Am vergangenen Samstag war es endlich so weit: Die Hildesheim Invaders traten im zweiten Saisonspiel der effect® ENERGY German Football League gegen die Regensburg Phoenix an. Und was für ein Spiel das war! Die Invaders zeigten eindrucksvoll, was sie draufhaben, und entschieden die Partie mit 45:13 für sich. Rund 350 Zuschauer fanden den Weg ins Stadion am Weinweg in Regensburg und erlebten ein Footballspiel, das in Erinnerung bleiben wird.
Bereits in der ersten Halbzeit wurde deutlich, dass die Invaders hungrig auf den Sieg waren. Quarterback Nelson Hughes eröffnete das Scoreboard mit einem Lauf, der auf 10:0 erhöhte. Mit präzisen kurzen Pässen brachte er den Ball immer wieder zu seinen Receivern, darunter Paul Terjung und Philipp Dolezal. Die Defensive Line der Invaders, angeführt von Kyle Kitchens und Dorian Zuidema, setzte Regensburgs Angriff unter Druck und ließ kaum Raum zum Atmen. Im zweiten Viertel folgte dann ein 52-Yard-Touchdown-Pass von Hughes auf Terjung, was die Führung auf 17:0 ausbaute. Bis zur Halbzeit hatten die Invaders bereits 31 Punkte gesammelt, während die Phoenix noch ohne Zähler dastanden.
Ein Spiel voller Höhepunkte
Der Spielverlauf war durchweg dominant für die Invaders. Mit einer beeindruckenden Statistik von 386 Yards Raumgewinn zur Halbzeit verglichen mit nur 73 Yards für Regensburg zeigten sie, dass sie hier das Sagen hatten. Im dritten Viertel fand Hughes dann Dolezal in der Endzone zum 38:0. Erst im letzten Viertel gelang es den Phoenix, durch einen 63-Yard-Touchdown-Lauf von Running Back Nebechi Abana den ersten Punkt zu erzielen. Aber die Invaders konterten sofort und schlossen die Partie mit einem weiteren Touchdown ab, bevor Cameron Yowell von Regensburg den Endstand von 45:13 markierte.
Headcoach Marcus Herford der Invaders lobte den Einsatz der Regensburger, auch wenn sie an diesem Tag nicht das nötige Glück hatten. Immerhin, die Phoenix mussten auf mehrere angeschlagene Spieler verzichten, darunter Johan Sager und Daniel Kane, was ihre Leistung sicherlich beeinflusste. Die Invaders hingegen bleiben mit diesem Sieg in der Spitzengruppe der Liga und können sich auf das nächste Spiel gegen die Düsseldorf Panther freuen.
Ein Blick auf die Regensburg Phoenix
Die Regensburg Phoenix, gegründet 1997, spielen ihre Heimspiele in der Städtischen Sportanlage am Weinweg, die Platz für bis zu 5000 Zuschauer bietet. Der Verein hat sich in der GFL etabliert, auch wenn die Bilanz gegen die Hildesheim Invaders nicht gerade rosig aussieht: 0 Siege stehen 1 Niederlage gegenüber. Die Fans hoffen, dass das Team aus Regensburg in den kommenden Spielen, wie dem nächsten am 23. Mai gegen die Munich Cowboys, wieder auf die Erfolgsspur zurückfindet.
Die GFL selbst, in der die Invaders und Phoenix antreten, ist in eine Nord- und eine Südgruppe unterteilt. Die Liga hat sich in den letzten Jahren stark entwickelt, und die Teams spielen um den begehrten Titel im German Bowl. Ab 2025 wird die Liga auf zwölf Mannschaften verkleinert, was einen neuen Wind in die Wettbewerbsstruktur bringen könnte. Es bleibt also spannend, wie sich die Regensburg Phoenix und die Hildesheim Invaders in dieser dynamischen Liga weiterhin schlagen werden.