Heute ist der 7. Mai 2026 und die Fußball-Weltmeisterschaft steht vor der Tür! Vom 11. Juni bis zum 19. Juli kämpfen die Nationalmannschaften in Kanada, Mexiko und den USA um den begehrten Titel. Deutschland hat sich in Gruppe E platziert und wird gleich drei spannende Spiele bestreiten. Am 14. Juni geht’s gegen Curaçao, gefolgt von Elfenbeinküste am 20. Juni und Ecuador am 25. Juni. Doch hier in Northeim müssen die Fans auf eine zentrale Public-Viewing-Veranstaltung verzichten.

Michael Eilers-Turau, Geschäftsführer der Nom WMT, hat klargestellt, dass die Idee eines Public Viewings zwar grundsätzlich gut sei, aber unter den derzeitigen Bedingungen einfach nicht umsetzbar ist. Und das hat seine Gründe! Die beiden Spiele am 20. und 25. Juni beginnen jeweils um 22 Uhr – eine Zeit, die die Planung und Organisation nicht gerade erleichtert. Hinzu kommen die horrenden Kosten, die sich zwischen 8.000 und 11.000 Euro pro Spiel bewegen können. Diese beinhalten Technik, Genehmigungen, Sicherheitsdienste und vieles mehr. Auch der Veranstaltungskalender für 2026 ist bereits gut gefüllt, was die Sache nicht einfacher macht.

Dezentrale Angebote in Northeim

Stattdessen wird nun an einer Übersicht über dezentrale Angebote gearbeitet. Gastronomiebetriebe und Vereine in Northeim und Umgebung sind eingeladen, ihre geplanten Übertragungen zu melden, um diese in die Übersicht aufzunehmen. Momentan sind dem Stadtverwaltung keine offiziellen Veranstaltungen bekannt. Die Organisation von Public Viewings erfordert zudem eine Genehmigung und ein Sicherheitskonzept – da wird’s für die Verantwortlichen nicht einfacher.

Doch es gibt Licht am Ende des Tunnels! Einige lokale Sportvereine haben bereits Public Viewing geplant. Der TSV Wachenhausen plant Übertragungen am 14., 20. und 25. Juni, mit Grillangeboten! Die JSG Weper wird am 20. Juni im Rahmen ihrer 10-Jahresfeier ein Public Viewing anbieten. Auch der TSV Edesheim ist bei jedem Spiel der deutschen Mannschaft mit dabei, vorausgesetzt, sie kommen weiter. Und die TSG Opperhausen lädt am 14. Juni ab 17 Uhr zum gemeinsamen Schauen ein. Der FC Lindau lässt sich hingegen von den Anstoßzeiten treiben – spontane Entscheidungen sind hier angesagt.

Die Herausforderung der Anstoßzeiten

Die Herausforderung der Anstoßzeiten ist nicht zu unterschätzen. Während die Deutsche Nationalmannschaft am 14. Juni um 19 Uhr gegen Curaçao spielt, folgen die nächsten Partien erst um 22 Uhr. Das bedeutet, dass viele Spiele während der WM in Deutschland zu später Stunde beginnen. Das Bundeskabinett hat zwar Ausnahmen von den Lärmschutzregeln bis nach 22 Uhr beschlossen, aber die Umsetzung liegt in den Händen der lokalen Behörden. In vielen Städten Deutschlands wird es daher wohl kein Public Viewing geben.

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Komischerweise sind sogar in Städten wie München, Köln oder Hamburg keine offiziellen Fanmeilen geplant. In Berlin hingegen gibt es eine Fanmeile am Brandenburger Tor, auch wenn die genauen Details noch fehlen. Hierzulande ist das alles ein bisschen chaotisch, während in England und Wales Pubs länger öffnen dürfen, um die K.o.-Runden zu zeigen. Die Telekom hat zudem eine Kooperation mit Sky geschlossen, sodass Public Viewing ohne Zusatzkosten auf bestehenden Sky-Receivern möglich ist – eine schöne Idee!

Egal wie, die Vorfreude auf die WM ist spürbar und die Fans sind bereit, ihre Mannschaft zu unterstützen, wo auch immer es möglich ist. Ob in den eigenen vier Wänden, in der Kneipe um die Ecke oder beim Nachbarn im Garten – die deutsche Nationalmannschaft wird ihr Bestes geben, um den fünften WM-Titel zu holen. Auf jeden Fall wird es spannend und es bleibt nur zu hoffen, dass die Spiele reibungslos über die Bühne gehen!