikonischen Album „Eliminator“ von 1983. Die Fans jubelten, viele tanzten und die Begeisterung war spürbar. Nicht zu vergessen: Elwood Francis, der seit 2021 den Bass spielt, nachdem Dusty Hill von uns ging. Zunächst mit einer 15-saitigen Bassgitarre ausgestattet, wechselte er rasch zu einem herkömmlichen Instrument – und das war gut so!

Ein Konzert voller Höhepunkte

Die Setlist war ein wahres Best-of, das die größten Hits der Band präsentierte. Stücke wie „Sharp Dressed Man“, „Legs“ und „Gimme All Your Lovin’“ ließen die Herzen der Fans höher schlagen. Komischerweise konzentrierte sich die anfängliche Begeisterung auf die Stehplätze, während die Tribüne erst bei der Zugabe richtig in Fahrt kam. Diese Zugabe war es dann auch, die den Abend krönte – mit „Brown Sugar“, „Head’s in Mississippi“ und „La Grange“ gab die Band noch einmal alles!

John Douglas, der den Original-Drummer Frank Beard am Schlagzeug vertrat, fügte dem Auftritt eine dynamische Note hinzu. Billy Gibbons zeigte sich zudem in einer ungewohnten Choreographie, die dem Konzert eine besondere Note verlieh. Das Publikum war begeistert – und das nicht nur im Stehplatzbereich, sondern auch in den oberen Reihen. Irgendwie ist es faszinierend, wie die Energie einer Band selbst in großen Hallen von den Zuschauern aufgesogen und zurückgegeben wird.

Ein Rückblick auf die Geschichte von ZZ Top

ZZ Top kehrt für insgesamt vier Headliner-Open-Air-Konzerte nach Deutschland zurück, und das nicht ohne Grund. Ihre Karriere ist legendär. Mit über 60 Millionen weltweit verkauften Alben, darunter Hits wie „Gimme All Your Lovin’“, „Legs“ und „Sharp Dressed Man“, haben sie sich einen festen Platz in der Rockgeschichte gesichert. Besonders bemerkenswert ist der Erfolg des Albums „Eliminator“, das über 10 Millionen Exemplare verkauft hat und mit dem Diamant-Status ausgezeichnet wurde. 2004 wurden sie sogar in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen – ein wahrhaft bedeutender Meilenstein!

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Die Waldbühne in Northeim, wo das Konzert stattfand, ist ein beliebter Veranstaltungsort, auch wenn man bei den Stufen im Publikumsbereich aufpassen muss, denn die Location ist nicht barrierefrei. Rollstuhlfahrer-Tickets sind nur im Vorverkauf erhältlich, und die Plätze sind in der Nähe der Bühne auf einer ebenen Fläche. Aber das sollte die Vorfreude auf die anderen angekündigten Konzerte wie Sean Paul, Foreigner oder Michael Patrick Kelly nicht schmälern. Wer weiß, vielleicht wird das nächste Konzert genauso legendär wie dieses?

Zusammengefasst, es war ein Abend voller Emotionen, eine Feier der Musik und der Gemeinschaft. Die Leidenschaft, die ZZ Top für ihre Kunst zeigen, ist ansteckend – und die Fans haben das an diesem Abend mehr als deutlich gemacht. Ein Konzert, das man so schnell nicht vergessen wird!

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