Heute ist der 12.07.2026 und im Landkreis Nienburg wird ganz schön auf die Bremse getreten! Diese Woche führt der Landkreis Geschwindigkeitskontrollen durch, und das an mehreren Orten. Wenn du also in der Gegend unterwegs bist, halte besser die Augen offen – die Blitzer stehen nicht nur in der Stadt Nienburg, sondern auch in der Samtgemeinde Heemsen und der Samtgemeinde Weser-Aue. Wer denkt, er könnte einfach mal einen draufmachen, der sollte sich die Toleranzregelungen zu Herzen nehmen. Außerhalb geschlossener Ortschaften wird gemäß den Vorschriften 3 % der gemessenen Geschwindigkeit abgezogen, und bei Geschwindigkeiten unter 100 km/h sind es pauschal 3 km/h. Aber Vorsicht: Hier gibt’s ordentlich Bußgelder!

Für Geschwindigkeitsüberschreitungen außerorts kannst du, je nach Vergehen, zwischen 20 Euro und 150 Euro loswerden – und das geht schnell. Um die 10 km/h drüber? 20 Euro. Über 30 km/h? Da wird’s schon richtig teuer! Und ganz übel wird’s, wenn du zweimal innerhalb von 12 Monaten mit 26 km/h oder mehr geblitzt wirst – dann droht dir ein Fahrverbot. Innerorts sieht das nicht viel besser aus: Hier fangen die Strafen bei 30 Euro an und können bis zu 180 Euro betragen. Wer sich da nicht dran hält, muss mit einem Fahrverbot ab 41 km/h rechnen. Das klingt jetzt alles ganz schön drakonisch, aber die Zahlen sprechen für sich: Geschwindigkeitsüberschreitungen sind die häufigste Ordnungswidrigkeit in Deutschland.

Blitzerstandorte im Überblick

Die Blitzer stehen an verschiedenen Tagen an unterschiedlichen Orten im Landkreis. Am Montag, dem 13. Juli, sind sie in der Stadt Nienburg sowie den Samtgemeinden Heemsen und Weser-Aue aktiv. Am Dienstag geht’s weiter in der Samtgemeinde Uchte und der Stadt Nienburg. Mittwoch, der 15. Juli, ist wieder in der Samtgemeinde Mittelweser und der Stadt Nienburg angesagt. Der Donnerstag bringt die Kontrollen nach Rehburg-Loccum und zurück nach Nienburg. Am Freitag, Samstag und Sonntag wird’s dann erneut in der Stadt Nienburg sowie der Samtgemeinde Weser-Aue spannend. Aber denk dran: Änderungen der Blitzerstandorte sind vorbehalten. Und nicht vergessen, auch die Polizei führt Geschwindigkeitskontrollen durch, die nicht in dieser Liste aufgeführt sind.

Die Strafen wurden seit der letzten Novelle des Bußgeldkatalogs erhöht, um die Verkehrssicherheit zu verbessern. Wer schnell unterwegs ist, muss mit höheren Geldbußen und schnelleren Fahrverboten rechnen. Das ist nicht nur ein Schreckmoment für viele Autofahrer, sondern auch ein klarer Hinweis: Die Straßen sicherer zu machen, steht ganz oben auf der Agenda. Wer mit weniger als 100 km/h unterwegs ist, sollte sich daran erinnern, dass Toleranzabzüge von 3 km/h festgelegt sind – das ist nach wie vor eine Art „Sicherheitsnetz“ für die Fahrer. Aber noch einmal: Wer denkt, er könnte die Grenze einfach mal überschreiten, der muss mit empfindlichen Strafen rechnen.

Fahranfänger aufgepasst!

Für Fahranfänger ist das alles besonders bitter. Eine Geschwindigkeitsüberschreitung von mehr als 20 km/h gilt als A-Verstoß. Das kann zur Verlängerung der Probezeit auf 4 Jahre führen und sogar die Anordnung eines Aufbauseminars nach sich ziehen. Also liebe Fahranfänger, Augen auf und lieber mal einen Gang zurückschalten. Die Tachos dürfen zwar nicht zu wenig anzeigen, aber bis zu 10 % plus 4 km/h zu viel sind erlaubt. Wer sich unsicher ist, kann auch Einspruch gegen einen Bußgeldbescheid einlegen – besonders wenn ein Fahrverbot droht.

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Ein Blick in die Zukunft zeigt, dass sich auch im Bußgeldkatalog einiges ändern wird. Ab 2025 sind höhere Strafen, strengere Kontrollen und neue technische Vorgaben in der Pipeline. Geschwindigkeitsüberschreitungen werden noch strenger geahndet, und die Bußgelder haben das Potenzial, weiter zu steigen. Wer denkt, die Straßen werden mit der Zeit sicherer, könnte bald eines Besseren belehrt werden. Die Verkehrssicherheit hat oberste Priorität und die Politik hat sich das auf die Fahnen geschrieben. Vielleicht ist es an der Zeit, ein wenig mehr über das eigene Fahrverhalten nachzudenken und ein paar Gänge runterzuschalten – sowohl im wahrsten Sinne als auch im übertragenen Sinn.

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