Hannover, die Stadt, die nie schläft – zumindest nicht, wenn es um gute Nachrichten geht! Hier gibt es frische Informationen, die die Herzen von Investoren höherschlagen lassen. Die Hannover Re hat im ersten Quartal ordentlich abgesahnt und den Konzerngewinn um satte 47,9 Prozent auf 710,6 Millionen Euro gesteigert. Das klingt nicht nur nach einem soliden Geschäftsjahr, sondern nach einem echten Erfolgsrezept. Und das EBIT? Das hat sich ebenfalls gewaltig gesteigert: um 39,4 Prozent auf 971,1 Millionen Euro! Was für ein Aufwärtstrend!

Besonders erfreulich für die Rückversicherer: die kombinierte Schaden-Kosten-Quote in der Schaden- und Unfallrückversicherung fiel auf 83,6 Prozent – also deutlich unter dem angestrebten Ziel von weniger als 87 Prozent! Das zeigt, dass Hannover Re die Kosten gut im Griff hat. Großschäden? Die lagen im ersten Quartal weit unter dem Budget. Anstelle der geplanten 480 Millionen Euro wurden nur 206,9 Millionen Euro für Großschäden ausgegeben. Das ist fast wie ein Schnäppchen, oder? Der Wintersturm Fern in Nordamerika hat zwar mit 124,8 Millionen Euro ordentlich reingehauen, aber insgesamt können sich die Zahlen sehen lassen.

Lebens- und Krankenrückversicherung im Aufwind

Ein weiterer Lichtblick war das Netto-Rückversicherungsergebnis im Lebens- und Krankenrückversicherungsgeschäft, das mit 254,2 Millionen Euro glänzt. Hier zeigt sich, dass die Nachfrage nach Langlebigkeits- und Finanzlösungen, vor allem in Asien und Afrika, richtig gut läuft. Wer hätte gedacht, dass die exotischen Märkte so viel Potenzial haben? Die Solvency-II-Quote lag Ende März bei 254 Prozent und übertrifft die interne Schwelle von 200 Prozent. Das gibt dem Unternehmen nicht nur Stabilität, sondern auch ein gutes Gefühl.

Die Eigenkapitalrendite betrug 21,2 Prozent! Das ist mehr als das doppelte strategische Ziel von 14 Prozent. Hier wurde wirklich etwas erreicht, wo man sagen kann: Respekt! Bei den April-Erneuerungen wurde das Prämienvolumen um 18,8 Prozent gesteigert, auch wenn der risikoadjustierte Preis um 3,6 Prozent fiel. Aber hey, das ist halt das Spiel der Märkte – mal steigt’s, mal fällt’s.

Ein Blick in die Zukunft

Was bringt das laufende Jahr? Hannover Re peilt einen Konzerngewinn von mindestens 2,7 Milliarden Euro an, vorausgesetzt, die Großschäden bleiben im Budget von 2,3 Milliarden Euro. Die Ausschüttungsquote soll bei rund 55 Prozent des IFRS-Konzerngewinns liegen. Und die Dividende? Die wurde für das Geschäftsjahr 2025 auf 12,50 Euro je Aktie festgelegt. Die Auszahlung wird in den kommenden Wochen erwartet. Das klingt fast nach einem Grund zum Feiern!

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Nicht zu vergessen: Die Aktie notiert derzeit bei 46,39 US-Dollar, was 6,28 Prozent unter dem Stand von vor einer Woche und 13,32 Prozent unter dem Wert von vor einem Monat liegt. Aber hey, das sind die Höhen und Tiefen der Börse, oder? Wer langfristig denkt, lässt sich davon nicht abschrecken.

Solvency II und seine Bedeutung

Ein wichtiger Aspekt, der in dieser Diskussion nicht fehlen darf, ist die Solvency-II-Richtlinie. Diese regelt die Aufnahme und Ausübung der Versicherungs- und Rückversicherungstätigkeit in der EU. Bis zum 31. März 2015 mussten die Mitgliedstaaten diese Richtlinie in nationales Recht umsetzen. In Deutschland wurde das durch das Gesetz zur Modernisierung der Finanzaufsicht über Versicherungen (VAG) erledigt, das seit 1. Januar 2016 in Kraft ist.

Der delegierte Rechtsakt, der am 10. Oktober 2014 erlassen wurde, ist mittlerweile unmittelbares Recht. Das bedeutet: keine weitere Umsetzung erforderlich! Und die EIOPA – die europäische Aufsichtsbehörde – sorgt dafür, dass die Leitlinien für eine einheitliche Aufsicht in der EU gelten. Das klingt doch alles sehr solide und durchdacht.

In der Aufsicht sind die nationalen Behörden wie die BaFin gefordert, die EIOPA-Leitlinien zu beachten und anzuwenden. Hierbei gibt es auch ein „Comply-or-Explain“-Verfahren, bei dem die Aufsichtsbehörden innerhalb von zwei Monaten über die Einhaltung informieren müssen. Es bleibt spannend, wie sich diese Regularien auf die zukünftigen Geschäfte von Hannover Re auswirken werden.